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Jetzt suche ich einen Ernährungsplan für Vegetarier.
Zum Proteinbedarf für den Muskelaufbau empfiehlt der Facharzt für Innere Medizin, Sport- und Ernährungsmedizin Dr. Kurt A. Moosburger: "Mittlerweile weiß man, dass 1.5 bis 1.8 Gramm/kg genügen, selbst bei intensivstem Training."
Wie kann man ohne Fleisch genug Protein bekommen? Ich wiege 95 Kg.
Geändert von Muskeltier (21.01.2008 um 19:31 Uhr).
Du bist von Natur aus Allesfresser, ohne Fleisch wird es schwierig. Die Universität Hohenheim hatte meiner Erinnerung nach einen Nährwertrechner, möglicherweise findest du da auch Hinweise für Vegetarier.
(Davon ab gestehe ich keinem Film zu, sich vor den eigentlichen Inhalten dazu zu äussern, das nach der Ablehnung angeblich Akzeptanz folgt. Das ist ein deutliches Zeichen für schlechte Propaganda. Die ersten Minuten des Films haben den Eindruck leider verstärkt.)
Hi timm,
der Film war die Initialzündung für mich.
Ich habe mich weiter informiert und habe eingesehen, daß ich nicht mehr am Leid teilnehmen will, daß den Tieren angetan wird.
Beim Verzicht auf Fleisch kann ich einen mächtigen Hebel als Verbraucher ansetzen.
Gibt es weitere Vegetarier in diesem Forum?
Habe gelesen, daß Bill Pearl lacto-ovo Vegetarier wurde und 3 Jahre später zum 4ten mal Mr. Universe wurde.
Maximaler Muskelaufbau scheint als Vegetarier kein Problem zu sein
Habe gelesen, daß Bill Pearl lacto-ovo Vegetarier wurde und 3 Jahre später zum 4ten mal Mr. Universe wurde.
Maximaler Muskelaufbau scheint als Vegetarier kein Problem zu sein
Das sind aufgewärmte, gute alte Geschichten. Aber eben auch nicht mehr als Geschichten. Das wurde schon oft (in anderen Foren allerdings) durchdiskutiert ... und im Endeffekt bloßgestellt.
Der Mensch hat wirklich ein Allesfressergebiss, soll von Natur aus also schon Fleisch essen.
Die andere Frage ist wirklich, wie mit Schlachtvieh als Lebewesen umgegangen wird. Wir haben in einer überbevölkerten Welt keine andere Chance als Massentierhaltung, nur Wenige kommen in den Genuss von "Bio-Fleisch" von Streichelkühen und frei rumhopsenden Hühnchen. Der Bedarf ist vielleicht da (bei entsprechendem Preis), aber die Kapazität nicht.
Aber wenn du wirklich Vegetarier sein willst, so wünsche ich dir auf dem Weg des Muskelaufbaus alles erdenklich Gute und würde mich über einige Berichte von dir freuen!
Rein sachlich betrachtet ist es in den westlichen Industrienationen möglich zu leben ohne Fleisch zu essen.
Wirtschaftlich betrachtet löst eine Nachfragereduzierung den Versuch von Kostensenkungen nach sich. Das ist dann auch der Punkt an dem die Probleme beginnen, sowohl in der vom Menschen wahrgenommenen Produktqualität, als auch in der Qualität des Tierlebens. Es ist in meinen Augen der vollkommen falsche Ansatz, dem Markt Nachfrage zu entziehen, die ansonsten an qualitative Anforderungen gebunden wäre. Wenn nur das Billigsegment bleibt ist eine Mischkalkulation seitens der Fleischhöfe nicht möglich.
Wirtschaftlich betrachtet löst eine Nachfragereduzierung den Versuch von Kostensenkungen nach sich. Das ist dann auch der Punkt an dem die Probleme beginnen, sowohl in der vom Menschen wahrgenommenen Produktqualität, als auch in der Qualität des Tierlebens. Es ist in meinen Augen der vollkommen falsche Ansatz, dem Markt Nachfrage zu entziehen, die ansonsten an qualitative Anforderungen gebunden wäre.
Sorry, kann ich nicht nachvollziehen.
Wenn die Nachfrage nach Fleisch sinkt, geschieht das Gegenteil. Die Nachfragekurve verschiebt sich , der Gleichgewichtspreis sinkt, und als Folge davon wird auch das Angebot sinken.
Bei sinkendem Angebot steigt der Preis und die Menge sinkt = Veränderung der Nachfrage. Ist doch auch ganz logisch. Wer produziert schon Waren für die Mülltonne?
Nach einfach(st)er mikroökonomischer Theorie hast du Recht. Nur schreibst du damit statische Marktbedingungen vor.
In einer solchen Situation hat ein Fleischproduzent die Möglichkeit Maßnahmen zu ergreifen, die wirtschaftstheoretisch einem Wechsel der Produktionstechnologie oder einer Senkung der Faktorpreise entsprechen (= Es kommt zu Preisdruck auf die Tiererzeuger und zur Abschaffung kostenträchtiger Maßnahmen für das Wohlbefinden der Tiere). Du musst also auch die Preis/Angebotsfunktion verschieben. Die Absatzmenge und der Unternehmensgewinn können gleich bleiben.
Das Wohlergehen der Tiere ist ein externer Effekt, der nur durch Gesetze internalisiert wird. Die Ökonomie des Verbrechens sagt, das Gesetzestreue nur durch regelmässige und wirksame Kontrollen, in Kombination mit ausreichend hohen Strafen erzwungen werden kann. Sobald die aber vorhanden sind, löst sich dein Grundproblem in Luft auf.
Ansatzpunkte für Einzelpersonen sehe ich somit eher im Engagement im Tierschutz, auch wenn in meinen Augen Vegetarier sein darf wer mag.
Fühle mich sehr gut mit der vegetarischen Ernährung. Eiweiß ist überhaupt kein Problem, denn Milchprodukte, Ei, Bohnen, Nüsse, Vollkorn, Pilze, Gemüse etc. decken den Bedarf.
Selbst bei veganer Ernährung ist das möglich:-)
Habe übrigens gute Seiten zum Thema gefunden.
Wer auch was drüber lesen will:
Quellen:
Ingrid Singer: Vegetarischer Lebensstil. – Wien: Institut für Ernährungswissenschaften an der Fakultät für Naturwissenschaften und Mathematik der Universität Wien, Diplomarbeit, 2000.
Davon ab gestehe ich keinem Film zu, sich vor den eigentlichen Inhalten dazu zu äussern, das nach der Ablehnung angeblich Akzeptanz folgt. Das ist ein deutliches Zeichen für schlechte Propaganda. Die ersten Minuten des Films haben den Eindruck leider verstärkt
@ Timm
mmmh, vielleicht hättest du dem ganzen Film eine Chance geben müssen...
BTW: Warum drückst du die Dinge immer so künstlich kompliziert aus?
Und ich wehre mich gegen "künstlich", mit "komplex" kann ich leben.
Hallo Timm,
Sollte kein Angriff sein. Mich erinnern deine Texte nur an Vorlesungen aus meiner Studienzeit, wo die Profs versucht haben einfache Sachverhalte künstlich akademisch-komplex zu halten. Frei nach dem Motto:"Wäre ja noch schöner, wenn jeder das verstehen würde...."
Ich denke die Einstellung ist relativ selten, das Problem ist an der Stelle eher, das die Studenten weder fachlich noch sprachlich auf dem Niveau des Professors sind. Und einigen Professoren ist das dann ganz einfach egal. Spätestens im Hauptstudium kann ich es verstehen.