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Ja lieber Hans es könnte weniger werden und damit wären wir beim Thema, dass es Leute gibt die offensichtlich mehr essen können als andere ohne zuzunehmen. Meiner Meinung nach ist da der Energieerhaltungssatz noch immer gültig, Sie scheiden halt nur mehr Energie in Form von Kot aus. Wurde das schon mal untersucht? Ich habe im Archiv dazu nichts gefunden.
Über das, ob nicht einfach manche Leute, mehr "ungenutzte" Kcal mit dem Kot ausscheiden, als andere, hab ich auch schon öfter nachgedacht!
Mein Verlobter zB. ist von der Grösse und Gewicht ungefähr so ähnlich wie ich, isst sogar mehr als ich, aber bewegt sich sicher in der Woche weniger als ich, weil ich ja gezielt mehr Sport treibe, den Haushalt mache, usw.. Er hat einen Job vor dem Computer. Er nascht mehr und isst auch mehr so Knabberzeug.
Nur ist er wirklich ein Knochengerüst und will absolut nicht zunehmen, obwohl ich ihn auch öfters mal sage, dass er zwischendurch gleich noch irgendwas essen soll. Allerdings neigt er eher zu Durchfall und hat im Bezug zu mir öfter "Stuhlgang", also hab ich mir da eben selbst oft schon gedacht, dass es vielleicht von dem kommen könnte, weil er ja mal öfter muss und deshalb nicht die ganze Energie von der Nahrung nutzen kann....
Ja, vielleicht ist das ja alles Blödsinn. Bin auf jeden Fall gespannt, was hier noch die Profis dazu wissen!
@Hans: Ich habe nicht behauptet, das die Energie vollständig im Körper bleibt. Sie muss halt nur drinnen bleiben, bis sie ihn wieder verlässt. Wenn du also Energie wie auch immer aufgenommen hast, muss sie verbraucht werden. Fieber ist da halt nur eine der (unangenehmeren) Alternativen.
Und die übliche Resorptionsrate ist meiner Erinnerung nach zum einen sehr hoch, zum anderen für alle gesunden Menschen sehr ähnlich.
Ja lieber Hans es könnte weniger werden und damit wären wir beim Thema, dass es Leute gibt die offensichtlich mehr essen können als andere ohne zuzunehmen. Meiner Meinung nach ist da der Energieerhaltungssatz noch immer gültig, Sie scheiden halt nur mehr Energie in Form von Kot aus. Wurde das schon mal untersucht? Ich habe im Archiv dazu nichts gefunden.
Grüße
Flar
Schreibt da Kurt nicht was vom Stoffwechsel, welcher ja unterschiedlich ist?
Mfg Markus
__________________ Man weiß erst was man kann, wenn man es versucht hat
Energiebilanz – sie hat einiges für sich!
Seit ich vor gut einem Jahr abzunehmen begann, hielt ich zunächst nur die E-Aufnahme fest. Anfangs lag ich um 1200...1300 kcal. Ich begann zu radeln; waren die Wege länger, aß ich etwas mehr; Obst, Magerquark. War ’ne harte Zeit!
Nach und nach begann ich mehr zu essen. Aber möglichst nichts mehr nach 18:00 Uhr – für viele gilt dies als Mythos. Klingt ja auch so.
Im vergangenen Spätherbst begann ich langsam mit Laufen; gleichzeitig steigerte die Aufnahme nach und nach auf rund 2200...2400kcal.
Der Gewichtsabbau ist jetzt nur noch gering.
Anfang Januar verletzte ich mich, konnte nicht laufen. Ein wenig schwimmen, etwas spazieren gehen, mehr ging nicht.
Mein Essverhalten behielt ich bei, rund 2200 kcal, die E-Bilanz schien ziemlich ausgeglichen zu bleiben.
Und doch: Nach zwei Wochen gut 2 kg plus! Ist ja eigentlich auch nicht weltbewegend, muss aber nicht sein...der Körper hat sich ja wohl irgendwie an einen „Bedarf“ gewöhnt...
Und so fiel mir nichts besseres ein, als wieder die 18:00-Uhr-Essenszeit-Grenze zu strapazieren. Weniger essen wollte ich (noch) nicht.
Folge: Die Januarbilanz blieb ziemlich ausgeglichen, klar. An Gewicht jedoch kam mehr nichts hinzu!
Ist vielleicht doch etwas dran, die Verdauungsvorgänge (schon) wirken zu lassen, solange der Körper noch nicht ruht bzw. schläft?
Aber mal eine Frage: Es geht im Forum immer wieder um Schokolade...wer isst denn so immens viel Schokolade, dass sie in der Energie- und auch Leistungsbilanz eine derart „gewichtige“ – Rolle spielt? Was ist schon dran, wenn man hin wieder mal so ’n halbes Täfelchen köstlicher Schokolade verdrückt?
Fürs Wohlbehagen kann Schokolade doch ein paar Klimmzüge bedeuten....
Tafel Schokolade: ~600 kcal.
Das haut schon ganz schön rein, wenn man überlegt, dass manche Leute blind eine Tafel wie Brot mampfen und dann noch ne Tüte Chips hinterher. Klingt traurig, ist aber Realität.
2. Wie ist es zu erklären, dass es gerade bei Jugendlichen Menschen gibt, die ohne Ende futtern (undzwar unheimlich Energiereich), nicht mehr Sport machen als alle anderen auch und trotzdem aussehen, als seien sie magersüchtig (zumindestens SEHR dünn!). Und das über Jahre hinweg! Sind die alle krank?
Das frage ich mich dennoch auch. Z.B. die Freundin meines Bruders hat irgendwas an der Schilddrüse, daher kein Gramm Fett am Körper und die säuft nur Cola usw. Jeder andere Mensch würde auf Dauer immens zunehmen.
Meine Frage: Inwiefern beeinflusst die Funktion der Schilddrüse denn die Verwertung der aufgenommenen Kalorien
Und dann noch: Es wird doch zwischen 3 Körpertypen unterschieden sowie Mischungen dazwischen. Ekto- Endo- und Mesomorph. Wenn jemand also ein ektomorpher Typ ist, d.h. hager, dürr, tut sich schwer beim Muskelaufbau aber auch beim Fett werden - wie ist das zu erklären?!
Denn es ist ein FAKT, dass es Leute gibt (ich kenn mehrere), die müssen 0 auf Ernährung schauen, fressen und trinken was sie wollen und machen keinen Sport. Und wiegen so schon 15 Kilo weniger als ich, der mittlerweile auf ~14% KFA runter ist.
Eigentlich geht es ja um normale, vernüftige Ernährung.
Nicht um Extremfälle.
Essen ist ja auch Erziehungssache, überwiegend Selbsterziehung.
Und weil der Geist ja meist willig, das Fleisch aber schwach...ist es nicht immer so einfach.
Frage doch diese Menschen einmal WAS, WANN und WIEVIEL und besonders WESHALB sie essen!
Da schätze ich, wird es wohl zunächst mal still sein.
Den genau entgegengesetzten Schilddrüsenfall erlebte an einem Schulfreund. Allerdings liegt dies so 40 bis 50 Jahre zurück. Er war eine Kugel. Wirklich, so breit wie hoch. Sein Zuhause ist ein Bauernhof. Aus gesundheitlichen Gründen ärztliches Sportverbot. Wir waren so 12..14 Jahre alt, ein neuer Arzt kam ins Dorf. Logisch, zunächst Skepsis.
Dieser Dr. drängte ihn regelrecht zur Bewegung! Ein Modellathlet wurde er nicht. Doch ein wirklich guter Ausdauersportler. Er wird in diesem Jahr 60. Und ist immer schlank geblieben - im Gegensatz zu mir.
Dann: Ein Kumpel aus der Lehrzeit, dürr und lang. Um dem Wehrdienst zu entgehen, verduftete er. Den habe ich dann vor Jahren einmal getroffen. Nein, ein richtiger Dicksack ist er nicht. Doch sieht man sein Kinn an...das sieht aus wie anderer Leute Bauch.
Junge Leute sind meist auch ungeduldig, schnell muss ein Erfolg zu sehen sein.
Dass dies in Sachen Figur und Ernährung nicht so ist, weiß aber auch jeder.
Ein -etwas extremes- Beispiel: Jan Ullrich, fast jedes Jahr der Kampf gegen Futterkilos.... schade eigentlich.
Meine Frage: Inwiefern beeinflusst die Funktion der Schilddrüse denn die Verwertung der aufgenommenen Kalorien
Erkrankungen können einen hohen Einfluß auf den Grundumsatz haben.
So kann man bei Patienten mit einem Trauma (Stresshormone) oder Sepsis (Infektionen) von einem Grundumsatz bis zu 4800 Kcal ausgehen.
Hallo, Süsswasserpirat,
Worauf ich hinaus will?
Erstens sind diverse der aufgeführten „Essgewohnheiten“ (Riesenmengen Chips, Schokolade, Cola etc.) eigentlich nicht normal.
Zum Zweiten gibt’s unter den Jugendlichen, die sich so verhalten, mit Sicherheit auch viele, die zu fett werden....diese bleiben wohl auch über Jahre ihrer Figur treu.
Deshalb meine beiden Beispiele:
Der als Schüler durch Schilddrüsenfehlfunktion zu dick war, konnte dank medizinischer Hilfe UND insbesondere des eigenen Zutun gesund werden.
Der andere, als junger Mensch ein langer Schlacks, der in jungen Jahren einfach nicht zunahm, bekam sein Bequemlichkeitsfett später....diese Fälle sind mit Sicherheit sehr häufig. Der derzeitige Fitness- und Wellnessboom fußt doch auf diesem menschlichen Verhalten!
Gut, mag sein, dass bei kranken, jedoch schon erwachsenen Menschen die Rolle der EB noch bedeutender sein kann als bei Gesunden.
So gesehen ist die Energiebilanz wesentlich mehr als Indiz der möglichen Leistungsfähigkeit und Gewichtskontrolle.
Die meisten, die irgendwann, meinetwegen mit 35 oder 50 Jahren spüren, dass die körperliche Leistungsfähigkeit mies ist, werden sich eingestehen, dass sie zu dick sind. Auch wenn sie als 17- oder 23-Jährige noch spindeldürren waren...oder eben immer schon zu fett waren.
Die EB macht schon Sinn, gerade wenn man sie, so wie ich, sehr spät wieder anwendet. Darauf will ich hinaus.
Gruß
Wolfgang
Hallo, Süsswasserpirat,
Worauf ich hinaus will?
Erstens sind diverse der aufgeführten „Essgewohnheiten“ (Riesenmengen Chips, Schokolade, Cola etc.) eigentlich nicht normal.
Zum Zweiten gibt’s unter den Jugendlichen, die sich so verhalten, mit Sicherheit auch viele, die zu fett werden....diese bleiben wohl auch über Jahre ihrer Figur treu.
Deshalb meine beiden Beispiele:
Der als Schüler durch Schilddrüsenfehlfunktion zu dick war, konnte dank medizinischer Hilfe UND insbesondere des eigenen Zutun gesund werden.
Der andere, als junger Mensch ein langer Schlacks, der in jungen Jahren einfach nicht zunahm, bekam sein Bequemlichkeitsfett später....diese Fälle sind mit Sicherheit sehr häufig. Der derzeitige Fitness- und Wellnessboom fußt doch auf diesem menschlichen Verhalten!
Gut, mag sein, dass bei kranken, jedoch schon erwachsenen Menschen die Rolle der EB noch bedeutender sein kann als bei Gesunden.
So gesehen ist die Energiebilanz wesentlich mehr als Indiz der möglichen Leistungsfähigkeit und Gewichtskontrolle.
Die meisten, die irgendwann, meinetwegen mit 35 oder 50 Jahren spüren, dass die körperliche Leistungsfähigkeit mies ist, werden sich eingestehen, dass sie zu dick sind. Auch wenn sie als 17- oder 23-Jährige noch spindeldürren waren...oder eben immer schon zu fett waren.
Die EB macht schon Sinn, gerade wenn man sie, so wie ich, sehr spät wieder anwendet. Darauf will ich hinaus.
Gruß
Wolfgang
Irgendwie habe ich das Gefühl, du verstehst (noch immer?) nicht ganz, was die Energiebilanz ist:
Zitat:
Die EB macht schon Sinn, gerade wenn man sie, so wie ich, sehr spät wieder anwendet.
Die Energiebilanz - und der zugrundeliegende Energieerhaltungssatz - ist nicht irgendeine Diätform oder ein Trick zum Abnehmen. Sie ist einfach ein Axiom der Physik. Man kann sie weder anwenden noch umgehen. Diese Prinzipien gelten für immer und für alle im gesamten Universum.
Und auch hierin muss ich mich wiederholen: Das Wissen um die EB alleine nützt einem im Alltag noch nichts, denn sehr viel schwerer, als zu verstehen, dass sich alles dem Energieerhaltungssatz unterzuordnen hat, ist es, Bedarf und Zufuhr abzuschätzen und (zumindest für einige) noch schwieriger, dies dann umzusetzen.
Es bringt also nichts, immer wieder über die Energiebilanz zu diskutieren - da ist nichts zu mäkeln, nichts festzustellen. Wenn man da schon was diskutieren will, dann über konkreten Energiegehalt von Lebensmitteln, Energieverbrauch von Tätigkeiten usw.
Nichts für ungut und ich hoffe, nun ist das langsam bei allen durch, damit wir nicht noch 10 weitere Threads zu diesem Thema durchkauen müssen.
Gruss an alle,
Sandro
Unter der Energiebilanz versteht man in der Ernährungslehre das Verhältnis zwischen Energiezufuhr und Energiebedarf eines Menschen. Wird mehr Energie zugeführt als verbraucht, so ist die Energiebilanz positiv. Wird dagegen weniger Energie aufgenommen als verbraucht, ist die Energiebilanz negativ.
Die Energiebilanz hat wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Körpergewichts: Ein Zuviel an Kalorien wird in Körperfett gespeichert, egal ob diese durch Fett, Eiweiß oder Kohlenhydrate bezogen werden. Soll hingegen eine Gewichtsreduktion erreicht werden, ist das Erzielen einer negativen Energiebilanz entscheidend. Überschreitet der Verbrauch die durch die Ernährung aufgenommene Energie, kann der Körper dieses Defizit nur abdecken, indem er eigene Reserven angreift. Neben einer Ernährungsumstellung zur Senkung der Aufnahme erweist sich zusätzlicher Verbrauch durch sportliche Aktivitäten als wirksamstes Instrument.
Und um mehr geht es eigentlich nicht.