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03.08.2006, 12:10
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Jun 2006
Beiträge: 19
| | | Frage zu Eiweißquelle Hallo Forumsel,
ich mache nun etwas länger schon gutes Krafttraining, also nicht nur mit Sandhanteln aus dem Kaufhof
Ich habe Dr. Moosburgers Seiten gelesen und seine Angaben über die empfolene Eiweißzufuhr. Ich müsste demnach 135 g zu mir nehmen am Tag.
Mein Problem: ich kann einfach nicht jeden Tag Geflügel oder Fleisch essen, das hängt mir zu den Ohren raus. Quar, Milch, Jogurt, gut und schön, aber da ist so viel ja auch nicht drin. Auf meinem Jogurt steht 5 g Eiweiß / 100g.
Ich dachte an Shakes, aber da hat ein Drink, mit nur 35 g Pulver u. Magermilch knapp 300 kcal ! 2 blöde Becher am Tag wären 600 kcal !!!
Ich bearbeite derzeit erfolgreich mein Bäuchlein und mag es nicht in voller Größe wiederhaben
Wie komme ich an mein nötiges Eiweiß?
Noch eine Frage zum Geflügel: hat jemand die Nährwertangaben für mich? Wieviel g Eiweiß haben 100 g Pute z. B.?
Danke und Grüsse
Euer Pastillchen | 
03.08.2006, 12:20
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Sep 2002 Ort: München
Beiträge: 1.402
| | 1. Du kannst das Pulver (sofern es einen neutralen Geschmack hat) auch in kalorienfreier Flüssigkeit verwenden (Suppe) oder Dir einen Aufstrich daraus basteln.
2. Magerquark hat 12gr. Eiweiß pro 100gr. Eiklar kann man trennen (50 kcal pro 100gr. und 11gr Eiweiß dazu). Zusammen mit magerem Joughurt, Buttermilch, Eiweiß aus Getreide und Gemüse kannst Du auch ohne Shakes so Deinen Bedarf decken.
3. Die Eiweißangaben beziehen sich auf das magere Körpergewicht.
4. Eiweiß und Kalorienangaben: http://www.uni-hohenheim.de/wwwin140/INFO/LM/lmgrup.htm
Gruß
Sascha | 
03.08.2006, 12:29
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Sep 2002 Ort: München
Beiträge: 1.402
| | Sie nannten es "die Rainer-Liste"  | 
03.08.2006, 12:31
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Jun 2006
Beiträge: 19
| | | @Widar und Rainer
Danke, Ihr seid super !!!! Das ist geballte Info !! Werde mich ans mixen geben.
Liebe Grüße
Pastillchen | 
05.08.2006, 10:43
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Jul 2006
Beiträge: 283
| | Also ich sehe eigentlich das Problem nicht:
Wenn ich auf die Schnelle reines Eiweiß ohne die Kalorien der Milch (also ohne KHs) haben will mixe ich das Pulver in reines Leitungswasser, zB 2 Eßlöffel auf 0,5 l oder so.
(Wenn mir die Milch ausgeht - ohne die mir mein Kaffee nicht schmeckt - schütte ich dieses Gemixe sogar in meinen Kaffee - schmeckt weit besser als schwarz  )
Unvermeidbar ist natürlich, dass das Eiweißpulver (Protein 90) selber auch schon 375 kcal / 100 g in die Waagschale wirft.
__________________ Gruß Hans
Geändert von HansP (05.08.2006 um 10:48 Uhr).
| 
07.08.2006, 13:38
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Dec 2005 Ort: Hamburg
Beiträge: 179
| | | mageres Körpergewicht Zitat: |
Zitat von Widar 3. Die Eiweißangaben beziehen sich auf das magere Körpergewicht. | Wie ist das genau gemeint?
Ich wiege 80 kg, 20% Fettanteil, macht 64 kg mageres Körpergewicht?
Die 1,5g bis 1,8g Eiweiß pro kg Körpergewicht beziehen sich dann auf die 64 kg?
Ist für mich aus dem Artikel auf Kurts Page nicht ersichtlich. (oder ich habe nicht genau genug gelesen)
Danke.
__________________ Gruß  Jens | 
18.08.2006, 12:23
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Jul 2006
Beiträge: 283
| | | Es bezieht sich auf dein Sollgewicht, das natürlich keinen Fettanteil von ß% hat.
Es kommt ja hier aufs Gramm ja auch nicht an, das sind Richtwerte.
__________________ Gruß Hans | 
18.08.2006, 18:54
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Dec 2005 Ort: Hamburg
Beiträge: 179
| | | Hä? Und was ist mein Sollgewicht?
__________________ Gruß  Jens | 
18.08.2006, 21:44
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Jul 2006
Beiträge: 283
| | Naja, wenn du bei 80 kg einen Fettanteil von 20% hast und wir mal einen Fettanteil von 12% als mager ansehen, dann käme man mit einem einfachen Dreisatz auf etwa 74 kg, die du wiegen solltest, wenn du mager wärst.
Ob man da jetzt 70 oder 76 zu Grunde legt, darauf kommt es ja so genau wirklich nicht an.
Lies doch mal diesen Artikel von Kurt.
Er schreibt, dass die WHO mindestens 0,75 g Protein / kg Gewicht als "safe intake" vorsieht. Ferner schreibt er, dass man selbst mit intensivstem Training nicht über 1,5 bis 1,8 g gehen sollte, ab 3 bis 4 g kann es definitiv schädlich sein.
Wenn du jetzt eigentlich sagen wir mal 75 kg wiegen solltest, dann solltest du ca. 110 g reine Proteine zu dir nehmen. 90 g würden es wohl auch tun, bei intensivstem Trainig solltest vielleicht auf 130 g gehen, nicht aber über 150 g, das nützt absolut nichts mehr.
__________________ Gruß Hans | 
18.08.2006, 22:01
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Apr 2004 Ort: Schweiz
Beiträge: 764
| | Zitat: |
Zitat von HansP Ferner schreibt er, dass man selbst mit intensivstem Training nicht über 1,5 bis 1,8 g gehen sollte | Nicht ganz: man MUSS nicht über 1.5 bis 1.8g pro kg Körpergewicht gehen. Vermeiden muss man es allerdings auch nicht (solange man eben nicht lfr. übermässig viel Protein - also 3-4g - zuführt).
Gruss, Sandro | 
19.08.2006, 10:06
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Jul 2006
Beiträge: 283
| | Zitat: |
Zitat von Suesswasserpirat Nicht ganz: man MUSS nicht über 1.5 bis 1.8g pro kg Körpergewicht gehen. Vermeiden muss man es allerdings auch nicht (solange man eben nicht lfr. übermässig viel Protein - also 3-4g - zuführt).
Gruss, Sandro | Hallo Sandro,
hierzu noch eine andere Quelle auf surfmed.de: Zitat: |
Als Obergrenze für gesundheitlich unbedenklichen Eiweißkonsum wird von den Ernährungsgesellschaften eine Menge von 2 g/kg Körpergewicht pro Tag angegeben
| 2 g / kg wären die 150 g auf 75 kg, die ich genannt habe. Risiken bei Überschreitung siehe der verlinkte Artikel (Diabetes, Nierensteine).
Andere Quellen sprechen bei Protein-Überkonsum von Risiken wie Gicht, Osteoporose und Allergien. Was auch immer da dran sein mag, denke ich, wir sind uns einig, dass mehr als 2 g nichts positives mehr bewirken.
__________________ Gruß Hans | 
19.08.2006, 12:24
|  | Moderator | | Registriert seit: Mar 2002
Beiträge: 2.608
| | ich verstehe ehrlich gesagt die ganze diskussion ums essen nicht  .
zerbrecht euch doch nicht wegen solchen sachen den kopf. ich finde ihr macht euch damit unnötig das leben schwer. esst doch normal und ihr habt alles was ihr braucht. gerade in unserer wohlstandsgesellschaft braucht man sich dann über irgend eine form der mangelernährung keine gedanken machen. auch nicht wenn man sportelt!
seas, uschi
__________________ ich bin klein und gemein! | 
20.08.2006, 09:20
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Jul 2006
Beiträge: 283
| | | Hallo uschi,
Wissen schadet doch eigentlich nie.
Ja, und wenn das so einfach wäre, sich richtig zu ernähren:
Manchmal arbeite ich über Wochen bei Kunden im Haus, die eine gute Kantine haben, da gibt es täglich abwechslungsreiches Essen, dann fällt mir eine ausgewogene Ernährung auch nicht so schwer.
Wenn du dir aber vorstellst, du würdest allein leben, hättest kein Interesse am Kochen oder Zubereiten von Speisen und auch keine Zeit dazu, würdest auch nur alle zwei Wochen einkaufen gehen, dann sieht die Sache schon anders aus.
Ich denke, die Zahl der Menschen, die aus den verschiedensten Gründen sich falsch ernährt, ist groß und vor allem sie nimmt zu.
Speziell wenn man also weder die Möglichkeit hat, sich täglich an einen gedeckten Tisch zu setzen auf dem ein abwechslungsreiches Essen steht, noch die Zeit und Begabung das selber zu bewerkstelligen, dann ist ein Grundwissen über den tatsächlichen Bedarf an Eiweiß, Fett, Kohlehydraten, Vitaminen und Mineralstoffen gar nicht schlecht.
Ja, und besonders interessant wird es natürlich, wenn man (wie ich) über einen begrenzten Zeitraum eine Diät macht. (Ja, ich weiß, von Diäten haltet ihr nicht viel, das haben wir ja an anderer Stelle schon mehrfach diskutiert.) Ohne Wissen über den Grundbedarf kann man da - wie bekannt - große Fehler machen.
__________________ Gruß Hans | 
20.08.2006, 11:58
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Jul 2006
Beiträge: 283
| | Hallo Rainer,
wir können das gerne noch weiter diskutieren, ich hoffe nur, dass wir niemand damit "auf den Wecker fallen", aber sei's drum.
Ok, Fakt und unstrittig ist:
Langfristige Erfolge hast du nur mit gesunder ausgewogener Ernährung, das ist auch mir klar.
Ferner erleben sehr viele - vermutlich die große Mehrheit - aller Leute, die irgend eine der 1000 verschiedenen angepriesenenen Diäten machen - danach den Jojo-Effekt - auch das bezweifle ich nicht.
Aber: Bist du deshalb sicher, dass du ALLES über einen Kamm scheren kannst ? Kannst du deine Aussage: Zitat: |
Wenn Du Deine "Eiweiß-Diät" in einen größeren zeitlichen Zusammenhang stellst, wirst du es bald am eigenen Leib realisieren müssen!!
| wirklich sooo sicher und pauschal in den Raum stellen, ohne mich näher zu kennen ?
Immerhin gibt es gewisse Dinge, die mich doch von der Masse unterscheiden:
1. bin ich dabei, gleichzeitig ein möglichst breites Wissen aufzubauen.
2. bin ich fest entschlossen, nach Abschluß meiner Diät ebenfalls zu einer ausgewogenen Ernährung überzugehen, auch wenn das etwas mehr zeitlichen Aufwand bedeutet, als ich früher in die Nahrungsaufnahme investiert habe.
3. ist mir insbesondere klar, dass es nach Abschluß der Gewichtsabnahme eine Übergangszeit von 3-6 Monaten braucht, bis der Körper das neue Gewicht als "normal" akzeptiert, sodass der Übergang von der Diät zur normalen Nahrungsaufnahme ein fließender Prozess unter ständiger Gewichtskontrolle sein muß.
4. habe ich gleichzeitig mit dem Beginn des Abnehmens in einem Ausmaß begonnen, Sport zu treiben, wie das die Mehrheit mit Sicherheit nicht macht. Und um diese Gewohnheit in meinem ganzen künftigen Leben zu zementieren, habe ich mir zu Hause mein eigenes Studio eingerichtet (Laufband, Crosstrainer, Heimtrainer, Rudermaschine, 500 kg Freihanteln, Halb-Profi-Multibank bis 120 kg am Turm / 250 kg an der Langhantel, vernünftige Bauch- und Rückentrainer sowie last not least mein Mountainbike, hierzu jetzt für den Winter noch einen Rollentrainer und außerdem die ganze HF-Meßtechnik mit PC-Auswertung und allem drum und dran).
Der typische Fehler, der üblicherweise zum Jojo-Effekt führt, ist doch der Abbau von Muskeln, das kann ich in meinem Fall definitiv ausschließen, im Gegenteil, die Leistungen nehmen in allen Disziplinen ständig zu, der Blutdruck und der Ruhepuls sinken deutlich.
Bist du wirklich soooo sicher, dass du mich mit der Masse über einen Kamm scheren kannst ???
__________________ Gruß Hans
Geändert von HansP (20.08.2006 um 13:40 Uhr).
| 
20.08.2006, 13:22
|  | Moderator | | Registriert seit: Mar 2002
Beiträge: 2.608
| | Zitat: |
Zitat von HansP Hallo uschi,
Wissen schadet doch eigentlich nie.
Ja, und wenn das so einfach wäre, sich richtig zu ernähren:
Manchmal arbeite ich über Wochen bei Kunden im Haus, die eine gute Kantine haben, da gibt es täglich abwechslungsreiches Essen, dann fällt mir eine ausgewogene Ernährung auch nicht so schwer.
Wenn du dir aber vorstellst, du würdest allein leben, hättest kein Interesse am Kochen oder Zubereiten von Speisen und auch keine Zeit dazu, würdest auch nur alle zwei Wochen einkaufen gehen, dann sieht die Sache schon anders aus.
Ich denke, die Zahl der Menschen, die aus den verschiedensten Gründen sich falsch ernährt, ist groß und vor allem sie nimmt zu.
Speziell wenn man also weder die Möglichkeit hat, sich täglich an einen gedeckten Tisch zu setzen auf dem ein abwechslungsreiches Essen steht, noch die Zeit und Begabung das selber zu bewerkstelligen, dann ist ein Grundwissen über den tatsächlichen Bedarf an Eiweiß, Fett, Kohlehydraten, Vitaminen und Mineralstoffen gar nicht schlecht.
Ja, und besonders interessant wird es natürlich, wenn man (wie ich) über einen begrenzten Zeitraum eine Diät macht. (Ja, ich weiß, von Diäten haltet ihr nicht viel, das haben wir ja an anderer Stelle schon mehrfach diskutiert.) Ohne Wissen über den Grundbedarf kann man da - wie bekannt - große Fehler machen. | hallo hans,
ich habe nicht den eindruck das es hier ausschliesslich um wissen geht. vielmehr habe ich die befürchtung, dass sich etliche forumels wirklich von diesen dingen unnötigerweise stressen lassen.
zum thema "gesundes essen": es gibt kein ungesundes essen. es macht doch immer nur die dosis das gift. täglich frisch gekochtes essen und ein gedeckter tisch sind doch noch lange keine garantie dafür. man kann sich durchaus abwechslungsreich und ausgewogen auf die schnelle ernähren. es gibt jede menge fertiggerichte, tiefkühlkost und schnell zubereitete mahlzeiten. was spricht gegen kaltes essen und zwischendurch fast food? und wenn du ins gasthaus gehst hast du sowieso immer eine grosse auswahl. glaubst du wirklich dass ich tgl. einkaufe und mich in die küche stelle? dazu habe auch ich weder zeit noch lust.
ungesund finde ich eher die zu intensive beschäftigung mit dem thema essen. es sollte meiner meinung nach immer noch ein genuss sein.
meine meinung zu deiner diät kennst du ja. dazu brauch ich mich nicht extra zu äussern. du informerst dich zwar, hast aber dann die tendenz die dinge nach deinen vorstellungen zurecht zu rücken  . ich weiss leider nur aus jahrelanger erfahrung, dass dein weg nicht der beste ist, hoffe aber, dass du trotzdem die kurve kriegst
seas, uschi
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