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23.03.2006, 17:28
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Nov 2005
Beiträge: 211
| | Zitat: |
Zitat von Newby Also uns haben sie bei der Sanitäterausbildung beim Bund das genaue Gegenteil gesagt. Nämlich sei es westentlch schonender für die Leber wenn sie nur einmal die Woche durch einen Vollrausch belastet wird anstatt täglich 2 Bier abbauen zu müssen.  | Warum sich mit solch lächerlichen Unterschieden zu belasten. Eines ist doch wohl klar: Weder der "Vollrausch" noch der tägliche Bierkonsum sind im Sinne der Erlangung/Erhaltung von Fitness und Gesundheit förderlich.
Wolfgang | 
23.03.2006, 23:06
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Jun 2002
Beiträge: 882
| | | naja so lächerlich und belastend sind die unterschiede nicht.
wär doch interessant zu wissen was für den körper schlechter is. der einmalige alkexzess am wochenend oder der kontinuierliche gemäßigte konsum. | 
24.03.2006, 08:15
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Nov 2005
Beiträge: 211
| | Zitat: |
Zitat von eef naja so lächerlich und belastend sind die unterschiede nicht.
wär doch interessant zu wissen was für den körper schlechter is. der einmalige alkexzess am wochenend oder der kontinuierliche gemäßigte konsum. | Unheimlich interessant für die Praxis, dein Leben wird sich von nun an am Bierkonsum orientieren:
Wenn herauskommt, dass der einmalige exzessive Bierkonsum weniger belastend ist, wirst du in deinen Monatsplan am besten eiinen festen Termin zum "Koma-Saufen" eintragen.
Falls der tägliche mäßige Bierkonsum als weniger belastend eingestuft wird, wird das tägliche Bier zum Muss, aber alle Feiern ausgelassen, bei denen es zu Versuchungen kommt, doch mehr Bier zu trinken.
Beides ist unrealistisch und führt letztendlich natürlich dazu, dass die am höchsten belastende Kombination beider Verhaltensweisen (täglicher Konsum + gelegentliches Koma-Saufen) die Regel sein wird.
Hin und wieder ein Bierchen - warum nicht! Wobei ich für mich persönlich dabei z.B. "Erdinger alkoholfrei" als willlkommene Alternative nach anstrengenden Trainingeinheiiten oder auch an warmen Sommerabenden im Freien entdeckt habe. Den Alkohol vermisse ich dann höchst selten. Beim seltenen, aber durchaus passionierten Rotweintrinken habe ich (leider?!) eine solche Alternative nicht gefunden!
Wolfgang | 
24.03.2006, 08:25
|  | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Feb 2006
Beiträge: 23
| | | "Erdinger alkoholfrei" geht - muß aber wirklich sehr kalt auf den Tisch kommen. in Zimmertemperatur wird es fast so eklig wie all die anderen alko-freien Biere.
ich finde "Jever fun" noch ganz nett, weil es wenigstens immer noch herb ist und nicht so süßlich, wie die anderen. das Problem: spätestens nach dem 2. bekomme ich davon Blähungen und einen Kugelbauch für den Rest des Tages.
aber wie bei Dir ist die Sache mit dem Wein das größere Problem bei mir. das letzte Bier war glaub' ich im letzten Spätsommer (und zwar ein alkofreies Erdinger), der letzte Wein war Montag abend... | 
24.03.2006, 10:43
|  | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Aug 2004
Beiträge: 4.832
| | Zitat: |
Zitat von Newby Also uns haben sie bei der Sanitäterausbildung beim Bund das genaue Gegenteil gesagt. Nämlich sei es westentlch schonender für die Leber wenn sie nur einmal die Woche durch einen Vollrausch belastet wird anstatt täglich 2 Bier abbauen zu müssen.  | so einen unsinn können nur alkoholiker beim bund (wo es sie reichlich gibt...) von sich geben. zwei bier pro tag sind für die (männliche) leber überhaupt kein problem.
abgesehen davon bezog sich mein posting oben weniger auf die leber als vielmehr auf's ZNS.
gruß, kurt
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24.03.2006, 10:47
|  | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Aug 2004
Beiträge: 4.832
| | Zitat: |
Zitat von eef naja so lächerlich und belastend sind die unterschiede nicht.
wär doch interessant zu wissen was für den körper schlechter is. der einmalige alkexzess am wochenend oder der kontinuierliche gemäßigte konsum. | ersteres. siehe mein posting an newby.
mit jedem vollrausch gehen milionen neuronen inkl. synapsen im ZNS kaputt. auch die leber wird damit einer verfettung mit konsekutivem entzündungsprozess nicht auskommen. mit gemäßigtem alkoholkonsum wird die leber hingegen sehr wohl fertig (ich hab den "grenzwert" bereits gepostet), ebenso das ZNS - sofern man nicht abhängig wird.
gruß, kurt
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24.03.2006, 12:02
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Jun 2002
Beiträge: 882
| | | danke für die antwort.
hab ma selbst auch gedacht, daß der einmalige vollrausch schlechter sein müßt.
allein wies einem da schon am nächsten tag geht... | 
24.03.2006, 13:18
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Dec 2005
Beiträge: 56
| | Uns haben sie dass halt damals so erklärt dass die Leber sich in einer Woche (also bis zum nächsten Vollrausch  ) schon wieder regeneriert hat, bei täglichem Alkoholkonsum (auch schon bei geringen Mengen) aber quasi nie eine Verschnaufpause bekommt sondern permanent durcharbeiten muss, deshalb sei das viel schädlicher.  .
Aber wie gesagt, dass Filmriss-Vollfetzen sich nicht häufen sollten sagt einem eh der Hausverstand.
Geändert von Newby (24.03.2006 um 13:21 Uhr).
| 
24.03.2006, 14:59
|  | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Aug 2004
Beiträge: 4.832
| | Zitat: |
Zitat von Newby Uns haben sie dass halt damals so erklärt dass die Leber sich in einer Woche (also bis zum nächsten Vollrausch  ) schon wieder regeneriert hat, bei täglichem Alkoholkonsum (auch schon bei geringen Mengen) aber quasi nie eine Verschnaufpause bekommt sondern permanent durcharbeiten muss, deshalb sei das viel schädlicher.  .
Aber wie gesagt, dass Filmriss-Vollfetzen sich nicht häufen sollten sagt einem eh der Hausverstand. | was heißt "verschnaufpause" bei nur geringem C2-konsum? die leber ist rund um die uhr mit der "entgiftung" beschäftigt - nicht nur mit dem alkoholabbau. ein nur geringer C2-konsum juckt die leber nicht!
schönes wochenende, kurt
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08.11.2007, 22:56
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Oct 2007
Beiträge: 83
| | | bier contra schnaps meine primitive chemie : bier ist sehr wenig alohol mit sehr viel wasser verdünnt. bei diesem lösungsverhältnis (ca. 5 prozent) vermehren sich viele bakterien noch sehr lebhaft, besonders bei der weinherstellung. aber bei ca. 14 prozent ist für diese bakteien schluss mit lustig. 100 prozentiger alkohol ist auch in geringen mengen toxischer als 5 prozentiger bei absolut höheren zahlen.
meine primtive physik : wenn mir meine 10 jährige tochter 5000 mal aufs kinn haut, ist es in der summe zwar mehr als wenn mike tyson mir 10 mal aufs kinn haut, aber irgendwie ziehe ich aus gesundheitlichen gründen meine tochter vor.
meine primitive mathematik : wenn ich auf die woche verteilt 150 minuten sauna bei 80 grad mache ist mir das angenehmer als ein 30 minütiger saunagang pro woche bei 160 grad.
10 tassen kaffee pro tag richten bestimmt weniger schaden, als 70 tassen kaffe nur am sonntag.
meine primitive biologie : wenn ich ein verschwitztes tshirt vom vortag anziehe fahren und stinken die bakterien total auf das salz ab., da das salz schwach konzentriert ist. in der lebensmittelindustrie wird stark konzentriertes salz aber zum abtöten von bakterien verwendet.
alkohol ist eben ein gift, dass allgemein am schädlichsten ist, wenn man es in ziemlich kurzer zeit kombiniert mit hoher konzentration zu sich nimmt.
alkoholiker und ärztliche suchttherapeuten wissen aus erfahrung - nicht unbedingt medizinisch- dass bier und schnaps, trotz bei absolut gleichwertiger menge nicht dasselbe ist. die leberwerte sind bei einem schnapstrinker in der regel wesetlich höher und die körperliche entgiftung dauert statt 6 eher 12 tage.
wollte nur anregungen geben, | 
09.11.2007, 06:10
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Sep 2005 Ort: Duisburg , Germany
Beiträge: 319
| | | toter link !!! der link funzt nicht ..wollt ihr mich mal wieder ( oder immer noch ) verar... ??
Also woran liegt's
Ich hätte auich gerne mal gelesen , worüber ihr in diesem thread diskutiert ..über mein elink hat sich ja auch noch keiner beschwert ( zumindest nicht über die Erreichbarkeit ...hmmm ..bin also wohl noch nicht soweit , wie !? ) | 
09.11.2007, 09:09
|  | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Nov 2006 Ort: Magdeburg
Beiträge: 778
| | | Ich denke mal, die Seite ist nicht mehr online. Bei mir kann sie auch nicht angezeigt werden, sonst hätte ich sie hier reinkopiert.
__________________ HIT IT HARDER - PITT Force | 
09.11.2007, 09:23
|  | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Aug 2004
Beiträge: 4.832
| | | teils unsinn, was du da geschrieben hast hallo peter,
was du geschrieben hast, stimmt nur zum teil.
erstens: bakterien sind in diesem kontext völlig irrelevant (abgesehen davon ist nur 70%iger alkohol bakterizid, und so ein alkoholisches getränk gibt es nicht).
zweitens: wie ich schon erklärt habe, muss man differenzieren, und zwar auf die auswirkungen des alk-konsums auf leber und ZNS. dass chron. alkoholabusus zur verblödung führt, ist eine traurige tatsache. für die leber ist ausschließlich die reine alkoholmenge relevant, unabhängig von der art des alkoholischen getränks. die männliche leber "verträgt" 60 gramm alkohol pro tag (die frau nur halb so viel). das mit der unterschiedlich langen "entgiftung" ist nonses. möchte wissen, wo du diese "weisheit" her hast. der mann baut pro stunde ca. 0.15 promille ab (die frau etwas weniger).
zur alkoholabhängigkeit: ein effizienter entzug dauert 6 bis 8 wochen. dabei geht es nicht nur um den körperlichen entzug, sondern auch um's "behirnen". leider schaffen es nur wenige, "trocken" zu bleiben.
gruß, kurt Zitat:
Zitat von peter1960 meine primitive chemie : bier ist sehr wenig alohol mit sehr viel wasser verdünnt. bei diesem lösungsverhältnis (ca. 5 prozent) vermehren sich viele bakterien noch sehr lebhaft, besonders bei der weinherstellung. aber bei ca. 14 prozent ist für diese bakteien schluss mit lustig. 100 prozentiger alkohol ist auch in geringen mengen toxischer als 5 prozentiger bei absolut höheren zahlen.
meine primtive physik : wenn mir meine 10 jährige tochter 5000 mal aufs kinn haut, ist es in der summe zwar mehr als wenn mike tyson mir 10 mal aufs kinn haut, aber irgendwie ziehe ich aus gesundheitlichen gründen meine tochter vor.
meine primitive mathematik : wenn ich auf die woche verteilt 150 minuten sauna bei 80 grad mache ist mir das angenehmer als ein 30 minütiger saunagang pro woche bei 160 grad.
10 tassen kaffee pro tag richten bestimmt weniger schaden, als 70 tassen kaffe nur am sonntag.
meine primitive biologie : wenn ich ein verschwitztes tshirt vom vortag anziehe fahren und stinken die bakterien total auf das salz ab., da das salz schwach konzentriert ist. in der lebensmittelindustrie wird stark konzentriertes salz aber zum abtöten von bakterien verwendet.
alkohol ist eben ein gift, dass allgemein am schädlichsten ist, wenn man es in ziemlich kurzer zeit kombiniert mit hoher konzentration zu sich nimmt.
alkoholiker und ärztliche suchttherapeuten wissen aus erfahrung - nicht unbedingt medizinisch- dass bier und schnaps, trotz bei absolut gleichwertiger menge nicht dasselbe ist. die leberwerte sind bei einem schnapstrinker in der regel wesetlich höher und die körperliche entgiftung dauert statt 6 eher 12 tage.
wollte nur anregungen geben, |
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13.11.2007, 00:10
| | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Oct 2007
Beiträge: 83
| | | bier contra schnaps Am Institut für Brauereitechnologie und Mikrobiologie der TU München in Weihenstephan hat man herausgefunden, dass es entscheidend auch darauf ankommt, in welcher Form der Alkohol dem menschlichen Organismus zugeführt wird - ob in Bier oder Wein auf dem "langen Weg" oder etwa als "Kurze" in den härteren "Drogen" wie Weinbrand und Schnaps. Bei mäßigem Genuß hat die gleiche Menge Alkohol im Bier eine andere Wirkung als beispielsweise in Korn, Whiskey oder Gin. Das vor allem deshalb, weil die Alkoholkonzentration in den verschiedenen Getränken unterschiedlich ist. Bei den "harten" Hochprozentern gelangt der Alkohol schnell in den Dünndarm, wo er vom Blut aufgenommen und zur Leber transportiert wird: Die Leber muß also innerhalb kurzer Zeit eine verhältnismäßig große Menge Alkohol "verkraften". Hingegen bewirkt die größere Flüssigkeitsmenge beim Bier, zusammen mit der Kohlensäure und anderen Inhaltsstoffen, dass sich der Magenausgang zunächst einmal schließt und dann nach und nach nur kleinere Mengen des Getränks in den Dünndarm entlässt. In der gleichen Zeiteinheit wird also wesentlich weniger Alkohol an Blut und Leber weitergegeben, der Übergang geht gewissermaßen in homöopathischen Dosen vor sich. In entsprechenden Versuchen hat sich eindeutig ergeben: Bei gleicher Alkoholmenge steigen die Promille bei Biergenuß langsamer und nicht so hoch.
bin in einem vom alkohol gebeutelten und heruntergekommenen arbeiterviertel gross geworden und habe bei vielen bekannten und mir selbst die erfahrung gemacht, dass selbst bei monatelangen konsum von 3-4 litern bier pro tag die leberwerte ok waren, aber bei der gleichen oder sogar niedrigern akoholmengen in schnaps die werte derselben personen nach oben purzelten. als junge leute haben wir dieses phänomen gern für krankschreibungen genutzt.
das mit der entgiftungsdauer, schlimmerenn entzugserscheinungen (herzrasen, angstzuständen) habe ich ebenfalls durch betroffene erfahren. aber auch durch ärzte (psychiater), pfeger, klinischen psychologen, die dort oft seit zwanig jahre tätig sind.
ich will keinen unfug verbreiten, sonder lernen, womit sowas zusammenhängt.
die o.a. fachleute berufen sich nur auf ihre erfahrung und den daraus resultierenden vermutungen. aber so ein mann wie kurt, der mit beiden armen tief in stoffwechselprozesse steckt, hat ja ganz andere möglichkeiten zur aufklärung. | 
13.11.2007, 09:50
|  | Registrierter Benutzer | | Registriert seit: Aug 2004
Beiträge: 4.832
| | Zitat: |
das mit der entgiftungsdauer, schlimmerenn entzugserscheinungen (herzrasen, angstzuständen) habe ich ebenfalls durch betroffene erfahren. aber auch durch ärzte (psychiater), pfeger, klinischen psychologen, die dort oft seit zwanig jahre tätig sind.
| hallo peter,
zu deiner information: ich bin seit 13 jahren in einem großen psychiatrischen krankenhaus tätig bin, wo es (natürlich) auch eine station für alkoholkranke patienten gibt. also hab ich, obwohl ich kein psychiater bin, der auf suchterkrankungen spezialisiert ist, auch ein bisschen ahnung von dieser materie. ich kann dir versichern, dass die art des alkoholischen getränks zweitrangig ist. hier würde ich ein institut für brauereitechnologie nicht unbedingt als praxisrelevante informationsquelle betrachten. es geht nicht nur um die kinetik des alkohols, sondern um seine klinischen auswirkungen. abgesehen davon ist es nonsens zu behaupten, dass bierkonsum zu einem "homöopathischen" übergang von alkohol ins blut führen würde (geh mal auf's oktoberfest und schau dir die "bierleichen" an...). wie gesagt, ist es hinsichtlich einer leber und gehirnschädigung irrelevant, wie schnell der alkohol aufgenommen wird. bei gleicher menge an aufgenommenem alkohol steigt der alkoholspiegel im körper (es geht nicht nur um den butalkoholspiegel!) gleich an, und dementsprechend erfolgt auch die schädigung von leber- und gehirnzellen.
die botschaft ist (wie immer): die dosis macht das gift. alkohol ist alkohol. zuviel davon ist schädlich, egal, welches alkoholische getränk man zu sich nimmt.
gruß, kurt
__________________ jogging is good for your heart - and so is hugging and kissing!
Geändert von kurt (13.11.2007 um 09:56 Uhr).
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