Wenn du dich kostenlosregistrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.
was ist besser/effektiver beim abnehmen? 5 kleine oder 3 große Mahlzeiten?
Ich hab mal gelesen, dass 3 Mahlzeiten zu wenig sind und der Körper die Signale bekommt es herrscht Nahrungsmangel und sprich nicht an die Fettreserven geht.
Das ist Unfug, ausschlaggebend ist schlicht und einfach die Menge der Kalorien, die Du zu Dir nimmst. Ob Du nun 3, 5 oder 10 Mal am Tag etwas ißt, macht keinen Unterschied. Welche Version Dir nun besser bekommt, mußt Du selbst entscheiden. Mir zumindest wäre es definitiv zuviel, mich 5 Mal am Tag hinzustellen und einen Snack zuzubereiten, wenn ich das Gleiche auch mit 3 Mahlzeiten erledigen kann. Ich finde auch, daß es um so schwieriger wird, den eigenen Konsum im Blick zu behalten, wenn dauernd etwas gefuttert wird. Der Körper entwickelt so kein richtiges Hungergefühl mehr und ein Sättigungsgefühl kann meines Erachtens nach auch nicht eintreten. Das wiederum aber hat die Funktion, Dich daran zu hindern, noch mehr zu essen.
Über was sich Leute so Gedanken machen. Etwas das vieleicht an 20. Stelle beachtete werden KANN.
Viel wichtiger ist WAS du ißt, WIEVIEL du ißt und ob du dich sportlich betätigst, aber nicht WIE OFT du ißt. Allen vorran natürlich deine Disziplin. Es bringt nichts deinen Plan 1 Monat umzusetzen und dann wieder einen Monat locker zu machen.
Die ersten Fragen solltest du erstmal für dich klären, bevor soetwas kommt.
Ich habe schon oft gehört, dass zwischen den Mahlzeiten mindestens 5 Stunden sein sollten, damit Fett abgebaut wird.
Andererseits gibt es dann die gegenteilige Theorie, dass der Stoffwechsel in Schwung bleibt, wenn man 5 Mahlzeiten isst.
Was ist denn an diesen Theorien dran?
Woraus beziehen sie überhaupt ihr Statement?
Mich würde interessieren, wie diese Leute sich ihre Theorie *gebastelt* haben. Wo sind Fakten, die die Thesen untermauern können?
Kennt sich jemand aus?
Gruss,
Nicci
Hallo Nicci,
die hier geäußerten Meinungen ist der Stand der Wissenschaften. Schau dich hier im Forum um (vorrangig Beiträge von vor einem Jahr). Es wurde schon sehr oft darüber gesprochen.
Alles zu diesem Thema (und noch viel mehr) hat Kurt auf seiner Seite schön zusammengetragen, selbstverständlich mit Quellenangaben.
gehe ich also recht in der Annahme, dass bzgl. der Mahlzeitenzusammenstellung die Energieträger ( KH, Eiweiße, Fette...) irrelevant sind?
Wenn es nämlich es so ist und nur die Energiebilanz (Rund um die Uhr Prozess) darüber entscheidet ob man Ab- oder zunimmt, dürfte es doch eigentlich keine Rolle spielen ob ich Kohlenhydrate mit Fetten kombiniert esse, oder ob ich Abends Kohlenhydrate zu mir nehme oder wie oft ich am Tag etwas esse...?!
Es gibt so viele Experten (z.B Dr. Stefan Frädrich - Günter der innere Schweinehund) die behaupten, das gerade KH in Kombination mit Fetten ( Nudeln mit Sahnesauce) das Problem darstellen.
Ich halte dann die Möglichkeit sich nach der Energiedichte ( Dr. Volker Schusdziarra) der einzelnen Nahrungsmittel zu orientieren, für sinnvoller. Diese Orientierung läuft ebenfalls auf eine ausgewogene fettbewußte Mischkost hinaus.
gehe ich also recht in der Annahme, dass bzgl. der Mahlzeitenzusammenstellung die Energieträger ( KH, Eiweiße, Fette...) irrelevant sind?
Irrelevant für was?
Es ist so, daß ein Fettabbau oder -aufbau durch eine negative, bzw positive, Energiebilanz zustande kommt. D.h. (thermo-)mechanisch gesehen ist es für das Ab- oder Zunehmen egal was man isst, nur wie viel (Energie) man isst.
Die Idee der "Diäten", sei es gänzlich KH-arm, oder Fettarmen, oder keine KH am Abend aber dafür am Morgen usw, ist schlicht und ergreifend das Ziel diese negative Energiebilanz zu erreichen.
Also wenn Du es einfach nicht schaffst nur zwei Tripple-Wopper am Tag zu essen, was energietechnisch ausreichend wäre, Du aber eben immer noch Hunger hast, dann könntest Du ja mal versuchen 30 Äpfel zu essen, vielleicht hast Du dann keinen Hunger mehr. Oder eben 1 Tripple-Wopper und 15 Äpfel
Es geht nur darum wie es Dir passt, das merkt man allerdings relativ schnell, mit der Kaloriengrenze im Auge selbst etwas experimentieren, wann man die Mahlzeiten einnimmt, und wie viel, und dann kann man sich die Bücher alle sparen.
Zitat:
Zitat von room2402
Ich halte dann die Möglichkeit sich nach der Energiedichte ( Dr. Volker Schusdziarra) der einzelnen Nahrungsmittel zu orientieren, für sinnvoller. Diese Orientierung läuft ebenfalls auf eine ausgewogene fettbewußte Mischkost hinaus.
Ja, man geht davon aus, daß das Volumen die Sättigung bestimmt (vgl. operative Magenverkleinerungen). Ich persönlich kann das nicht ganz nachvollziehen, ich esse manchmal nur ein einziges mal am Tag, hoch energetisches Futter, und habe dann Abends leichten Hunger, den ich auch leicht mit einem Apfel stillen kann, in der Regel esse ich zwei mal am Tag, das auf was ich Lust habe, und habe sonst weder Hunger noch Übergewicht
Wenn ich Dich also jetzt richtig verstanden habe, ist es egal für welche "Diät" ich mich entscheide. (besser ist ja sowieso eine Ernährungsumstellung auf Dauer) Im Prinzip sind also alle Diäten, eine rein individuelle Sache, wie der Abnehm-Willige es für sich am besten schaffen könnte eine negative Energiebilanz zu erreichen.
Jeder Mensch der seinen Körperfettanteil senken möchte, kann also essen wann er will, wie oft er will, die Mahlzeiten zusammenstellen wie er will, hauptsache eine negative Energiebilanz wird erzielt und alle benötigten Nährstoffe werden abgedeckt so dass kein Mangel entsteht. Richtig?
Bedeutet wiederum auch, das ich als gesunder Mensch Dinge wie die glykämische Last außer Acht lassen kann und keine Angst vor einem Anstieg des Insulinspiegels nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit haben brauche...
Schau einfach mal im Archiv nach, Kurt Moosburger hat auch die Frage etliche Male beantwortet. Du kannst auch nur 2 x Tag essen und abnehmen. Oder zunehmen. Oder Gewicht halten.
Stichwort "Energiebilanz", und die Schlussfolgerung von room2402 ist richtig. Aber da 1 kg Fett ca 7.000 kcal hat, und ein tägliches Defizit die 500 kcal nicht unterschreiten sollte, ist mehr als gut 2 kg Fett pro Monat unrealistisch bzw. nicht wünschenswert.
Geändert von SpargelJanusz (19.06.2009 um 18:10 Uhr)
Jeder Mensch der seinen Körperfettanteil senken möchte, kann also essen wann er will, wie oft er will, die Mahlzeiten zusammenstellen wie er will, hauptsache eine negative Energiebilanz wird erzielt und alle benötigten Nährstoffe werden abgedeckt so dass kein Mangel entsteht. Richtig?
Exakto Mundo
Es gibt ein paar Dinge, die bei gewissen Belastungen hinzukommen, z.B. sollte bei sportlicher Tätigkeit etwas mehr Eiweiß konsumiert werden, und dies i.d.R. auch innerhalb einer Stunde nach der Anstrengung.
Es ist aber auch nicht so, als ob dies zwingend für die Gesundheit wäre, es wirkt nur unterstützend in Hinsicht des Sports.
Zitat:
Zitat von room2402
Bedeutet wiederum auch, das ich als gesunder Mensch Dinge wie die glykämische Last außer Acht lassen kann und keine Angst vor einem Anstieg des Insulinspiegels nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit haben brauche...
Habe alles verstanden und denke auch das der Hase genauso läuft!!! ;-)
Warm halten sich überhaupt die gazen falschen Aussagen so stark in den Köpfen vieler Experten, wenn Wissenschaftlich die Dinge schon längst geklärt sind? Marketing?
Da wird zum Beispiel von seriösen Experten gesagt, Kohlenhydrate kombiniert mit Fetten machen dick (Beispiel "Pommes").
Der Grund: Da der Körper bevorzugt Zucker, also als erstes Kohlenhydrate verbrennt würde das mitgelieferte Fett auf direktem Wege im Depot eingelagert. Selbst wenn der Prozess während eines Verdaungsvorgangs so wäre, würde doch solange die Energiebilanz stimmt, das Zeug wieder aus den Fettzellen rausgeholt.
Oder?
Ich verstehe das mehr als eine gute Möglichkeit solche Fett/KH Kombinationen wegzulassen, sprich sich Gesund zu ernähren! Basta...
neulich verwirrte mich mein Hausarzt, dem man ja eigentlich erstmal Glauben schenkt, indem er mir sagte, das eine Tafel Schokolade am Abend gegessen mehr ansetzt als wenn man diese Mittags essen würde. Dieses Aussage gehört wohl in die Kategorie Biorythmus des Körpers. Aber das widerspricht doch der These, das nur die Kalorienbilanz für den Auf- und Abbau von Körperfett verantwortlich ist. Hat da jemand eine kurze wissenschaftlich belegte Aussage zu...?
Warm halten sich überhaupt die gazen falschen Aussagen so stark in den Köpfen vieler Experten, wenn Wissenschaftlich die Dinge schon längst geklärt sind?
Mit dem Gequatsche verdienen die eben ihr Geld, gerade eben die, die auch am lautesten schreien, und die man so eben öfters mal im Fernsehen oder in der Zeitung sieht.
Zitat:
Zitat von room2402
Dieses Aussage gehört wohl in die Kategorie Biorythmus des Körpers. Aber das widerspricht doch der These, das nur die Kalorienbilanz für den Auf- und Abbau von Körperfett verantwortlich ist.
Naja, eine Tafel Schokolade hat ca. 500kcal, mehr als diese 500kcal kannst Du nicht ansetzen, zu keinem Zeitpunkt, es ist aber durchaus im Bereich des Möglichen, daß man zu gewissen Zeiten, dann eben je nach Biorythmus, vielleicht weniger als die vorhandenen 500kcal verwerten würde, und Teilweise Energie unverbraucht ausscheidet.
Das ist jetzt meine logische Schlußfolgerung, kein Fachwissen, daß aus den 500kcal zu unterschiedlichen Zeitpunkten, unterschiedliche Mengen an Fett entstehen können, das halte ich für Unfug.
Aber vielleicht frage doch einfach mal deinen Hausarzt nach einer Erklärung.
Also ich finde es bemerkenswert, wie enorm sicher sich viele sind, was Ernährungsregeln betrifft.
Ich meine, warum soll man mit Sicherheit wissen, dass es nur auf die Bilanz ankommt, wenn unser Wissen über den menschlichen Körper noch in den Kinderschuhen steckt.
Es gibt so viele "Wahrheiten", die man mittlerweile revidiert hat, so viele Annahmen, die man vor 20 Jahren als abolute Wahrheit hielt, nicht mehr gelten.
Wir glauben den Ärzten einfach alles, obwohl die Forschung noch nicht mal die Hälfte von allen Aspekten für ALLE medizinischen Belange - auch für die Ernährung - erforscht hat.
Ein gutes Beispiel ist die Sache mit den Hormonen.
Die letzten 30 Jahre forschte man zwar danach, aber man beschäftigte sich hauptsächlich mit Insulin und dessen Wirkung, mit Kortison, mit Testosteron, mit Östrogen und vielleicht noch ein paar andere mehr.
Seit weniger Zeit ist man jetzt endlich auf den Gedanken gekommen, dass es auch noch andere Hormone gibt, die vermutlich genauso wichtig sind, wie: Progesteron, eventuell DHEA (sehr umstritten), Vitamin-D, Melatonin usw..
Und gemäss den neusten Forschungsstudien kam man nun zur frustrierenden Tatsache, dass man die Zusammenhänge von Hormonen und dessen Wirkung auf den Körper nochmals neu definieren muss. Alles muss neu aufgerollt werden.
Warum Hormone zu diesem Thema?
Weil Hormone einen enormen Einfluss auf unseren Stoffwechsel und unsere Essgelüste haben. Und weil die Art Nahrung, die wir zu uns nehmen, den Hormonhaushalt beeinflussen können. Das ist für mich wirklich ein Ansatz zu glauben, dass es NICHT nur um ein Defizit geht, sondern auch um andere Faktoren, die bei einer Diät eine Rolle spielen.
Klar, wer viel isst, wird meistens dick; wer wenig isst, wird schlanker.
Aber das ist schwarz-weiss, und dazwischen ist noch viel, was trotz dieser Bauernregeln auch noch Sinn machen könnte.