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Ich bin 22 Jahre alt, 160cm und ca. 65kg schwer (Körperfettanteil bei fast 30%). Ich pendle jeden Tag mit dem Zug eine Stunde hin und eine zurück und sitze den ganzen Tag in der Schule. Zur Zeit bin ich daher ziemlich untrainiert und habe bei der kleinsten Anstrengung schon einen sehr hohen Puls. Mein Ruhepuls am Morgen nach dem Aufstehen ist bei ca. 72. Ich habe in einem Buch gelesen, dass der Puls zwischen 100-140 in der Gesundheitszone, zwischen 140-160 in der aeroben und ab 160 in der anaeroben Zone ist. Nach Anstrengungen wie Treppensteigen oder schnelles gehen katapultiert sich mein Puls jedoch bereits zwischen 140 - 170 hoch. Jetzt meine Frage: wenn ich im Fitnesscenter an den Fitnessgeräten wie z.B. Crosstrainer trainiere, dann kann ich meinen Puls relativ gut zwischen 150-160 für etwa 45 minuten halten. Sobald ich aber z.B. draussen joggen gehen will und wirklich langsam jogge ist mein Puls schon nach 30 Sekunden über 160. Und durch schnelles gehen erreiche ich meist schon einen Puls von 140.
Jetzt meine Frage: könnte ich mir das Joggen sparen und lediglich schnell gehen, da mein Puls bereits im aeroben Bereich liegt? Oder liegt die Kalorienverbrennung nicht am Puls sondern an der Tätigkeit? Und sollte ich bei den Fitnessgeräten bleiben bis sich der Puls verbessert hat und erst dann mit dem Joggen beginnen?
Was würdet ihr mir empfehlen?
Danke für eure Hilfe und lieber Gruss
Silvia
Zu hoher Puls - welche Tätigkeit? Beitrag #2 (permalink)
die Kalorienverbrennung hängt direkt mit dem Puls zusammen, also je höher der Puls desto mehr Kalorien verbrennst du.
Andererseits nützt dir ein hoher Puls ja nichts, wenn du damit nach wenigen Minuten schlapp machst.
Beim effektiven Trainieren kommt es also darauf an, sich seine Kräfte einzuteilen. Du solltest also gerade so schnell joggen, dass du die Zeit durchhälst, die du zur Verfügung hast bzw. dir vorgenommen hast.
Also: Besser ist es, eine Stunde mit nur 140 zu joggen als mit 160 nur 10 Minuten durchzuhalten. Wenn du die 160 eine Stunde durchhälst ist das natürlich noch besser, damit erreichst du mehr als in einer Stunde mit 140.
Und wenn du beim Joggen zu schnell bist, dann lauf einfach etwas langsamer. Versuche ein Körpergefühl zu entwickeln für deine Dauerleistung, also für das Tempo, das du eine Stunde durchhalten kannst. Damit machst du auch die schnellsten Trainingsfortschritte.
Ich bin übrigens 48 und der Puls den ich mehr als eine Stunde durchhalte liegt bei 164. Das war schon so als ich vor drei Jahren völlig untrainiert angefangen habe. und es hat sich auch in den drei Jahren die ich jetzt Sport mache nicht verändert. Allerdings hat sich die Leistung etwa verdoppelt, die ich bei dem Puls bringe.
Geändert von HansP (15.04.2009 um 08:27 Uhr)
Zu hoher Puls - welche Tätigkeit? Beitrag #3 (permalink)
Verstehe ich es also richtig, dass ich auch bei einem Puls von z.B. 165 joggen kann solange ich die vorgenommene Zeit durchhalte?
Ich dachte immer, dass man bei einem zu hohen Puls nicht laufen darf, da dies schädlich ist. Und ab 160 ist der Puls bei mir im anaeroben Bereich, also "zu hoch".
Zu hoher Puls - welche Tätigkeit? Beitrag #4 (permalink)
Ob 160 zu hoch ist, kannst Du nur selbst herausfinden. Wenn Du z.B. 1/2 Stunde mit diesem Puls laufen kannst, dann tu's doch!
In der Jugend liegt die maximale Herzfrequenz oft über 200, dann läufst Du mit 160 noch unter 80%. Das kann noch deutlich im aeroben Bereich liegen. Ich selbst (61) bin erst vor ein paar Tagen mit 150 - 160 eineinhalb Stunden gelaufen, meine max. HF dürfte knapp unter 180 liegen.
Meine Söhne sind bei Radrennen über mehr als 1 Stunde mit 190 - 200 gefahren, meine Frau läuft eine halbe Stunde öfters mit 180 - 190. Die Herzfrequenz ist individuell sehr verschieden, da gibt es keine fixen Grenzen. Interessant ist vielleicht, dass meine Söhne, wenn wir gemeinsam laufen, durchaus 180 - 190 Puls haben, wenn ich im selben Tempo mit ca. 150 laufe. Sie strengen sich aber subjektiv dabei weniger an als ich.
Versuche einmal Deine maximale HF zu ermitteln, z.B. 10 Minuten locker laufen, dann 3 km schnell und den letzten 1/2 km so schnell wie möglich. Ein sportmedizinischer Ergometer-Stufentest gibt zwar über Deine Leistungsfähigkeit Auskunft, die max. HF erreicht man dabei aber normalerweise nicht.
Ein junger, gesunder Mensch braucht sich nicht vor zu hohen Pulswerten zu fürchten. Es kommt nur darauf an, dass Du z.B. das Lauftempo auch über einen längeren Zeitraum durchhältst, also mindestens 1/2 Stunde.
LG Hans
Zu hoher Puls - welche Tätigkeit? Beitrag #5 (permalink)
Hallo Silvia,
ich werfe noch eine etwas andere Sichtweise hinein. Grundsätzlich sind die Aussagen richtig, aber wenn du dich als untrainiert bezeichnest, dann solltest du erst einmal diesen Stand ändern. Als Untrainierter sollte dein Pulsbereich in einem Bereich liegen der als Grundlagenausdauerbereich definiert ist. Dies ist jedoch nicht der Bereich 80% HFmax. Ich halte es daher für sinnvoller mit dem Jogging etwas niedriger anzufangen. Vielleicht erst mal 1-4 Wochen Intervall sprich 2-3 Minuten Joggen 5 Minuten gehen. In dieser Zeit gibst du deinem Körper ein wenig Möglichkeit sich an den Mehraufwand der Muskulatur zu gewöhnen. Bedenke auch dass es eigentlich nicht interessiert, wieviel Kalorien du verbrand hast, sondern wie hoch der Anteil aus Fett dabei war.
Andreas
Zu hoher Puls - welche Tätigkeit? Beitrag #7 (permalink)
Als Untrainierter sollte dein Pulsbereich in einem Bereich liegen der als Grundlagenausdauerbereich definiert ist. Dies ist jedoch nicht der Bereich 80% HFmax. Ich halte es daher für sinnvoller mit dem Jogging etwas niedriger anzufangen.
Den Disput zwischen den verschiedenen Trainingslehren kenne ich, da gibt es verschiedene Meinungen, die in vielen Foren schon oft ausdiskutiert wurden, damit würden wir Silvia aber nur verwirren. Ich lasse deine Sicht so stehen und stelle meine Sicht einfach daneben:
Ich habe von Anfang an - ohne jegliche Kenntnis jeglicher Trainingslehre - intuitiv schon immer schwellennah (als 45jähriger mit über 160) trainiert und habe mit relativ wenig Aufwand relativ gute Fortschritte erzielt. Ich denke, dass das für den Breitensportler das effektivste ist. Die andere Methode mit Schwerpunkt auf GA1 (niedriger Puls) ist meiner Meinung nach eher für Marathonläufer interessant.
Aber wie auch immer, das wichtigste ist, dass Silvia keine Angst davor haben muß, höhere Pulswerte seine gesundheitsschädlich.
Zitat:
Zitat von Spin_me
Bedenke auch dass es eigentlich nicht interessiert, wieviel Kalorien du verbrand hast, sondern wie hoch der Anteil aus Fett dabei war.
Das würde ich so nicht sagen, denn die Kohlenhydrate die man verbrennt setzen sich schon nicht als Fett ab.
Zu hoher Puls - welche Tätigkeit? Beitrag #8 (permalink)
Der erste Teil Deines Statements ist sicher richtig, dass man sich am Anfang nicht überfordern sollte. Aber man ist als Untrainierter sehr schnell auf 80% HFmax. Wenn Silva schon so gut trainiert ist, dass sie 45 Minuten mit 150 - 160 durchhält, liegt sie damit sicher im grünen Bereich. Dann kann sie sicher auch eine halbe Stunde ohne Gehpausen durchlaufen.
Aber Deine Aussage, dass der während des Trainings verbrannte Fettanteil wichtig wäre, ist schlicht Unsinn. Fett verbrennt man 24 Stunden am Tag, wie hoch der Anteil während des Trainings ist, spielt keine Rolle.
Genau dazu gibt's in diesem Forum unzählige Statments, vor allem aber auch Kurts Publikationen ( Dr. Kurt A. Moosburger ) .
LG Hans
Zu hoher Puls - welche Tätigkeit? Beitrag #9 (permalink)
Ich antworte mal eben im Doppelpack an Hans und Hans!
Vielleicht solltet ihr gerade Kurts Ausführungen mal genau durchlesen!
Fakt eins: Niedriger Puls bedeutet höherer Anteil der Energiebereitstellung aus Fett, aber weniger gesamte umgewandeltete Kalorien! Nachzulesen hier...
Ebenso ist hier zwar nachzulesen, dass ein vernünftiges Fettstoffwechseltraining in einem Bereich von 70 bis 80 % durchgeführt werden soll, dazu muss der Körper aber auch erst einmal daran gewöhnt werden.
Viel wichtiger ist aber, dass das Training durchgängig aerob bleibt! Und genau da ist die Empfehlung mit 80% HF max oder mehr zu laufen, ohne weitere Informationen in meinem Augen Schwachsinn ;-) , denn ich denke ihr wisst wie die Energiebereitstellung unter Sauerstoffschuld bei einem Untrainierten ist! Übrings teilweise noch mal hier nachzulesen.
Nochmal ein paar persönliche Anmerkungen zu Silvias ersten Posting!
30% Körperfettanteil bei 22 Jahren wird oft als erhöht angesehen. Wenn Silvia diesen Wert postet lese ich daraus, dass es ihr erst einmal darum geht Fett abzubauen und nicht nur die Glycogenspeicher leer zu fahren.
Aussage "ziemlich untrainiert" bedeutet für mich, dass sie nicht in der Lage sein wird, die aerobe/anaerobe Schwelle allein durch ihre Atmung einschätzen zu können, somit bedeutet es für mich sie muss weit genug von der Schwelle weg trainieren, damit sie aerob bleibt.
An Hans P:
Das Problem ist einfach, dass wir zu individuell sind, um zu sagen mir hat Plan A geholfen, der muss das Optimum für alle sein! Und auch wenn man mit Plan A Fortschritte macht, muss man sagen vielleicht wäre ein Plan B effektiver gewesen :-))
Es geht auch nicht ums verwirren, sondern darum, dass man seine Meinung postet und meine Sichtweise ist halt in diesem Punkt eine andere :-))
An Hans:
Zitat: Aber Deine Aussage, dass der während des Trainings verbrannte Fettanteil wichtig wäre, ist schlicht Unsinn. Fett verbrennt man 24 Stunden am Tag, wie hoch der Anteil während des Trainings ist, spielt keine Rolle.
Wenn ich meinen Fettanteil reduzieren möchte, ist es ja wohl entscheidend, wie die Energiebereitstellung erfolgt!!! Alles andere wäre Training am Ziel vorbei!
Andreas
Zu hoher Puls - welche Tätigkeit? Beitrag #10 (permalink)
und KURT hatte bereits damals mehrmals erwähnt , dass es Hoch - und Niedrig-pulser gibt - soviel dann zur Pulsabhängigen "Trainingseffizienz" und somit dann auch die Kalorien -Puls - Effiziens wider zum Deiwel gejakt !
Bei Ausdauernden Tätigkeiten ist es so , wie auch schon lange im Krafttraining anerkannt - entweder mann zieht es durch ..oder eben nicht !
Geändert von SumoSchlumpf (16.04.2009 um 14:04 Uhr)
Zu hoher Puls - welche Tätigkeit? Beitrag #11 (permalink)
Hast Du die von Dir zitierte Publikation auch gelesen? Ich zitiere daraus:
"Abgesehen davon, dass man “Fettverbrennung“ nicht mit “Fettabbau“ gleichsetzen darf und für eine Reduktion des Körperfettanteils nur eine negative Energiebilanz (Energieverbrauch größer als Ernährungszufuhr, siehe unten ["ABSPECKEN": ENTSCHEIDEND IST DIE NEGATIVE ENERGIEBILANZ]) das entscheidende Kriterium darstellt und nicht das Ausmaß der Fettverbrennung während des Trainings..."
Ob das Training voll aerob, im Schwellbereich oder anaerob durchgeführt wird, hat nur insofern Auswirkungen, dass bei höherer Intensität der Energieverbrauch höher ist. Für das Abspecken, also den Fettabbau, ist die höhere Intensität wirkungsvoller (Energiesatz). Der Fettstoffwechsel wird dabei natürlich nicht trainiert, aber der ist bei Ausdauerbelastungen unter 90 Minuten ohnehin unerheblich.
Wen man also z.B. nur 45 - 60 Minuten trainiert, ist der Abspeckeffekt dann am größten, wenn man eine möglichst hohe Intensität über diesen Zeitraum durchhält, die auch deutlich über 80% HFmax liegen kann. Für einen Langtriathlon würde ich allerdings so nicht trainieren, dafür müsste ich wirklich meinen Fettstoffwechsel auf Trab bringen.
Übrigens ist auch der absolute Anteil der Fettverbrennung an der Energiebereitstellung noch weit in den Schwellbereich hinein höher als im rein aeroben Bereich, nur der relative Anteil sinkt. Ich zitiere weiter aus der genannten Publikation:
"Das bedeutet, dass bei einer höheren Intensität der Belastung der geringere relative (=prozentuelle) Anteil der Fettverbrennung an der Energiegewinnung einer größeren absoluten Menge an verbranntem Fett entsprechen kann, als es beim postulierten ”Fettverbrennungstraining” der Fall ist. Abgesehen davon wird vor allem mehr Energie verbraucht, was letztendlich für die Gewichtsreduktion entscheidend ist (Negative Energiebilanz)."
Gegen intensives Training ist daher, unter der Voraussetzung vollständiger Gesundheit, nichts einzuwenden. Es muss natürlich auch lange genug durchgehalten werden, um wirkungsvoll zu sein. Aber die Angst, den aeroben Bereich zu überschreiten, ist unbegründet.
Der letzte Satz in Deinem Statement ist einfach unrichtig: Für den Fettabbau ist es tatsächlich unerheblich, wie die Energiebereitstellung erfolgt! Fehlende Energie kann, wenn man sie nicht durch Energiezufuhr ausgleicht (= Essen), immer nur aus den Depots ( = Fett) nachgeliefert werden, aber eben nicht nur während des Trainings, sondern 24 Std am Tag.
LG Hans
Zu hoher Puls - welche Tätigkeit? Beitrag #12 (permalink)
Also ich bin gestern 30min lang joggen gegangen und mein Puls war zwischen 160 und 180 (bei Steigung).
Die 45min bei einem Puls von 150-160 kann ich nur im Fitnessstudio bei Geräten wie dem Crosstrainer, Precor AMT oder dem Cybex Arc Trainer halten.
Was wäre eurer Meinung nach die beste Trainingsmethode für mich? Und wie erklärt ihr euch den Unterschied?
Noch zu meinem Trainingsziel: in erster Linie wie von spin_me erkannt ist es die Reduktion des Körperfettes, da mir dies auch im Fitnesstudio empfohlen wurde. Doch ich würde auch gerne meine Ausdauer verbessern, damit ich nicht jedes mal wenn ich eine Treppe hochsteige ausser Atem komme und mein Puls hochschnellt.
Noch eine letzte Frage: zeugt ein hoher Puls nicht davon, dass die Person untrainiert ist? Sportler haben ja meist einen niedriegeren Puls.
Zu hoher Puls - welche Tätigkeit? Beitrag #13 (permalink)
Na siehst Du, Du lebst auch nach 180 Puls noch. Wenn Du 45 Minuten statt 30 laufen willst, dann tu's einfach, aber mit geringerem Tempo und Puls. Das kannst Du später immer noch steigern. Deine Ausdauer steigerst Du mit der Zeit automatisch, das wird aber schon einige Wochen dauern. Man sollte zuerst die Dauer der Ausdauerbelastung langsam steigern und erst dann die Intensität.
Sportler haben zumeist einen niedrigeren Ruhepuls. Der Maximalpuls sollte sich kaum verändern. Wie HansP geschrieben hat, läuft er immer noch mit dem selben Puls wie vor 3 Jahren, nur halt heute viel schneller. Auch ein (guter) Marathonläufer läuft durchaus mit 85 - 88% seines Maximalpulses. Das kann auch gut 180 sein, obwohl er einen Ruhepuls von unter 45 hat. Eine hohe Anstrengung verlangt auch eine hohe Pumpleistung des Herzens und die erreicht man durch ein großes Schlagvolumen und eine hohe Frequenz. Die Leistungsreserven sind dann entsprechend größer als bei Untrainierten.
Dafür habe ich jetzt keine wissenschaftl. Evidenz, aber ich glaube, dass man gerade durch Ausdauertraining seinen Maximalpuls über einen langen Zeitraum (20 - 30 Jahre) ungefähr gleich hoch halten kann, wobei man ihn üblicherweise nach der Formel 220 - Alter berechnet. Bei mir scheint er jedenfalls schon so lange ziemlich konstant zu sein.
LG Hans
Zu hoher Puls - welche Tätigkeit? Beitrag #14 (permalink)
Hans nur ganz kurz denn mir wird es zu blöd, da wir uns im Kreis drehen! Wenn sich jemand als Untrainiert bezeichnet, gehe ich davon aus, das er zuerst ein Fettstoffwechseltraining machen muss, damit eben der Körper in die Lage versetzt wird Fette optimal zu verbrennen und wenn du in der Publikation nachliest wirst du feststellen, das dort steht Fett verbrennen Glykogenspeicher schonen. Das widerrum bedeutet, dass der Anteil des Fettes am Gesamtumsatz groß sein muss, sonst ergibt der Satz Fette verbrennen Glycogenspeicher schonen nun wirklich keinen Sinn. Nur muss der Körper das erst einmal erlernen!
Wenn ich dann noch lesen, dass wenn man es überlebt, es ja gut gewesen sein muss, fällt mir persönlich nicht mehr viel ein.
Andreas
Zu hoher Puls - welche Tätigkeit? Beitrag #15 (permalink)
Kurts Publikationen kenne ich, ich habe sie die letzten 3 Jahre immer wieder gelesen und ich denke im Lauf der Zeit auch verstanden.
Ich stimme dir zu, dass es für den Fettabbau nichts bringt, wenn man beim Training in den anaeroben Bereich geht - schon ganz einfach deshalb weil man dann ja viel zu schnell schlapp macht.
Ich habe beim Berglaufen auch schon Anfänger gesehen, die mir auf eine Distanz von 800 hm am Anfang fast davongelaufen sind, und dann nach 185 hm fertig waren - klar so bringt es nichts.
Und ich sehe es auch so, dass es für den Fettabbau effektiv ist, wenn man Trainingseinheiten von langer Dauer mit niedrigem Puls macht, wobei der Puls aber eben gerade so niedrig sein sollte, dass man die lange Dauer auch durchhält.
Wenn man aber nur eine halbe oder ganze Stunde hat, bringt es meiner Meinung nach nichts, mit angezogener Bremse zu trainieren, dann sollte man so viel "Gas geben", dass man sich am Ende auch in etwa verausgabt hat.