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Beim Spinning ermittle ich den Takt der Musik. Wenn ich die Stunde vorbereite. Auf dem Rennrad mittels Trittfrequenzmesser.
Gruß
Carsten
...habe mir vor Jahren auch mal so ein Zusatzgerät für meinen Tacho gekauft, es aber bis heute - vermutlich aus Faulheit - nicht ans Rad montiert.....sollte ich vielleicht jetzt in der Wwinterpause mal machen.....obwohl so wirklichen Nutzen hat es für mich nicht, da es hier in meiner Gegend immer nur berg-auf-berg-ab geht. Das macht auch ein gezieltes GA-Training so schwierig...zumindest in dieser Sache beneide ich alle, die viel Flachland zur Verfügung haben.
Gruß
Skorp
PP.S: kann mal einer diese nervende Telekomwerbung abschalten ? :-(
Ich denke hier muss noch einmal eingegriffen werden.
Gelehrt wird Flachland bis 110 Umdrehungen pro Minute, wobei nun 111 Umdrehungen sicherlich nicht verboten sind, aber irgendwo muss eine Grenze gezogen werden!
Die Grenze lässt sich an Hand einiger Überlegungen für jeden selber ermitteln.
Puls: Es wird auch bei hoher Umdrehungszahl mit Widerstand gefahren, mit steigender RPM wächst die Belastung, damit der Puls, irgendwann ist da schluss.
Knie: Auch wenn das Fussgelenk "relativ" starr bleibt, dass Kniegelenk wird ständig beansprucht, auch hier stellt sich schnell eine Belastungsgrenze ein.
Der Hauptpunkt ist einfach ein Sicherheitsaspekt.
Die Energie, die ich brauche um auf 150 RPM zu kommen ist in der Schwungscheibe gespeichert. Rutsche ich aus welchem Grund auch immer von der Pedale ab, kann sich jeder vorstellen, was passiert, bis ich die Notbremse gezogen habe und das Rad steht!! Die Pedale knallt einmal wenn du Pech hast zweimal von hinten in die Wade, viel Spass mit den Knochenbrüchen!
Klare Aussage die jetzt nicht persönlich zu nehmen ist!
Wer meint er müsste mehr als 120(Anfänger 110) Umdrehungen/Minute fahren, kann das gerne machen, aber nicht in meinem Kurs.
Ach ja schöner Spruch: Wer nicht langsam fahren kann, der kann auch nicht schnell fahren!
Andreas
Zum Dehnen: wirkliche Experten streiten sich nicht darüber
Zitat:
Zitat von skorp
Bedenklich finde ich eher, wie hier immer versucht wird, den Forumsteilnehmern das Wort im Munde herum zu drehen.
Im Gegensatz zu anderen hat Andreas neben seiner berechtigten Meinung auch konstruktive und sinnvolle Vorschläge an Dolph weitergegeben und auch Niemandem den Spaß abgesprochen - im Gegenteil.....Spaß am Sport steht auch bei ihm mit an erster Stelle.
Aber wenn, wie so oft und hier eindeutig zu erkennen, inkompetente Instruktoren Neueinsteiger über 1,5 Stunden in den anaeroben Bereich "treiben", weil sie glauben "je mehr desto besser und nur wenn ein Teilnehmer nach dem Kurs so richtig platt ist war es ein guter Kurs", dann hat der Spaß ein sehr hohen, gesundheitsschädigenden Preis.
Soweit man das aus den Texten entnehmen kann, geht Dolph zum Glück sehr bewußt an die Sache heran. Wenn er jetzt noch so hirnlose Übungen wie "Liegestütz" und "Oberkörper einfrieren" wegläßt, wird er nicht nur Spaß am biken sondern auch ein sinnvolles Training haben.
......und über das Thema, ob ein stretching nach dem Sport sinnvoll ist oder nicht, streiten sich nach wie vor auch die besten Experten.
Wer jedenfalls über einen längeren Zeitraum sportlich auf einem bike gesessen hat, dehnt schon freiwillig seine Rücken- und Schultermuskulatur, weil es schlichtweg erholsam ist.
Gruß
skorp
die wissen über den state of the art bescheid (es gibt aber viele, die sich als experten wähnen. und nur weil sich etwas etabliert hat und auch im spitzensport so gehandhabt wird, heißt das noch lange nicht, dass es sinn macht).
gegen ein kurzes, dosiertes dynamisches "ausdehnen" ist sicherlich nichts einzwenden. ich sehe nur immer wieder, dass ausschließlich gestretcht, also statisch gedehnt wird. und dann wundern sich die leute, wenn sie am nächsten tag ein DOMS haben. der belastungsbedingten tonus der muskulatur braucht kein dehnen zum absenken, die - wie du sagst - "erholung" kommt eh automatisch, wenn man sich nach einer oder zwei stunden auf dem rad wieder "normal" bewegt (nach einer warmen dusche sollte man nicht mehr "steif" sein. und wer die möglichkeit einer anschließenden sauna hat, wird danach so relaxt sein, dass er sich keine gedanken mehr machen wird, wenn er auf's dehnen vergessen hat. erst recht nicht nach einem bierchen
schönes wochenende, kurt
__________________ jogging is good for your heart - and so is hugging and kissing!
eine Kadenz von 110 aud der Straße ist nicht nur machbar...
Zitat:
Zitat von skorp
Hallo Carsten,
wenn Du wirklich auf der Straße mit Umdrehungen jenseits der 110 fährst - ich meine mehr als ein paar hundert Meter - dann erst einmal herzlichen Glückwunsch...das wäre beachtlich.
Zu Deiner Frage eine Gegenfrage von mir: was soll daran gut sein, mit Umdrehung zu fahren, die jenseits von Gut und Böse sind?
Wenn es darum geht, den Puls nach oben zu treiben, kannst Du das einfacher mit einem erhöhten Widerestand .
Frag doch mal Deine Gelenke und Deine Hüfte, wie es ihnen bei 150-160 Umdrehungen geht. Ein runder Tritt ist absolut unmöglich in diesen Bereichen,
Dein Hintern springt auf dem Sattel wie ein Flummiball....wenn Du Dich wirklich einmal sinnvoll auspowern willst, simuliere doch einmal einen echten sprint (wie auf der Straße)...stell doch mal einen richtigen Widerstand ein der auf der Straße einer Übersetzung von 53/11 entspricht und versuche dann einen Sprint von 20-30 Sekunden mit 110 Umdrehungen zu fahren...............
Gruß
skorp
sondern durchaus zweckmäßig. wir haben schon mal über das thema "tretfrequenz" diskutiert (sollte im archiv zu finden sein). als techniktraining wird im radsport durchaus mal 10 min eine durchgehende kadenz von 120 gefahren. noch besser kann man ein tretfrequenztraining auf dem ergometer durchführen. ein guter radfahrer zeichnet sich auch dadurch aus, dass er hohe kadenzen fahren kann, ohne dass sein hintern zu "hüpfen" anfängt. im straßenradrennsport wird in der ebene kaum mehr unter 100 U/min getreten. eine kadenz von 90 - 110 ist ganz normal, am berg natürlich etwas weniger. aber auch hier fahren die profis mit höherer kadenz als früher, wobei armstrong hier sicherlich pionierdienste geleistet hat. der schafft sogar einen runden wiegetritt mit 90 U/min über 20 min lang...
du scheinst nicht zu wissen, welche kadenzen im sprint gefahren werden. auf der straße bis zu 180, auf der bahn bis zu 240!
gruß, kurt
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. ein guter radfahrer zeichnet sich auch dadurch aus, dass er hohe kadenzen fahren kann, ohne dass sein hintern zu "hüpfen" anfängt. im straßenradrennsport wird in der ebene kaum mehr unter 100 U/min getreten. eine kadenz von 90 - 110 ist ganz normal, am berg natürlich etwas weniger. aber auch hier fahren die profis mit höherer kadenz als früher, wobei armstrong hier sicherlich pionierdienste geleistet hat. der schafft sogar einen runden wiegetritt mit 90 U/min über 20 min lang...
du scheinst nicht zu wissen, welche kadenzen im sprint gefahren werden. auf der straße bis zu 180, auf der bahn bis zu 240!
gruß, kurt
Hallo Kurt,
die Aussagen sind alle richtig, keine bezieht sich jedoch auf Cycling oder Spinning und keine hilft Larissa oder dolf78 weiter.
Wenns ums Lamentieren geht, wird das eigentliche Ziel leider all zu oft aus den Augen verloren.
Schönes WE Andreas
Hallo Kurt,
die Aussagen sind alle richtig, keine bezieht sich jedoch auf Cycling oder Spinning und keine hilft Larissa oder dolf78 weiter.
Wenns ums Lamentieren geht, wird das eigentliche Ziel leider all zu oft aus den Augen verloren.
Schönes WE Andreas
...dolf oder larissa zu helfen, sondern nur eine antwort an scorp.
ich selbst hab in meinem leben nur wenige male "gesponnen". die gruppendynamik hat was auf sich, ich aber bin eher ein individualist. ansonst kann ich nur das sagen, was ich schon wiederholt gepostet habe (und was auich hier wieder zur sprache kam): jeder hat es selbst in der hand, wie hoch er die belastungsintensität wählt. auch bei spinning. wer nur darauf achtet, wie weit bei den anderen die einstellschraube herausschaut, ist im wahrsten sinn des wortes ein spinner.
auch dir ein schönes we,
kurt
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nein, markus, da muss ich dich korrigieren. die GA umfasst den gesamten aeroben trainingsbereich, und der reicht bis zu anaeroben schwelle (genauer müsste man "aerob-anaerobe schwelle sagen", das ist der intensitätsbereich des max. laktat steady states = max LASS, die sog. dauerleistungsgrenze). die "alte" einteilung in GA1, GA1/2 und GA2, schwellenbereich und entwicklungsbereich ist immer noch gängig (es gibt seit einiger zeit auch eine engmaschigere einteilung in A1 bis A6, ich hab schon darüber gepostet).
die kraftausdauer gehört streng genommen nicht zur ausdauer, sondern zur kraft (ich weiß, im radsport versteht man unter "kraftausdauer" was anderes, ich hab schon darüber gepostet). sie ist (so wie die schnelligkeitsausdauer) durch eine maximal mögliche anaerob-laktazide energiebereitstellung gekennzeichnet, die muskuläre energiebereitstellung erfolgt also durch anaerobe glykolyse. und deren kapazität reicht für eine belastungsdauer von 40 sec bis max. eine minute. du weißt doch, was ein KA-satz ist, oder? (30, noch besser 40 zügige wh im sekundentakt bzw. eine spur langsamer mit entspr. widerstand).
ausdauerwettkämpfe finden je nach belastungsdauer im bereich der anaeroben schwelle statt, beim marathon (je nach trainingszustand) knapp darunter, beim 10000m-lauf knapp darüber, bei noch kürzeren ausdauerbelastungen noch etwas mehr darüber (5000m-lauf, 3000m-lauf, rudern, 1500m-lauf usw...). siehe auch die tabelle am ende meines artikels "die muskuläre energiebereitstellung im sport". es gibt auch wettkämpfe mit fahrtspielcharakter, z.b. MTB cross country, wo man streckenweise deutlich im anaeroben bereich ist.
IV-training ist eine methode des intensiven ausdauertrainings. die "anaerobe schwelle" wird v.a. mit einem schwellentraining nach rechts verschoben.
buchtipp. "ausdauertraining" von fritz zintl, blv sportwissen.
gruß, kurt
Für mich haben die Einteilungen immer Sinn gemacht, vor allem um sich bei gewissen Pulsbereichen zu verbessern. Das mit dem IV-Training ist mir bekannt, und bei mir auch notwendig, hab ich bei meinen Stufentest gesehen. Ich hab da nur noch Probleme mit den Knie, wenn ich beim Radfahren es zu stark mit Druck belaste(Bergfahren, IV am Ergo) dann spür ich es wieder, und der Schmerz hält auch danach noch etwas an. Aber nun gut, was sich über Monaten und Jahre gebildet hat, kann nicht nach 2 Monaten Box-Squats schon wieder weg sein
Mfg Markus
__________________ Man weiß erst was man kann, wenn man es versucht hat
Danke an die Leute von denen ich und andere Tips erhalten habe.
Da hier aber auch viele nur herumstreiten und das vom eigentlichen komplett abweicht und nichts mit dem Thema zu tun hat, sollte man den Thread besser löschen.
Danke nochmals an diejenigen mit guten und brauchbaren Tips und mit etwas hausverstand werd ich das sicherlicht leicht hinbekommen.