Üblicherweise höre ich härtere Rock- und Metalklänge beim Ausdauertraining. Sie erinnern mich an die Musik in Extremsportvideos und wegen der Dynamik, die bei dieser Assoziation mitschwingt, empfinde ich beim Anhören stellenweise ebenfalls diese Dynamik. Die wiederum hilft mir an schlechten Tagen durchzuhalten und an guten Tagen verstärkt sie dieses Gefühl von Unbezwingbarkeit, das man mir als Außenstehender wohl nur in Form eines dämlichen Grinsens ansieht.
Beim Krafttraining bin ich kürzlich dazu übergegangen, keine Musik mehr zu hören. Sie lenkt mich dort vom Wesentlichen ab, bei den Übungen konzentriert die Leistungsfähigkeit voll zu entfalten. Allerdings muss ich einräumen, dass ich noch nie versucht habe, Musik als Mittel zur Entspannung zwischen den Sätzen zu nutzen.
Egal, in welchem Ausmaß ich im
Training Musik höre, ich würde deutlich seltener zum mp3-Player greifen, wenn man im
Fitness-Studio nicht so allgegenwärtig mit diesem wiedergekäuten Mist der ewig gleichen Radiosender beschallt würde. Oft hat mein Player eher die Funktion, die Radiomusik zu übertönen, weil ich bei der Playlist eher Lust bekomme, Bomben zu werfen, als wie ein Hamster im Laufrad zu der Musik abzugehen.