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  #16 (permalink)  
Alt 17.11.2003, 13:55
Zeus Zeus ist offline
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Registriert seit: Mar 2003
Beiträge: 730
Zeus
Re: "Relativ gering"?!

Ich hatte seinerzeit (96) die WM in Südafrika ganz verfolgt. Das war wahrlich eine brillante WM!

Doch gab es dort auch vielfach ein Hauen und Stechen. Rugby ist bei gelungenen Kombinationen schön anzusehen, aber ich bleibe bei meiner Meinung, daß es alles andere als ungefährlich ist. Das ergibt sich wie schon dargelegt aus der Art des körperlichen Zusammentreffens als auch aus dem Spiel selbst heraus. Auch die vernarbten Gesichter sprechen da Bände. In der Theorie mag Rugby ungefährlich sein, de facto ist es aber nicht. Ähnliches gilt auch für das "körperlose" Spiel namens Basketball. Da wird soviel gekratzt und ins Gesicht gegriffen, das ist nicht mehr feierlich.

Der Vergleich mit dem Fußball hinkt ein wenig. Beim Fußball soll ja gerade der Einsatz der Hände unterbunden werden (vom Torwart mal abgesehen). Seit der Ahndung der Grätsche von hinten in den Mann bzw. die Frau mit der roten Karte hat sich auch hier das Verletzungsrisiko noch deutlicher verringert. Dank des Fernseh-Beweises werden nunmehr auch vom Schiri unerkannte Fouls geahndet, wie kürzlich erst der Kopfstoß von dem Arschloch aus Hannover (vier Spiele Sperre).

Hast Du Quellen zu den von Dir besagten Statistiken?

LG,

René

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  #17 (permalink)  
Alt 17.11.2003, 13:56
Benutzerbild von kurt
kurt kurt ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: Aug 2004
Beiträge: 4.832
kurt befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
die Ringer nannte ich bereits (s.o.) k.T.



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  #18 (permalink)  
Alt 17.11.2003, 14:04
Benutzerbild von StefanB
StefanB StefanB ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: Oct 2003
Beiträge: 1.401
StefanB
Re: "Relativ gering"?!

quellen würden micha uch brennend interessieren. ich würde vor allem gerne wissen, wo mein sport steht.

http://www.taekwondo-bammental.de/INF/chonkwon.gif
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โชกดี
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  #19 (permalink)  
Alt 17.11.2003, 14:13
Zeus Zeus ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: Mar 2003
Beiträge: 730
Zeus
Re: Doping bei Mannschaftssportarten

Gerade wenn man über wenigstens Wochen sportliche Leistung erbringen muß, kann man mittlerweile als Regel davon ausgehen, daß Doping im "Spiel" ist. Denn Verletzungen usw. passen hier nicht ins Konzept.

Die Dallas Cowboys sind als Football-Team im Drogenmorast untergegangen. Neben psychodelisch wirkenden Substanzen waren da auch viele Schmerzmittel während der Spiele mit dabei.

Schau Dir Ulrich an, der angeblich zu Anfang der Tour diesen Jahres einen grippalen Infekt hatte. Das Auskurieren dauert wenigstens eine Woche. Ich will nicht wissen, was da gelaufen ist.

LG,

René

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  #20 (permalink)  
Alt 17.11.2003, 14:24
Zeus Zeus ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: Mar 2003
Beiträge: 730
Zeus
Ich hatte eine andere Reaktion erwartet ;)

Die Show-Wrestler aus den USA sind der Archetyp für Doping und BB.

Da wir schon beim Thema "Trapezius" waren, paßt insbesondere jener Knilch recht gut ins Bild: http://www.brocksolid.com/photo_subs/wwephoto.html

Der Kerl ist Anfang 20. So sah er früher aus: http://www.the-warzone.com/stars/lesnar/b02.jpg

Noch mehr Bilder gibt es hier: http://images.google.de/images?q=bro...rt=20&sa=N

Mir persönlich gefällt Wrestling, wenn auch das Maß des Dopings erschreckend ist. Vor 10 Jahren sind vielfach Personen mit Bierbauch durch den Ring gelaufen. Heutzutage ist der Waschbrettbauch Pflicht. Unzählige Wrestler der 80er und 90er sind mittlerweile tot - mit 40 Jahren...

LG,

René

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  #21 (permalink)  
Alt 17.11.2003, 15:00
Benutzerbild von kurt
kurt kurt ist offline
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Registriert seit: Aug 2004
Beiträge: 4.832
kurt befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Wink ich von dir auch

denn dass das show-wrestling kein sport ist, weißt auch du.
jener "knilch" war auch früher nicht clean. und einen wrestler mit waschbrettbauch hab ich noch nie gesehen, höchstens mit einem angedeuteten.

gruß, kurt

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  #22 (permalink)  
Alt 17.11.2003, 15:25
Dude Dude ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: Oct 2002
Beiträge: 55
Dude
Re: "Relativ gering"?!

hallo zeus,

ich stimme mit dir überein, daß rugby ein sport ist der den körper sehr herausfordert und ihn an belastungsgrenzen bringt.

aber wie fast bei jedem mannschaftssport gibt es blessuren.
auch beim volleyball kannst du jemanden "abschießen".

ich habe keine passende statistik parat. die werde im internet noch suchen. vielleicht hat auch kurt als (sport-)arzt irgendwelche quellen zu diesem thema.
meines wissens waren immer fußball, handball und alpin ski ganz vorne.
es sind wie gesagt meine subjektiven empfindungen, daß von allen mannschaftsportarten rugby mit sicherheit nicht die gefährlichste (in hinsicht auf verletzungen) ist.
wie gesagt, objekte statistiken suche ich noch und reiche sie nach.

gruß
dude



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  #23 (permalink)  
Alt 17.11.2003, 15:37
Zeus Zeus ist offline
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Registriert seit: Mar 2003
Beiträge: 730
Zeus
Re: ich von dir auch

Klar weiß ich das. Dennoch ist es spaßig, den Klopsen bei der Arbeit zuzusehen.

Brock Lesnar ist ein gedoptes Riesenbaby. Ausweislich diverser Interviews mit Wrestler-Kollegen sei das aber alles natürliche Gabe! [img]/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif[/img]

WBBs gab und gibt es schon. So erinnere ich mich an Rick Rude (mittlerweile tot), den sogenannten Ultimate Warrior und jüngst etwa Chris Benoit, Eddie Guerro usw. (allesamt Wrestler der WWF/WWE).

LG,

René

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  #24 (permalink)  
Alt 17.11.2003, 15:43
Dude Dude ist offline
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Registriert seit: Oct 2002
Beiträge: 55
Dude
Re: "Relativ gering"?!

http://www.gothaer.de/gnet/de/fln/fi...tzungen-1.html

Sportorthopädie – Sporttaumatologie Interdisziplinärer Kongress 15.-16.2.02 in Köln


Was gehört zu den exogenen Verletzungsrisiken im Alter?
Zu den exogenen Verletzungsrisiken zählen in erster Linie die Sportart und das Leistungsniveau. Nach Untersuchungen, die sich auf Erhebungen im Vereinssport beziehen, entfallen 70 Prozent aller Unfälle auf die Ballsportarten Fußball, Handball, Volleyball und Basketball. Beim Freizeitsport steht der Fußball an der Spitze mit etwa 20 Prozent, gefolgt vom Skisport, sowie den Sportarten Radfahren, Jogging, Tennis, Squash, Volleyball, Skaten, Reiten und andere.


http://www.infoline.at/sportmedizin/fussball.htm
Achillessehnenverletzungen
(K. Steinbrück, Stuttgart)
In Deutschland kommt es zu ca. 16.000 Achillessehnenrupturen pro Jahr. Verletzungsmechanismen sind dabei zumeist der Abstoß, unerwartete Dorsalflexio oder die Plantarflexion bei der Landung. Die höchsten Verletzungsraten finden sich in Badminton, Squash, Basket- und Volleyball. Erstaunlich ist,
dass auch heute noch ca. 20% der Verletzungen übersehen werden. Die typische Dellenbildung wird durch die gleichzeitige Schwellung häufig maskiert und die Kontraktionsunfähigkeit bei Tests im Liegen teilweise kompensiert. Daher gilt als wichtigster Test der lansame einbeinige Zehenstand.
Während das Röntgenbild nur sehr unkritische Hinweise gibt, sind Ultraschall und Kernspin bis zu 100 % valide. Die Therapie besteht zu 88,8 % in der Operation, lediglich ein kleiner Teil von 1,8% ist rein konservativ behandelbar. Als sicherste Operationsmöglichkeit empfahl Steinbrück die minimalinvasive perkutane Naht in Rupturhöhe. Hier kam es in 80% zu sehr guten und in 20% zu befriedigenden Ergebnissen, die keinerlei Komplikationen umfassten. Die Op-Zeit liegt bei nur 7-12 min, es kommt zu einer sicheren Adaptation und funktionsstabiler Nachbehandlungszeit. Damit ist eine deutlich geringere Arbeits- und Sportunfähigkeitsperiode verbunden. Fehlermöglichkeiten sieht der Autor in einer lateralen Inzision des N. suralis, einer unzureichenden Adaptation bzw. einer zu geringen proximalen Fassung. Die Sehnendicke im Verlauf des ersten halben Jahres 17 mm, später wird sie wieder dünner. Die postoperative Therapie besteht in den ersten drei Tagen in Lymph- und Elektrodrainage, anschließend wird zunächst ein Vario-Stabil-Schuh mit 3 cm Fersenerhöhung getragen. Das Verfahren eignet sich in erster Linie für die frische Verletzung (nur dann sind die Enden noch genügend angenähert). Kritisch ist die Operationsmethode bei Soleusbeteiligung, hier empfiehlt sich die offene Operation. Im Gegensatz zur konservativen Behandlung, die bei der frischen Verletzung mit guter Annäherung ebenfalls gute Resultate zeigt, ist die minimalinvasive Achillessehnennaht nicht so stark von der Compliance des Patienten abhängig.

Verletzungsmuster im Handball bei der Männer-Weltmeisterschaft 2001

Langevoort G, Junge A, Ahmad M, Gnamian F, Holdhaus H, Maehlum S, Platen P

Medizin- und Arzt-Kommission der Internationalen Handball Federation

Ziel: Im Handball spielt die Verletzungsproblematik eine große Rolle. Zur Entwicklung einer effektiven Präventionsstrategie ist die genaue Kenntnis der Verletzungsmuster und der Zeitpunkte des Auftretens im Spiel von großer Bedeutung. Daher wurde gemeinsam mit dem IOC eine Studie über Verletzungen im Handball bei internationalen Veranstaltungen initiiert. Eine erste Pilotstudie wurde bereits im Rahmen des olympischen Handballturniers in Sydney durchgeführt. Methodik: Im Rahmen der Handball-Weltmeisterschaft der Männer im Januar 2001 in Frankreich wurde an alle betreuenden Mannschaftsärzte zu Beginn des Turniers ein Fragebogen verteilt, auf dem Angaben über eine im Spiel aufgetretene Verletzung (u.a. Zeitpunkt, Art, Lokalisation, Schwere und nähere Umstände, Folgen für die weitere Belastbarkeit etc.) abgefragt wurden. Die Fragebögen wurden jeweils nach dem nächsten Spiel der betreffenden Mannschaft eingesammelt.
Ergebnisse: Insgesamt wurden 80 Spiele ausgetragen. Die Rücklaufquote ausgefüllter Fragebögen betrug 78 %. Die Verletzungsinzidenz betrug 110 Verletzungen pro 1000 Spielstunden und liegt somit etwas höher als im Fußball. 42 % der Verletzungen führten NICHT zu einem Ausfall im Training oder Spiel. 7 Spieler fehlten nach der Verletzung 1 Tag, weitere 15 bis zu einer Woche, 3 fehlten 2 Wochen und 2 Spieler länger ls 4 Wochen. Überwiegend konnten die Verletzungen somit als leicht eingestuft werden. Die Verletzungslokalisation betraf überwiegend die unteren Extremitäten (n=48), am häufigsten das Knie (n=15) und die Unterschenkel (n=12), gefolgt.vom Kopf (n=9), ferner Rücken, Ellbogen, Oberschenkel und Fußgelenk (je n=7). Die Verletzungsart betraf überwiegend Contusionen (n=55), Verstauchungen (n=7), Überdehnungen (n=6), ferner insgesamt 11 mal schwere Verletzungen wie Frakturen, Dislokationen und Rupturen. 80 % der Verletzungen entstanden durch Gegnerkontakt, 37 % bei einem als „Foul“ eingeschätzten Kontakt, wobei nur 13 % durch die Schiedsrichter geahndet wurden. Die Verletzungen traten überwiegend in der zweiten Halbzeit auf (n=54).

37. Deutscher Kongress für Sportmedizin und Prävention - Prävention durch Bewegung und Sport -
26. bis 30. September 2001 in Rotenburg a. d. Fulda



http://www.almeda.de/home/article/0,..._4_0_0,00.html

http://www.novartis-selfmedication.c...ries_index.asp

http://www.ct-berlin.de/scripts/allg...tails.php?id=8


ich gebe aber gerne zu, daß bei diesen statistiken rugby nicht in der weise untersucht wurde, wie üblichen sportarten hierzulande. ich müßte mir mal eine statistik aus england oder australien besorgen.

gruß
dude

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  #25 (permalink)  
Alt 17.11.2003, 19:19
bateman bateman ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: Aug 2003
Beiträge: 42
bateman
Re: jaja, der Trapezius...

sind an der tagesordnung
in deutschland allerdings nur 1. bl und pokalspiele,
stoffen ist da auch nich son großes problem, im gegensatz zu anheizern wie koks u.ä.


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  #26 (permalink)  
Alt 18.11.2003, 10:43
Benutzerbild von kurt
kurt kurt ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: Aug 2004
Beiträge: 4.832
kurt befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
alles keine "richtigen" Waschbrettbäuche

da ist immer noch einiges an unterhaut drüber.
aber dass sie bis oben randvoll mit roids und HGH sind, steht außer frage. gerade durch das HGH sind sie viel leaner als früher.

gruß, kurt (der solchen inszenierten showkämpfen nichts abgewinnen kann)

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