| Hallo.
langsam lichtet sich der Nebel. Ich habe inzwischen erfragt, dass es sich bei der AT tatsächlich um die AT nach Wasserman handeln soll. Außerdem weiß ich, dass das Ergometriesystem die AT auf Grund der Atemäquivalente ermittelt. Das kann ich in meinen Messdaten einigermaßen nachvollziehen. Ich weiß nun auch, dass die Versuche, die AT mit V-Slope-Verfahren zu ermitteln, fehlschlagen mussten. Bei meiner 3. und 4. Spiroergometrie wurde die Rampe zwar mit der selben Steilheit (25 Watt/min) gefahren, die Belastung wurde jedoch nicht bei 0 Watt begonnen, sondern mit 50 Watt. Das wusste ich auch vorher schon. Jedoch war mir nicht bewusst, dass der Start aus Drehzahl Null heraus schon eine anaerobe Belastung darstellt (das Ergometer bremst volle Pulle, ich hatte also große Mühe das Ergometer loszutreten und in dem Bemühen nicht über die Vorgabedrehzahl hinauszuschießen hielt ich mich viel zu lange bei niedrigen Drehzahlen auf). Mein eigenes Ergometer gibt übrigens Starthilfe. Das heist bei Drehzahl Null wird nicht voll gebremst, die vorgegebene Leistung wird erst bei einer Mindestdrehzahl abgefordert. Beim nächsten Mal werde ich darauf bestehen, dass die Belastung mit ungebremstem Pedalieren beginnt (wie bei den beiden ersten Spiroergometrietests). Ich hoffe, dass dann die V-Slope-Auswertung AT-Werte ergibt, die mit den automatisch ermittelten einigermaßen übereinstimmen. Unklar bleibt für mich nach wie vor folgendes:
Die AT ist mit der deutschsprachigen aeroben Schwelle vergleichbar, wenn diese in meinem Fall bei 180 Watt liegen soll, wo soll dann die Anaerobe Schwelle liegen?
Mit besten Grüßen an alle
Joe23 |