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Zitat von moul Du machst 7 Aufwärmsätze  und anschließend bis zu 10 Arbeitssätze alleine beim Bankdrücken? |
Die o.g. Sätze sind nicht nur Aufwärmsätze, sondern, so wie ich sie nennen, auch "Herantastsätze", da ich die Erfahrung gemacht habe, dass man einfach mehr drücken kann, wenn man nach dem Aufwärmen noch einige moderate-mittelsschwere Sätze mit wenigen Wdh. ausführt. Diese ermüden nicht allzusehr, bereiten eine aber trotzdem auf die kommenden schwereren Lasten vor.
Wenn dann später im Arbeitsblock die Lasten steigen, kommen noch mehr "Herantastsätze" dazu.
Wenn die Trainingslasten natürlich geringer sind, sinken auch die Satzzahlen.
Meine Freundin z.B., bei ca. 70 Kg Max., drückt nur einen Bruchteil meiner Sätze, wobei auch sie manchmal eine stattliche Anzahl an Sätzen absolviert.
Das ist auch der eigentlich Knackpunkt dieses Systems, man holt sich den Trainingsreiz/den Load über das Volumen, nicht so sehr über die Intensität.
Man wird stärker, fast ohne es richtig zu merken.
Hört sich blöd an, ist es aber nicht.
Ich war schon des öfteren, am Ende des Zyklus überrascht, was plötzlich für Gewichte im Training liefen, obwohl ich gar nicht so schwer trainiert hatte.
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Wenn ja, wie wieviel Pause machst du zwischen den Sätzen und wie lange dauert das BD ingesamt bzw. das ganze Training bei dir?
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Ich halte die Pausen immer so lang, wie es brauche, schaue also nicht auf die Uhr.
Die ersten Sätze, bis ca. 70% hoch, baller ich schon in ca. 10 min. durch.
Bei schweren Lasten kann es schonmal sein, dass ich ca. 5 min. zw. den Sätzen pausiere.
Da die Lasten aber so gut wie nie max. sind, brauche ich eigentlich immer nur sehr kurze Pausen.
Meine Trainingseinheiten sind aber manchmal schon heftig lang, bis zu 3 Stunden, in der Regel um die 2 Stunden. Leichte Einheiten auch schonmal "nur" 60-90 min., was aber schon die absolut unterste Grenze darstellt.
Bankdrücken (bzw. bankdrückähnliche Übungen) nimmt von dieser Zeit ca. 30-50% ein, je nach Tag.
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Bin jetzt wieder mal verwirrt, da ja von vielen hier ganz andere Meinungen vertreten werden. Besonders beim Aufwärmen wird ja von vielen dazu geraten nicht unnütze Kraft zu verschwenden, die dann bei den eigentlichen Arbeitssätzen fehlt.
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Mir (uns) bringt das wirklich viel, unser Körper ist keine Maschine und selbst die muß erstmal warmlaufen. Vor allem hat eine Masch. keine Phsyche.
Die Verletzungesgefahr ist schon durch die ersten 3-4 Aufwärmsätze minimiert.
Die nachfolgenden "Herantastsätze" bereiten vor allem die Phsyche (aber auch Sehnen/Bänder) auf die kommenden schwereren Lasten vor.
Mir passiert das sehr häufig, dass sich ein Arbeitsgewicht, über die Sätze immer leichter anfühlt.
Frag mal
Thomas B., der hat von diesem Vorgehen schon einmal profitiert und seine neue persönliche Bestleistung auf der Bank gedrückt. Vor seinem eigentlichen Max.-Versuch hat er viele Sätze mit moderaten-mittelschweren Lasten ausgeführt, was ihn keine Kraft kostete, ihn aber auf die schwere Last vorbereitete.
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Ich persönlich mache momentan bei allen Übungen einen Aufwärmsatz und mir ist auch nicht klar was eine Erhöhung hier bringen sollte .
Vielleicht kannst du ja etwas Licht in die Sache bringen .
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Letzendlich muß jeder seinen Weg finden und gehen.
Es gibt im Kraftsport NICHTS, was es NICHT gibt.
Für mich ist das o.g. Vorgehen einfach der bisher beste Weg.
Die Betonung liegt aber auf
"für mich" und
bisher , den ich lerne immer dazu und entwickle mich weiter.