Golf als Volkssport?
Wie Einsteiger sich günstig ausrüsten und mit der play
golf card preiswert erste Bälle schlagen
Vorbei die Zeiten, in denen Golf nur das Hobby der
"oberen Zehntausend" war. Wer regelmäßig an frischer Luft
relaxen, abschlagen und putten möchte, braucht dafür gar nicht tief
in sein Portemonnaie zu greifen - ob er nun seinen ersten Schläger kauft
oder mit der play golf card das Grün betritt.
Golf wird zum Trendsport. Rund 430.000 Männer,
Frauen und Kinder schwingen inzwischen regelmäßig den
Schläger. Gern gepflegte Vorurteile über das Golfspielen
lösen sich auf. So muss Golf kein teures Freizeitvergnügen sein. Mit
durchschnittlich etwa 500 Euro, die ein Golfer pro Jahr in seine
Ausrüstung inklusive Bekleidung und Schuhe investiert, liegen seine
Ausgaben weit unter den Beträgen, mit denen beispielsweise Windsurfer oder
Snowboarder ihren Sport finanzieren.
Gerade
am Anfang stellen sich Nachwuchsgolfern viele Fragen bezüglich der
Ausrüstung. Hölzer, Eisen, Putter, Bag, Handschuhe, Golfschuhe mit
Soft- oder Metallspikes, Bälle ... Was braucht man nun wirklich?
Für den Anfang reicht zunächst ein halber
Schlägersatz, zusammengesetzt aus drei Eisen (5, 7 und 9) für das
Fairway, einem oder zwei Hölzern (z. B. 3 und 5) für Abschläge
und weite Schläge, einem Sand- oder Pitching Wedge für Schläge
aus dem Bunker bzw. für das kurze Spiel und einem Putter zum Einlochen.
Einen solchen Halbsatz erhält man mit Bag bereits für 200 Euro.
Unverzichtbar ist ein Leder- oder Stoffhandschuh, der die Bildung schmerzhafter
Blasen verhindert. Kostenpunkt: ca. 10 Euro. Bequeme Schuhe sind ein Muss, legt
doch der Golfer auf einer 18-Löcher-Runde sieben bis zehn Kilometer
zurück. Für Anfänger und zum Üben auf der Driving Range
reichen normale Turnschuhe aus, Golfschuhe gibt es bereits ab 50 Euro.
Schließlich sollten Anfänger immer eine ausreichende Anzahl
Golfbälle, bei sich haben. Hier sollte zunächst von teuren
Markenbällen abgesehen werde. Sogenannte Two-Piece-Balls sind preiswerter
und ideal für Anfänger. Ein 16er-Pack Bälle gibt es ab 15 Euro.
Die Holz- oder Kunststoffstäbchen (Tees) für den Abschlag sind
für etwa fünf Euro (100 Stück) zu haben.
So fallen für den Golf-Einsteiger nicht mehr als 300
Euro für die Grundausstattung an.
Eine günstige Alternative zum Gang in das
Sportgeschäft ist der Kauf von Secondhand-Ausrüstungen. Auf der
Internetseite www.golf.de
können Nachwuchsgolfer den dort eingerichteten Flohmarkt nach
günstigen Angeboten durchstöbern. Schnäppchenjägern sei
auch der Besuch größerer Turniere empfohlen, da Firmen hier oft
Sonderangebote vorstellen.
Doch auch ohne Ausrüstung gibt es eine
Möglichkeit, den Golfsport erst einmal unverbindlich kennen zu lernen. Die
play golf card der Initiative "play golf - start living" des Deutschen
Golf Verbandes (DGV) und der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) kostet
25 Euro und berechtigt zu einem dreistündigen Schnuppertraining auf
einer von rund 280 Golfanlagen bundesweit. In Gruppen von maximal zehn Personen
lernen Golf-Interessierte unter der Anleitung eines professionellen Trainers
das Einmaleins des "grünen" Sports. Alles, was die Teilnehmer mitnehmen
müssen, sind Sportschuhe und bequeme Kleidung. Das Equipment für die
ersten Abschlag- und Putt-Versuche stellt die Partner-Golfanlage zur
Verfügung.
Die play golf card kann bei allen Vodafone D2-Filialen,
ausgewählten Galeria Kaufhof- und Sportarena-Filialen und den 280
Partner-Golfanlagen erworben werden. Außerdem ist sie online über
www.playgolf.de
erhältlich. Weitere Informationen zu "play golf - start living" über
die Hotline 01805playgolf (01805-75294653) und den Fax-Abruf
01805infogolf (01805-463646).
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