
Der glykämische Index
Was ist dran an der "GLYX"-Diät?
Der "glykämische Index" (GI) ist heute in aller Munde und
findige Leute, die der Ernährungslehre des Herrn Montignac (übrigens
weder Ernährungswissenschaftler noch Ernährungsmediziner, sollte das nicht
bekannt sein) einen neuen Namen geben wollten, haben daraus den attraktiv
klingenden Begriff der "Glyx"-Diät geprägt. Wenn man heute
populärwissenschaftliche Zeitschriften liest, bekommt man den Eindruck,
etwas falsch zu machen, ja sogar seiner Gesundheit zu schaden, wenn man
seine Ernährung nicht nach dem GI richtet. Neben dem immer noch beworbenen
Buch Montignacs treten bei uns in Österreich vermeintliche (in Wirklichkeit
sind es selbsternannte) Ernährungsexperten wie die "Professoren"
Hademar Bankhofer und Wolfgang Peer als Fürsprecher der "richtigen"
und Verdammer der "falschen" Kohlenhydrate medial in Erscheinung.
Auch ein Mediziner, der Grazer Radiologe Wolfgang Kopp ist auf diesen Zug
aufgesprungen und will ebenso wie der bekannte deutsche
Ernährungswissenschaftler Nicolai Worm (Stichwort "LOGI" = low GI)
glauben machen, dass die Ursache der Entstehung von Übergewicht durch die
Zufuhr von "falschen" Kohlenhydraten, sprich Zucker und
Nahrungsmitteln mit hohem GI (wie Kartoffeln, Reis usw.) und überhaupt
durch die Zufuhr "zu vieler" Kohlenhydraten bedingt ist, weil der
postprandiale Anstieg des Insulinspiegels im Blut als Antwort auf den
Blutzuckeranstieg zur Speicherung von Körperfett führen soll (postprandial
= nach einer Mahlzeit).
Aber hält die "Glyx"-Diät das, was sie verspricht bzw. ihre
Fürsprecher behaupten? Nämlich durch die Zufuhr von Kohlenhydraten mit
niedrigem GI erstens weniger Hungergefühl zu haben und zweitens die
Entstehung von Übergewicht vermeiden zu können?
Um es vorweg zu nehmen - nein.
Was ist eigentlich der glykämische Index? Er ist ein Maß für die
Blutzuckerreaktion, sprich den Anstieg der Blutglukose
("Blutzuckerspiegel") nach dem Verzehr eines kohlenhydrathältigen
Nahrungsmittels. Je höher dieser Index, um so steiler ist der Anstieg des
postprandialen Blutzuckerspiegels. In der Regel wird Glukose (=Traubenzucker)
der Referenzwert 100 zugeordnet. Manche Indizes beziehen sich auf Weißbrot
als Referenzwert, was die mitunter etwas unterschiedlichen GI-Angaben für
das gleiche Nahrungsmittel erklärt.
Für das Ausmaß der Insulinausschüttung relevanter als der GI eines
Nahrungsmittels ist dessen "glykämische Last" (glycemic
load, GL). Dieser Parameter ist definiert als das Produkt aus dem GI und
der Menge an Kohlenhydraten in Gramm geteilt durch 100.
Bei komplexen Lebensmitteln entscheidet die Nährstoffzusammensetzung
im weiteren bzw. die Magenentleerungsgeschwindigkeit im engeren Sinne
über den GI. Nimmt man Kohlenhydrate zusammen mit Ballaststoffen (z.B.
Vollkornprodukte), Eiweiß (z.B. gezuckerte Milch) oder Fett (z.B. Schokolade)
auf, dann fällt die Blutzuckerantwort langsamer aus, als wenn man isolierte
Kohlenhydrate zu sich nimmt, weil sich der Magen langsamer entleert.
Wie eingangs bereits erwähnt, gibt es Ansätze in der Ernährungsberatung,
die den GI für den Körperfettanteil verantwortlich machen. Das wird durch
die postprandiale Insulinausschüttung begründet, die wiederum die Lipolyse
(= Spaltung von Fetten) hemmt (und damit indirekt die Fettspeicherung fördert).
Physiologisch gesehen ist das aber Unsinn, weil hier die Energiebilanz außer
Acht gelassen wird. Demnach müsste Schokolade, die durch ihren hohen Fettgehalt
einen relativ niedrigen GI, aber dafür einen hohen Energiegehalt von über
500kcal pro 100 Gramm aufweist, zum Abnehmen günstiger sein als Weißbrot.
Ich hoffe, dass jedem einleuchten wird, wie unrealistisch das ist. Der hohe
GI von Weißbrot sinkt, sobald es mit einer Scheibe Schinken belegt wird.
Beim stoffwechselgesunden Menschen steigt der Blutzuckerspiegel nach einer
kohlenhydrathältigen Mahlzeit - und sei sie noch so reichhaltig - unabhängig
vom GI und auch unabhängig von der GL nie über ein bestimmtes Maß an.
Außerdem ist die Insulinantwort im Anschluss an eine kohlenhydratreiche
Mahlzeit nicht nur völlig normal, sondern auch notwendig (um Glukose und
Aminosäuren in die Körperzellen zu schleusen) und hat mit einem langfristigen
Auf- und Abbau von Körperfett nichts zu tun. Letztere Vorgänge sind einzig
und allein eine Frage der Energiebilanz. Diese - und nicht das Insulin -
ist das Kriterium, das über das "Schicksal" unseres Körperfettanteils
entscheidet. Die Energiebilanz stellt sozusagen das Fließgleichgewicht
zwischen dem Auf- und Abbau von Neutralfetten im Fettgewebe ein (Lipogenese
↔ Lipolyse).
Insulin ist das anabole Hormon der Bauchspeicheldrüse. Es hemmt die Lipolyse
(neben seinen weiteren Wirkungen wie die Förderung der Aufnahme von Glukose
in die Körperzellen, die Förderung der Glykogensynthese in Muskulatur und
Leber sowie die Förderung der Aufnahme von Aminosäuren in die Zellen). Die
Lipolyse (Spaltung der Triglyceride = Neutralfette in Glycerin und freie
Fettsäuren) wird auch bei einem vorübergehenden postprandialen Anstieg des
Insulinspiegels nie vollständig unterdrückt. Außerdem heißt eine Hemmung
der Lipolyse nicht, dass damit keine Betaoxidation ("Fettverbrennung")
in den Mitochondrien der Zellen mehr stattfindet. Dieser Denkfehler wird
aber immer wieder begangen.
Die Behauptung der Glyx- und LOGI-Anhänger, die Zufuhr von Kohlenhydraten mit hohem
GI würden zwangsläufig eine "überschießende" Insulinausschüttung
bewirken, die zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels unter das Ausgangsniveau und sogar zu
einer Hypoglykämie und damit zu Heißhunger führen würde, ist nicht
haltbar und entbehrt jeglicher physiologischen Grundlage. Abgesehen von der Unlogik einer
"Unterzuckerung" durch die Zufuhr von Kohlenhydraten und der Tatsache, dass der
Blutzuckerspiegel selbst im Nüchternzustand nie unter ein gewisses Niveau abfällt
(weil der Leberstoffwechsel durch Glykogenabbau und Glukose-Neubildung dafür sorgt,
dass immer genügend Glukose für das Blut zur Versorgung primär des Gehirns,
aber auch aller anderen Organe bereitgestellt wird), ist der Blutglukosespiegel nicht der
entscheidende Gradmesser für ein Hungergefühl. Als sog. glukostatisches Signal
spielt vielmehr die zelluläre Verfügbarkeit an Glukose, vor allem im Hypothalamus
und in der Leber, die Hauptrolle. Das Hungergefühl wird so wie das
Sättigungsgefühl vom Hypothalamus gesteuert. Neben den glukostatischen Signalen
gibt es noch weitere metabolische Signale für die Steuerung der Nahrungsaufnahme,
nämlich lipostatische, aminostatische, ischymetrische (ATP-Bildungsrate in den
Körperzellen, v.a. in der Leber) sowie thermostatische (Abweichungen der
Körperkerntemperatur) Signale. Neben diesen metabolischen Signalen gibt es weitere
afferente Signale ans ZNS, v.a. den Hypothalamus, für die Steuerung des
Hunger-Sättigungs-Mechanismus, und zwar Informationen aus dem Magen-Darm-Trakt
(Dehnungsrezeptoren, gastrointestinale Hormone wie z.B. Cholecystokinin sowie vagale
Afferenzen) sowie sensorische Informationen (Geruch, Geschmack), die allesamt von
Neurotransmittern integriert werden. Das Nahrungsaufnahmeverhalten ist sehr komplex
und die Kenntnisse darüber noch nicht vollständig erforscht. Aber eines kann
man vereinfacht sagen: "Hunger" (und ebenso die Sättigung) geht im
wahrsten Sinn des Wortes vom Kopf aus!
Ein weiterer Irrtum der "Glyx-Jünger" zeigt deren mangelhaftes Fachwissen
über die Biochemie des Intermediärstoffwechsels auf, wenn behauptet wird, dass die
"falschen" Kohlenhydrate durch die Insulinausschüttung direkt in Fette
umgewandelt und sogleich als Körperfett gespeichert werden. Die Umwandlung von Glukose
in Trigyceride ist biochemisch zwar möglich, aber gar nicht so einfach (das hängt
mit den dafür notwendigen Enzymen zusammen) und geschieht erst bei einer
übermäßigen Kohlenhydratzufuhr. Bevor im Fettgewebe "neues" Fett aus Glukose
gebildet wird, kommt es noch zu einer Steigerung der Thermogenese. Das ist vielfach nicht
bekannt. Somit ist eine "Kohlenhydrat-Phobie" irrational und von vornherein
ungegründet. Solange man sich nicht mit Kohlenhydraten "mästet" und
damit eine positive Energiebilanz erzeugt, wird man nicht dick davon. Dick wird man nur,
wenn man mehr Kalorien zuführt als man verbraucht - unabhängig von der
Zusammensetzung der Nahrung.
Man darf also dem GI keine so große Bedeutung beimessen, wie es derzeit
geschieht. Abgesehen davon muss man differenzieren, ob es sich um einen
Normalgewichtigen mit normaler Glukosetoleranz (normaler Blutzuckeranstieg
nach Glukose- bzw. Kohlenhydratzufuhr) oder um einen Übergewichtigen bzw.
Adipösen mit gestörter Glukosetoleranz (übermäßiger BZ-Anstieg) aufgrund
einer Insulinresistenz handelt (metabolisches Syndrom). In letzterem Fall,
vor allem, wenn bereits ein NIDDM (nicht insulinabhängiger Diabetes mellitus
= Typ 2-Diabetes mellitus, früher "Altersdiabetes" genannt)
vorliegt, kann es zweckmäßig sein, sich kohlenhydratbewusst zu ernähren,
um den postprandialen Blutzuckerspiegel nicht zu hoch ansteigen zu lassen, weil das die
Microangiopathie fördert, also die kleinen Blutgefäße in der Niere und
Netzhaut schädigt.
Wobei man aber aufpassen muss, dass man sich vor lauter Achten auf einen
niedrigen GI nicht zu fettreich ernährt - denn das würde wiederum eine
positive Energiebilanz begünstigen bzw. eine negative Energiebilanz und
damit eine Reduktion des Körperfettanteils als kausalen Therapieansatz
des metabolischen Syndroms verhindern.
Weiters würde durch eine fettreiche Kost eine bereits bestehende
Insulinresistenz (die sich in Form einer gestörten Glukosetoleranz zeigt,
sprich als übermäßiger Blutzuckeranstieg und verzögerter BZ-Abfall beim
oralen Glukosetoleranztest (OGTT) bzw. nach einem kohlenhydrathältigen
Frühstück) weiter verstärkt werden, weil die postprandial anflutenden
Fettsäuren nicht nur ins Fettgewebe, sondern auch in die Leber und vor
allem in die Muskulatur eingeschleust werden. Das würde die Entwicklung
eines Typ 2-Diabetes mellitus beschleunigen. Der Typ 2-Diabetes mellitus
ist primär keine Zuckerkrankheit, sondern eine Fettkrankheit!
Ein weiterer wichtiger Aspekt, der von den "Glyx"-Anhängern,
die das Insulin zum "Sündenbock" in Sachen Übergewicht stempeln,
nicht bedacht wird: Der Anstieg des Insulinspiegels im Blut im Rahmen
einer Mahlzeit hängt nicht nur von den zugeführten Kohlenhydraten, sondern
auch Proteinen und Fetten ab. Die Insulin"antwort" korreliert
also nicht nur mit dem GI und der GL, sondern auch mit dem Energiegehalt
der zugeführten Mahlzeit.
Zusammenfassung
Man darf nicht den Fehler machen, wie Montignac zu argumentieren,
indem man die Thermodynamik und damit die Energiebilanz als letztlich
entscheidendes Kriterium für die Entstehung von Übergewicht ignoriert.
Kein Makronährstoff macht per se dick, auch nicht das Insulin, sondern
einzig und allein eine positive Energiebilanz! Und dabei ist es egal,
von welchem Makronährstoff zuviel zugeführt wird, jede
"überschüssige" Kalorie, egal, woher sie stammt, wandert in
die Fettdepots. Die Annahme, Kohlenhydrate bzw. Glukose würden durch die Insulinwirkung
sogleich in "neues" Fett umgewandelt werden, ist ein biochemischer Irrtum.
Es ist geradezu grotesk, Kartoffeln als "Dickmacher" hinzustellen,
weil ihr Kaloriengehalt aufgrund ihres hohen Wassergehalts gering ist.
Außerdem haben sie einen hohen Nährwert (siehe Folgeartikel und den ersten
link). Abgesehen davon nimmt man bei üblicher Ernährung (Mischkost)
Kohlenhydrate ohnehin nie isoliert zu sich. Der glykämische Index (GI)
ist alles andere als ein für die Ernährungspraxis relevanter Parameter.
Dazu ist er erstens keine fixe Größe (keine einheitlichen Werte für den
GI der verschiedenen Nahrungsmittel, mehrere Einflüsse lassen den GI
schwanken, außerdem bestehen individuelle Unterschiede) und spielt
zweitens für das Ausmaß der Insulinausschüttung keine entscheidende Rolle.
Relevant hiefür ist vielmehr die "glykämische Last" (glycemic load,
GL) eines Nahrungsmittels. Dieser Parameter ist definiert als das Produkt
aus dem GI und der Menge an Kohlenhydraten in Gramm geteilt durch 100.
Damit werden die von den Glyx-Anhängern verpönten Kartoffeln oder Karotten
wieder "rehabilitiert".
Es kann nicht oft genug betont werden, dass letztlich nur die Gesamtmenge an
zugeführter Nahrungsenergie für die Energiebilanz und die Entstehung von
Übergewicht relevant ist und nicht die einzelnen Makronährstoffe an sich.
Die Irrationalität von Montignac und
seiner Jünger gipfelt in der Behauptung, nicht die Zufuhr von zuviel
Kalorien, sondern die Zufuhr von "falschen" Kohlenhydraten wäre
via das "böse" Insulin Schuld an der Entstehung von Übergewicht.
Insulin ist aber kein "Feind" des Körpers. Es hemmt nicht die
Betaoxidation ("Fettverbrennung") als vorrangigen Modus der
Energiebereitstellung. Die Insulininkretion wird nicht nur durch Zufuhr
von Kohlenhydraten, sondern auch von Proteinen und - wenngleich in
geringerem Ausmaß - Fetten stimuliert. Das Ausmaß der postprandialen
"Insulinantwort" korreliert somit nicht nur mit dem glykämischen
Index bzw. der glykämischen Last, sondern auch mit dem Energiegehalt der
zugeführten Mahlzeit. Wer sich nur nach einem niedrigen GI orientiert,
läuft Gefahr, sich zu fettreich und damit zu energiereich zu ernähren, was
wiederum eine positive Energiebilanz und damit eine Speicherung von
"neuem" Fettgewebe begünstigt. Darüber hinaus verstärkt eine
fettreiche Kost eine bereits bestehende Insulinresistenz weiter, weil die
postprandial anflutenden Fettsäuren nicht nur ins Fettgewebe, sondern
auch in die Leber und in die Muskulatur eingeschleust werden. Damit würde
sich aus einer gestörten Glukosetoleranz in absehbarer Zeit ein manifester
Typ 2-Diabetes mellitus entwickeln. Der Typ 2-Diabetes mellitus ist primär
keine Zuckerkrankheit, sondern eine Fettkrankheit!
Der vorübergehende postprandiale Insulinanstieg im Blut, der die Lipolyse
kurzfristig hemmt, hat mit einem Hyperinsulinismus nichts zu tun. Der
Insulinspiegel im Blut korreliert vielmehr mit dem Körperfettanteil, eine
Hyperinsulinämie ist Folge und nicht Ursache der Adipositas. Es ist die
Energiebilanz, die das Fließgleichgewicht zwischen Lipogenese und Lipolyse
im Fettgewebe einstellt und damit über den Körperfettanteil entscheidet.
Das gilt für jedermann, auch für Adipöse mit Hyperinsulinämie bzw.
Insulinresistenz. Auch die teilweise so eindrucksvoll dicken Amerikaner
sind nicht deswegen so dick geworden sind, weil sie zuviel Kohlenhydrate
mit hohem GI, sondern weil sie zuviel Energie zugeführt haben - auf gut
Deutsch, zuviel gegessen haben. Und darüber hinaus - ein ganz
mitentscheidender Grund für eine positive Energiebilanz - ihren
Energieumsatz durch körperliche Inaktivität heruntergeschraubt haben.
Diese Zeiterscheinung unserer westlichen Wohlstandsgesellschaft ist
hauptverantwortlich für die Zunahme des metabolischen Syndroms. Die zur
Zeit geführten Ernährungsdiskussionen in Zusammenhang mit Übergewicht
und Adipositas gehen am eigentlichen Hauptproblem vorbei - nämlich an der
Tatsache, dass die Menschen unserer Wohlstandsgesellschaft zuwenig
körperlich aktiv sind. [DIE PRÄVENTIVMEDIZINISCHE
BEDEUTUNG KÖRPERLICHER AKTIVITÄT, KöRPERLICHE AKTIVITÄT BEI ADIPOSITAS]
Bei allem Verständnis für den glykämischen Index bzw. die glykämische Last im
Rahmen einer kohlenhydratbewussten Ernährung beim metabolischen Syndrom und Typ
2-Diabetes mellitus - wer die Ursache des übergewichts nur in den "falschen"
Kohlenhydraten oder oder generell in den Kohlenhydraten sieht, verkennt die Realität.
weiterführende literatur zu diesem thema siehe
http://gin.uibk.ac.at/thema/sportundernaehrung/glykaemindex.html
Autor:
Dr. Kurt A. Moosburger /
Thomas Markmann |