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Eisenstemmen mit Köpfchen

Wie man mit Gewichten und Krafttraining fit wird


„Beinbeuge“ (Foto: fitness Management international)

Es ist gerade mal zwei Jahrzehnte her, da war Gerätetraining noch etwas für die Mucki-Bude. Die Fitnesswelt war geteilt: die Damen trainierten in pinkfarbenen Leggings Aerobic und zählten dabei fortwährend von Eins bis Acht, die Männer stemmten Gewichte in der Mucki-Bude und sagten allenfalls „Harry, leg noch was drauf“. Die Damen blieben damals von den Gewichten fern – doch das hat sich gründlich geändert.

Längst ergänzen Fitnessstudios ihre Krafttrainingsangebote an den Geräten mit abwechslungsreichen Kursprogrammen – von Aerobic bis Yoga. Millionen Deutsche trainieren ihre Muskeln und ihre Ausdauer gleichermaßen, in schicken Fitnesstempeln mit angenehmem Ambiente und angeschlossenen Saunen. Krafttraining ist eine effektive Sportart, denn mit Übungen mit speziell auf die Bewegung abgestimmten Geräten zwischen Beinbeugern und Butterfly lassen sich ganz gezielt die individuellen Problemzonen trainieren.

Doch egal, ob man in einer spartanischen Gerätehalle oder in einem schicken Wellness-Tempel trainiert, am wichtigsten ist eine kompetente Beratung durch geschulte Übungsleiter. Denn wer ein Gerät falsch einstellt, schadet seinem Körper mehr, als er ihm nutzt. Nur wenn die gewählten Abstände zu den eigenen Körpermaßen passen und die auferlegten Gewichte weder zu leicht noch zu schwer sind, werden die Muskeln effektiv trainiert und die Gelenke geschont.

Wer es aber richtig macht, kann von den Foltermaschinen profitieren – egal, ob man nur ein bisschen die Figur in Form bringen möchte oder einen Bizeps wie Popeye aufbauen will. Es ist eine einfache Faustregel, mit der sich der Effekt regulieren lässt: Viele Wiederholungen mit leichteren Gewichten sorgen für mehr Kraftausdauer, wenige Wiederholungen mit hohen Gewichten bringen Muskelberge. Auch wer abnehmen will, ist mit ein paar Übungen an Gewichten gut beraten. Krafttraining eignet sich sehr gut, um die Figur in Form zu bringen. Mit speziellen Geräten lassen sich auch Muskeln fordern, die bei herkömmlichen Sportarten kaum beansprucht werden – den individuellen Problemzonen kann so effektiv der Kampf angesagt werden. Auch Frauen, die eher selten Interesse an einem imposanten Bizeps oder einem V-förmigen Bodybuilder-Kreuz haben, wissen daher die Vorteile des zielgerichteten Trainings zu schätzen.

Doch wie findet man das richtige Studio? Der Laie kann auf den ersten Blick kaum erkennen, ob ein Angestellter tatsächlich etwas vom Muskeltraining versteht und ob der ausgearbeitete Übungsplan perfekt zu den eigenen Bedürfnissen passt. Bevor man sich für ein Studio entscheidet, sollte man ein Probetraining vereinbaren. „Gute Studios führen außerdem einen umfassenden Fitness-Check durch, bevor sie einen individuellen Trainingsplan für ihren Kunden erstellen“, sagt Kamberovic. Wichtig ist auch, dass die Trainer über eine solide Ausbildung verfügen, etwa zum Fachsportlehrer oder zum lizenzierten Fitnesstrainer.

Krafttraining kann – richtig ausgeführt – die Muskeln trainieren und dabei den Rücken schonen. Doch wer an einen schlecht qualifizierten Aushilfstrainer gerät, erkennt seine eigenen Trainingsfehler nicht. Bei einer Untersuchung der „Stiftung Warentest“ war jener Mangel an kompetenter Beratung durch gut ausgebildete Trainer der Hauptkritikpunkt. Wer seine Muskeln effektiv stählen, seine Figur in Form bringen und dabei auch seinen Rücken stärken will, ist mit Krafttraining gut beraten – aber nur, wenn die Beratung durch das Personal stimmt.

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