
Das ist nicht nur für die Betroffenen unangenehm, auch für das Gesundheitssystem ist der Schmerz im Rücken eine Belastung: Jährlich werden etwa 25 Milliarden Euro für Behandlungskosten ausgegeben.
Dabei könnten viele Menschen ihre Beschwerden lindern oder sogar beseitigen, wenn sie sich schlicht und einfach mehr bewegen würden. Mit gezielten Rückenübungen im Fitness-Studio sind schon nach zwei bis drei Wochen erste Erfolge spürbar und der Schmerz lässt nach. Das weiß auch Helmut Haas, sportlicher Leiter des Nürnberger Fitness- und Gesundheits-Studios Campus Sports & Reha: „Oft rühren die Schmerzen von kleinen entzündlichen Prozessen und muskuläre Verspannungen im Körper, die durch Bewegung gestoppt werden können.“

Bevor es jedoch mit dem Training im Fitness-Studio losgehen kann, sollte erst einmal ein ausführliches Gespräch stattfinden. Vor allem bei Rückenschmerzen ist es wichtig, dass das Studio kompetente Trainer hat, die genau darauf achten, welche Beschwerden und Voraussetzungen der Kunde mitbringt. Ein wichtiger Teil im Vorfeld ist daher bei Campus Sports & Reha auch eine orthopädische Inspektion durch einen Physiotherapeuten. Dabei werden unter anderem Beweglichkeit, Haltung und Muskelkraft getestet. Aus den individuellen Voraussetzungen kann dann ein Trainingsplan auf die Personen zugeschnitten werden. Denn die Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig.
Vor allem Bewegungsmangel ist ein Hauptgrund für die Beschwerden. Im Laufe der Jahre versteifen sich die Wirbelabschnitte des Rückens und die Beweglichkeit der Wirbelsäule nimmt ab. Deshalb geht es beim Rückentraining auch immer um Mobilisierung.

Dass auch immer mehr junge Menschen über Rückenschmerzen klagen, liegt oft an muskulären Ungleichgewichten oder einem zu schwach ausgestalteten Muskelkorsett. In einigen Fällen kann aber auch eine Fehlstellung in Hüfte, Schulter oder Oberkörper zu einer falschen Körperhaltung führen. Daraus resultiert dann eine vermehrte Belastung der Bänder, Wirbelkörper, Bandscheiben und der Muskulatur. Mit gezielten Kräftigungs- und Dehnungsübungen kann diesen Fehlstellungen entgegengewirkt werden.

Und Achtung: Neben der Rückenmuskulatur müssen auch die Bauchmuskeln, der Po sowie die Schulter und Nackenmuskulatur als Stabilisatoren trainiert werden, sonst kommt es zu muskulären Ungleichgewichten, die wieder zu Beschwerden führen.
Zögern Sie also nicht, der Weg zur Schmerzfreiheit führt über Bewegung. Diese Übungen helfen Ihnen dabei. Weiter zu den Übungen zurück zu den Artikeln










