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Ein Funsport mit Fitnessfaktor: Windsurfen

Die Erben von Robby Naish sind wohlorganisiert


Windsurfing trainiert den ganzen Körper, fördert die Kondition und die Koordination (Foto: VDWS)

Man muss keine spektakulären Loopings vor der Küste Hawaiis drehen oder vor australischen Stränden mit Vespa-Geschwindigkeit über die Wellen düsen, um mit einem Segel und einem Brett fit zu werden. Windsurfing trainiert fast den ganzen Körper und sorgt bei dem richtigen Wetter für die ideale Motivation: Spaß an der Bewegung.

Windsurfen ist ein spektakulärer Sport. Wenn der Ozean sich vor der Küste zu meterhohen brausenden Wellen aufbäumt und der Wind braust, können die besten Surfer die Kräfte der Natur zu spektakulären Manövern nutzen. Zweifache Loopings und doppelte Drehungen, meterhohe Sprünge über die Wellen - das ist es, was aus einem Sport ein Abenteuer macht. Surfen vor der Küste Hawaiis oder auch vor den kanarischen Inseln, rasante Manöver mit Brett und Segel, das begeistert seit einigen Jahrzehnten eine weltweite Fangemeinde.

Doch auch abseits des Profisports, abseits von Weltrekordgeschwindigkeiten von 90 Stundenkilometern: Windsurfing bietet auch ganz normalen Hobbyathleten gute Trainingsmöglichkeiten. Nahezu alle Muskeln werden beansprucht, wenn die Arme das Segel halten, die Schultern angespannt werden und die Beine konstant in Bewegung sind. Der Sport auf dem Wasser wirkt wie ein Workout und trainiert nebenbei Kondition und Gleichgewichtssinn. Aber nur, wenn man die Technik beherrscht, macht das Windsurfing wirklich Spaß.

Kinderleicht - mit der richtigen Anleitung

"Wenn man mit der falschen Technik arbeitet, schadet man dem Rücken und kommt nicht so recht voran", erklärt Claus Baalmann vom "Verband Deutscher Windsurfing Schulen e. V." (VDWS). Doch wer weiß, worauf er beim Wind zu achten hat und wie die Bewegungsabläufe aussehen müssen, kommt auf den modernen Brettern gut zurecht. "Unter den richtigen Bedingungen ist Surfen heutzutage kinderleicht zu erlernen", sagt Baalmann, der selbst in seinem Berufsleben über 3.500 Leute geschult und aufs Brett gebracht hat.

Die "Mutter aller Trendsportarten", die vor allem von dem legendären Surfer Robby Naish bekannt gemacht wurde, ist heute gut organisiert. "Auf unserer Webseite vdws.de können Interessenten eine Surfschule in ihrer Nähe finden", berichtet Baalmann. In Einsteigerkursen lernen Anfänger, wie man auf den Wind achtet, wer auf dem Binnensee wem Vorfahrt zu geben hat und wie man ausweicht. Und das alles in einem Grundkurs von etwa 10 bis 14 Stunden. Bei jenen Kursen wird die Ausrüstung - vom passenden Neopren-Anzug bis zum richtigen Brett - gestellt. Ein auf die eigenen Fahrkünste und die eigene Körpergröße abgestimmtes Equipment ist wichtig, eine kompetente Beratung vor der Auswahl unverzichtbar. Die breiten und rutschfesten Boards mit Segeln in der passenden Größe, die Surfschulen für Anfänger bereithalten, erleichtern Anfängern den Einstieg – und wer will, kann so ohne große Investitionen in die Ausrüstung mit dem „Stehsegeln“ loslegen.

Auch wenn Hawaii sicher die schöneren Postkartenmotive abgibt: für das Windsurfen findet sich auch in Deutschland der richtige Platz. Binnenseen sind genauso gut geeignet wie Flüsse oder Nord- und Ostsee. Und das – dank warmhaltender Neoprenanzüge - von Ostern bis Oktober. Also: nichts wie ab aufs Brett.

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