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Cheerleading: Fit durch Jubeln

Was könnte mehr Freude bereiten?


(Foto: cheerforum.de)Traumhafte Figuren führen zur Traumfigur! Nur mit absoluter Fitness ist solche Akrobatik möglich.

Sie tanzen, springen, feuern ihre Mannschaft an und bauen spektakuläre Pyramiden: Cheerleader. Was in den USA seit Jahrzehnten zur Tradition in den Football-Stadien und Basketball-Hallen gehört, gewinnt auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Für Fitness und Figur ein effektives Training.

Eigentlich sollen sie ja nur ein bisschen tanzen, mit den Pompons winken und ihre Mannschaften anfeuern. Eigentlich. Denn Cheerleading der Spitzenklasse, das ist spektakuläre Akrobatik und beeindruckende Körperbeherrschung. Und damit eine Sportart, die den ganzen Körper stählt und die Kondition auf Touren bringt.

"Beim Cheerleading werden viele verschiedene Dinge trainiert", erklärt Ingolf Neumann, Vorsitzender der Cheerleader Vereinigung Deutschlands (CVD). Denn wer mit den anderen Teammitgliedern gemeinsam eine Pyramide aus aufeinander stehenden Körpern baut, braucht Kraft und Koordinationsfähigkeit. Und wer eine Choreografie durchtanzt, trainiert Kondition und Fitness. "Außerdem gibt es beim Cheerleading natürlich eine Menge Akrobatik, was wiederum eine sehr gute Körperbeherrschung voraussetzt", berichtet Neumann. Denn bei der Sportart, die weit mehr ist als nur „Gejubel und Getöse“, springen die Cheerleader Salti und turnen Flickflacks, balancieren auf den Händen ihrer Teamkollegen oder werden als "Flyer" hoch in die Luft geworfen.

Gute Figuren - nicht nur Voraussetzung, sondern auch Folge der Sportart
Die Teams der Spitzenklasse, zu denen auch männliche Cheerleader gehören, trainieren etwa drei- bis viermal in der Woche, mit mehrstündigen Einheiten. Klar, dass sich da eine umfassende Fitness und eine gute Figur einstellen. "Man braucht zum Cheerleading Körperspannung, Körperbeherrschung und Kraft", sagt Neumann. Zusätzliches Eisenstemmen im Kraftraum ist übrigens nicht nötig, denn die Muskeln werden schon im Training der Cheerleader gestählt.

Wer Spaß daran hat, die Zuschauer einer Sportveranstaltung anzuheizen und dabei etwas für die eigene Fitness zu tun, hat heutzutage eine breite Auswahl. Beim Basketball, Eishockey, aber vor allem ganz traditionell beim "American Football" kommen die tanzenden und turnenden Jubler zum Einsatz - und sorgen so in Halbzeitpausen und vor dem Spiel für die richtige Stimmung im Publikum. Und auch reine Cheerleader-Clubs, die unabhängig sind von einem zu "cheerenden" Sportverein, gibt es mittlerweile in großer Zahl.

Einsteigen kann jeder, der Gefühl für Rhythmus und keine Höhenangst hat. Denn auch Pyramiden, bis zu vier Körperlängen hoch, gehören beim Cheerleading zum Repertoire. Viele Sportler kommen vom Turnen, andere vom Ballett, manche starten aber auch vöiig ohne Vorausbildung. Auch wenn das Klettern auf die Schultern der Teamkollegen und das Balancieren in einigen Metern Höhe für geübte Turner leichter zu bewältigen sein dürfte, können auch andere den Einstieg wagen. Und auch wenn Akrobatik nie vollkommen ungefährlich ist, lassen sich die Risiken minimieren. "Durch ein gutes Grundlagentraining kann man das Verletzungsrisiko stark einschränken", erklärt Neumann.

Pompons und Präsidenten
Kurze Röckchen und blonde Locken - Cheerleading verbinden viele mit glamourösen weiblichen Sportlerinnen. Doch nicht nur für die Hebefiguren brauchen die Teams auch sportliche Männer.
Das erste Cheerleader-Team überhaupt bestand nur aus Männern, und das berühmteste Beispiel der Welt eines Ex-Cheerleaders ist ausgerechnet ein Vertreter des starken Geschlechts: George W. Bush.

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