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Fitness Trainer: ein unerreichbarer Traum?

Wie man aus Fitness Leidenschaft ein Beruf macht


Die Zeiten sind vorbei, in denen man verächtlich von der „Muckibude“ sprach, in der breitschultrige, großzügig tätowierte Menschen ihr Muskelvolumen verdoppeln. Längst sind Fitness-Studios zu wahren Wellness-Tempeln avanciert, in denen sich gesundheitsbewusste Menschen zwischen 15 und 85 Jahren für den Alltag fit halten. Trainiert wird die stetig wachsende Schar der Fitness Fans von Ausbildern, die neben Sportkenntnisse, auch Experten für Ernährung und Gesundheit sein müssen. Doch wie wird man eigentlich Fitness Trainer? Welche Ausbildungswege und Arbeitsmöglichkeiten gibt es im boomenden Fitness Markt?

Das Düsseldorfer Studieninstitut für Sport, Freizeit und Touristik (IST) ist eines der zahlreichen Organisationen für Weiterbildung, das mittels Fernstudiengängen auf einen Job im Fitnessbereich vorbereitet. In enger Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Industrie- und Handelskammer richtet sich das Angebot des IST an Fitness begeisterte Menschen, die Lust auf einen Seitenwechsel haben: Trainer werden anstatt trainiert zu werden. Dabei werden auf verschiedenen Niveaus nicht nur die notwendigen, theoretischen Grundkenntnisse, sondern auch die praktischen Fähigkeiten vermittelt. So bereitet das Basic Programm, die sogenannte B-Lizenz, Berufseinsteiger auf ihren neuen Job in Fitness-Studios, aber auch in Sportvereinen, Kur- und Wellness-Anlagen vor.

Aber fitnessbegeisterte Interessenten aufgepasst: Es reicht nicht, eine Truppe bewegungswilliger Studiogänger bei anfeuernder Musik die richtigen Aerobic-Schritte beizubringen. Auf dem Lehrplan der B-Lizenz stehen neben Diagnostik und Erstellung von Trainingsplänen auch Grundkenntnisse in Anatomie und Physiologie. Nach einem sechsmonatigen Fernkurs und insgesamt drei Wochenendseminaren wird nach bestandener theoretischer Prüfung und Lehrprobe die Lizenz zum Trainieren verliehen. Voraussetzungen für den Grundstein der Trainer-Karriere sind neben Begeisterung für Fitness das Mindestalter von 18 Jahren und ein Schulabschluss. Sowohl die Anforderungen an die Trainer als auch die Ansprüche der Kunden sind gewachsen und im Fitness Bereich zahlt sich Spezialisierung und Fachwissen aus.

Das Advanced Programm, die sogenannte A-Lizenz, ermöglicht Trainern mit Berufserfahrung, aber auch diplomierten Sportlehrern und Physiotherapeuten ihr Spektrum zu erweitern. In einem sechsmonatigen Programm werden Kenntnisse in Themenbereichen wie Gesundheit und Ernährung, aber auch Marketing vermittelt, um gefragter Personal Trainer oder Spezialist für Trendsportarten wie Pilates, Nordic Walking oder Power Yoga zu werden. Darauf aufbauend bietet das Institut das Special Programm, die S-Lizenz. Auch hier können interessierte Berufserfahrene zwischen verschiedenen Elementen wählen und sich so auf ihren Job im Kinder- und Entspannungstraining oder in einer leitenden Position im Studiomanagement vorbereiten lassen.

Die Fitness- und Wellnessbranche wächst: In Deutschland nutzen fast sechs Millionen Menschen auf der Suche nach Ausgleich und Entspannung die Angebote der rund sechs Tausend Fitness-Studios. Bisher beschäftigt der aufstrebende Markt zirka 100.000 Menschen. Dabei geht es den meisten Kunden nicht mehr nur um das Loswerden lästiger Pfunde. Der Trend geht zur ganzheitlichen Beratung: Ernährung, gesundheitsbewusste Lebensführung, Wellness. Deshalb rüsten auch die Kurorte nach, arbeiten gegen ihr altbackenes Image und bieten neue Arbeitsmöglichkeiten für Personal Trainer und spezialisierte Fitness-Coaches. Wer seine Fitness Begeisterung zum Beruf machen möchte, dem bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung, die zum Teil finanziell gefördert werden. Erlass der Studiengebühren gibt es beispielsweise für arbeitssuchende, junge Menschen in der Ausbildung oder für Wehr- und Zivildienstleistende.

Also, nur Mut zum Seitenwechsel!

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