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Einstimmung auf das Trainingslager?

Ja, aber ohne Ball und Bikini!



Die Vorbereitung auf das Trainingslager verläuft zur Zeit sehr harmonisch: Die Mannschaft ist intakt, die Neuverpflichtungen integrieren sich gut und fühlen sich wohl. Im Training wird weiter hart gearbeitet. So ging es nach dem Laktat-Test mit weiteren Tests am Freitag weiter: Sprungkraft- und Sprinttests standen auf dem Programm, an dessen Ergebnisse sonntags direkt bei einem Waldlauf mit Sprint- und Sprungübungen am Berg (!) gefeilt wurde.




Montags standen dann Auslaufen und taktische Spielchen im Mittelpunkt, damit wir am darauf folgenden Tag unser erstes Testspiel gegen unsere Zweitvertretung (Regionalliga) halbwegs fit bestreiten konnten. Das Spiel entschieden wir dann mit 4:1 für uns. Obwohl das Ergebnis hier nicht im Vordergrund stand, so war es doch nicht besonders zufriedenstellend.




Ein Grund, weiter hart an sich zu arbeiten, was wir Donnerstag wieder in Angriff nahmen. Die Koordinationsleiter und der Sandkasten sollten an diesem Tag zu unseren „Freunden“ werden. Im Sandkasten kämpften wir mit verschiedenen Sprint- und Sprungübungen. Im Anschluss daran reihten sich wieder Kräftigungsübungen für die Rumpfmuskulatur.




Hier wieder einige Beispiele für die engagierten Leser zum Mitmachen.
Auf geht’s:



1. Rückenlage, ein Bein ausgestreckt, parallel zum Boden, das andere angebeugt, die Arme ausgestreckt nach hinten, den Kopf darauf legen und den Oberkörper anheben, ohne den Kopf mit den Armen zu ziehen.




2. Die gleiche Ausgangslage, nur für die seitliche Bauchmuskulatur den Oberkörper zum gebeugten Bein führen.




3. „Spinnenposition“, ein Bein auf das Knie des anderen stützen, mit dem Becken und den Armen gleichzeitig auf und ab bewegen,




4. Liegestützstellung, ein Bein flach über den Boden zur Brust führen (vgl. Übung aus letztem Artikel) [int. Anmerk: bitte link hier einsetzen] zurückführen, das andere Bein und den gegenüberliegenden Arm ausstrecken




5. Umgekehrter Liegestütz, wieder ein Bein zur Brust führen, zurückführen und dann das andere Bein und den gegenüberliegenden Arm ausstrecken.



Falls Terrabänder vorhanden sind:


6. Diese um die Fußknöchel binden und im Entengang gehen



7. Bauchlage, Terraband auf Zug in den Händen halten, Füße anheben, und Terraband hinter den Kopf führen



Anschließend bekamen wir auch den Ball noch zu sehen. Erst eine Kombination aus Sprint- und Torschussübungen, dann ein Abschluss-Spielchen lassen uns die Strapazen der harten Trainingseinheiten vergessen. Entgegen unser aller „Hoffnungen“ auf ein angenehmes Freitagstraining, sahen wir uns bei dem „Abschlusstraining“ vor dem Trainingslager einem erneuten Lauf-Parcour gegenüber. Hier lief ein Partner durch den Parcour mit Ball, der andere musste in der Zwischenzeit unterschiedliche Kräftigungsübungen durchführen. Nach 35 Minuten sind aber auch diese Strapazen Vergangenheit, sodass wir mit einem Abschlussspielchen die Freude auf das Trainingslager schnell wieder finden.


Denn schon Sonntag geht es nach einem Vorbereitungsspiel in Siegen ins Trainingslager nach Waldbreitbach, wo uns täglich ein Waldlauf mit anschließenden Kräftigungsübungen und zwei weiteren Trainingseinheiten erwarten.




Zwar beschleicht mich ein Wohlgefühl, wenn ich an die letzten zwei Woche denke:
Hartes Training liegt hinter mir, ich kann gut mithalten und auch von muskulären Problemen, mit denen einige meiner Mitspielerinnen zu kämpfen haben, bin ich verschont geblieben.
Sicherlich ein Verdienst des harten Reha-Trainings. Denn nach meinem zweiten Kreuzbandriss im April 2006, wollte ich nichts mehr dem Zufall überlassen.


So habe ich nach dem Einverständnis der Ärzte die Rückrunde der vergangenen Saison wieder gespielt, aber parallel zu dem Mannschaftstraining noch zusätzliche Reha-Maßnahmen absolviert.




Trotz des Wohlgefühls überkommt mich gleichzeitig ein Unbehagen bei dem Gedanken an die nächste Woche. Bis jetzt konnte ich verletzungsbedingt erst ein Trainingslager mitmachen, habe dort aber genug Erfahrungen gesammelt, um sagen zu können, dass es wirklich eine Qual ist. Die Muskulatur macht schnell zu, will nicht mehr und am liebsten würde man die ganze Zeit im Bett liegen bleiben. Anschließend ist man aber umso glücklicher, wenn man sich durchgebissen hat und kann dann wirklich stolz auf sich selbst sein.




Eine Neuerung für uns ist, dass uns zum ersten Mal ein Physiotherapeut während des ganzen Trainingslagers betreut. In der Vergangenheit gab es einen Behandlungsabend, an dem die „Physios“ uns „besuchten“ und innerhalb von fünf Stunden die ganze Mannschaft komplett durchkneteten. Harte Arbeit für die Physios, und für uns besonders schmerzhaft. Jeder, der schon einmal eine richtige Massage nach vier Tagen Trainingslager erhalten hat, weiß, wovon ich rede. Hoffentlich kommt die Neuerung uns zugute, sodass die Schmerzen durch die tägliche Betreuung erträglicher werden.




Ein gefühlsmäßiges Auf und Ab also, was zur Zeit die fußballerische Vorbereitung betrifft, wenn auch die Vorfreude überwiegt. Denn keiner, der sich nur quält und keinen Spaß hat, wird Erfolg in irgendeiner Sportart haben. Und nur deshalb gehe ich meinem zeitintensivem Hobby nach. Der Spaß steht an erster Stelle. Auch nächste Woche im Trainingslager. Ich hoffe, wir „lesen“ uns, wenn ich mich dann häufiger aus Waldbreitbach melde.



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