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Giese beließ es wie das Gros der etwa 10.000 Startern lediglich beim Olympischen Motto „Dabei sein ist alles!“, erweitert um den Zusatz, dass „dabei sein“ auch durchhalten heißt und am Ende, wenn es optimal läuft, vielleicht sogar eine persönliche Bestzeit herausspringt. Zwar hatte Giese eine Zeit um 1:30 Stunden angepeilt, verbesserte seine Bestzeit aber immerhin noch um gut eine Minute und war mit seiner Leistung zufrieden. „Es war wie im vergangenen Jahr ziemlich heiß auf der Strecke. Im vergangenen Jahr waren die Tage davor aber schon sehr heiß und man hatte sich schon ein wenig daran gewöhnt. Heute war der bislang wärmste Tag des Jahres“, so Giese schwitzend nach dem Lauf.
Er konnte von einer Begegnung der besonderen Art berichten: In einer Prominenten-Staffel war neben ZDF-Moderator Wolf-Dieter Poschmann auch die ehemalige deutsche Meisterin über 10.000 Meter, Irina Mikitenko, in Mainz unterwegs. „Sie ging ungefähr das gleiche Tempo, wobei sie trabte und ich alles geben musste. Aber ich heftete mich an ihre Fersen“, erzählte Giese. Weil er beruflich derzeit sehr eingespannt ist, konnte Giese nicht wie gewünscht trainieren. „Manchmal war ich bloß zweimal die Woche laufen in der Vorbereitung – es hätte ein bisschen mehr sein können“, so Giese. Außer leichten muskulären Problemen ging es ihm kurz nach dem Lauf schon wieder gut. Das nächste Ziel hat er schon fest vor Augen: „Ende Juni gehe ich beim Spreewald-Triathlon über die Mitteldistanz“, erklärte Giese. 2 Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren, 20 Kilometer Laufen – das wird noch eine Nummer härter. Vielleicht bekommt er ja wieder wie in Mainz mit Irina Mikitenko einen prominenten Hasen, der ihm das Tempo macht.

