
Der Hermannslauf wird seit 1972 vom TSVE Bielefeld ausgetragen und
findet jährlich am letzten Sonntag im April statt. Zum 3. Mal in Folge gewann der Bielefelder Elias Sansar in 1:47:18.
Entlang der Strecke, aber besonders in Oerlinghausen und kurz vor dem Ziel in Bielefeld unterstützen die Zuschauer die Sportler mit Beifallrufen, aber auch Getränken und Obststücken. Kurz vor dem „regionalen Großereignis“ läuft der 44-Jährige Bielefelder zwischen 50 und 60 Kilometer in der Woche, um sich auf den „Hermann“ vorzubereiten, den er in diesem Jahr zum zweiten Mal bezwang. Selbst wenn die Strecke nicht so lang ist wie ein Marathon, sie hat es in sich. Auf den rund 31 Kilometern gilt es, 515 Höhenmeter Anstiege und 710 Höhenmeter Gefälle zu bewältigen, noch kurz vor dem ersehnten Ziel verlangt eine kurze aber heftige Steigung den Läufern die letzten Kräfte ab. Das Glücksgefühl beim Überqueren der Zielgerade blieb seinem Bruder und Mitläufer Lutz Büker verwehrt. Nur wenige Kilometer vor der Sparrenburg zwangen ihn Wadenkrämpfe zum Abbruch. Auch wenn er Läufer erlebt hat, die trotz schwindender Kräfte und Schmerzen weitergelaufen sind, „diesen falschen Ehrgeiz habe ich nicht, wenn es nicht mehr geht, ist es besser, auszusteigen“, resümiert der 38-Jährige, der genau wie sein Bruder zum zweiten Mal beim Hermannslauf angetreten ist. Die Betreuung seitens der Rettungskräfte sei sehr gut gewesen, lobt er deren Einsatz.
Linkbox:
Fitness Highlight im Ruhrgebiet
Der Mainz Marathon:
Warten auf die Schmerzen
Unser fitness.com Marathon
Der richtige Laufschuh
Der Swiss Alpine Marathon
Wer von Euch ist den Hermannslauf schon gelaufen - Unser Forum steht für Eure Erfahrungsberichte offen! (hier klicken)

