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Eine Krankheit, viele Ursachen: HWS-Syndrom

Wie man mit der richtigen Fitness vorbeugen kann


Zu viel, zu wenig oder einfach nur falsch: Die Bewegung bereitet dem postmodernen Menschen Probleme. Denn seine Physiognomie, die vor 10.000 Jahren noch beste Anpassung garantierte, hat die rasende Veränderung der Lebensbedingungen des Homo Sapiens nicht mitgemacht. Für stundenlanges Sitzen und monotone Bewegungen bei der Arbeit ist unser Körper eigentlich nicht geeignet, daran werden wir nur allzu oft schmerzhaft erinnert.

Eine genauso verbreitete wie unangenehme Folge der fehlenden Bewegung und Fitness ist das HWS (=Halswirbelsäulen)-Syndrom, das häufig auch Zervikalsyndrom genannt wird. Diese Begriffe bezeichnen keine genaue Diagnose, sondern ein Bündel von Symptomen, das von schmerzhaften Verspannungen im Nackenbereich über Bewegungsblockaden der Halswirbelsäule bis zu migräneartigen Kopfschmerzen reicht. Zudem treten auch Missempfindungen (Kribbeln,Taubheit) in den Armen und im Brustkorb sowie Schwindel und Schluckstörungen auf. Diese Symptome können oft sehr bedrohlich wirken und die Betroffenen ängstigen, da ein Zusammenhang mit der Halswirbelsäule nicht unbedingt nahe liegt und oft schwerwiegendere Erkrankungen als Ursache vermutet werden. Die Probleme können chronisch auftreten und immer wiederkehren. Aber sie können auch spontan entstehen und nur kurz anhalten: beispielsweise nach einem Schleudertrauma bei einem Autounfall oder nach nur einer Nacht in falscher Schlafposition.

Wie die Symptome sind auch die Ursachen des HWS-Syndroms vielfältig. Bei jüngeren Menschen stehen meist Fehl- und Überbelastungen im Vordergrund, die zu chronischen Verspannungen führen.

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Häufig betroffen sind beispielsweise Handwerker, die Überkopfarbeiten verrichten, oder Friseure. Bei älteren Menschen können auch Verschleißerscheinungen der Halswirbelsäule oder der Schultergelenke die Probleme verursachen.

Nur selten sind Bandscheibenvorfälle im Bereich der Halswirbelsäule für die Symptome verantwortlich. Dabei werden Nervenwurzeln und Rückenmark eingequetscht. Für eine genaue Feststellung der Ursachen ist ein Arztbesuch unabdingbar. Durch Abtastung und Bewegungstests ist der Vorfall meist schnell identifiziert, bei einem Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall können auch Röntgenbilder oder eine Computertomographie erforderlich sein.

Teil 2: Therapie und Übungen

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