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Squash – wenn wahre Fitness zuschlägt!

Der schnellste Ballsport der Welt


(Foto: Fritz Borchert/DSMP 2007) Ein rasanter Sport, der Koordination und Fitness erfordert

Es gibt Sportarten, bei denen selbst gut informierte Zeitungsleser keine Ahnung haben, wer gerade Weltmeister geworden ist oder welcher Verein an der Spitze der Bundesliga steht. Die aber trotzdem extrem populär sind. Squash zum Beispiel. Kaum jemand könnte aus dem Kopf sagen, wer bei den Bundesliga-Clubs "Black & White RC Worms" oder dem "1. SCR Wiesental" zu den besten Spielern gehört. Doch als Freizeitsport ist Squash sehr beliebt: Etwa zwei Millionen Deutsche sind regelmäßig auf dem knapp 60 Quadratmeter großen Spielfeld aktiv.

"Bei uns ist immer Action auf dem Court", sagt Volker Bernardi vom Deutschen Squash Verband. Die effektive Spielzeit ist höher als bei anderen Sportarten, im Vergleich zu anderen Rückschlagsportarten ist Squash besonders schnell. Wer den Ball erwischen will, muss die Richtung beim Abprallen von den Wänden einberechnen und bei der eigenen Taktik geschickt die Seitenwände mit einbeziehen. Das Spiel ist daher extrem vielseitig - und fordert nicht nur eine schnelle Beinarbeit, sondern auch einen geistig agilen Spieler.

Umfassendes Training in drei Gewinnsätzen

Wer drei Gewinnsätze durchsteht, trainiert Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Das Training ist effektiv, gerade für Berufstätige kann eine Stunde Squash im Studio oder im Verein ein guter Ausgleichssport sein. Das Spurten nach dem Ball trainiert Beine und Gesäß, das Ausholen mit dem Schläger fordert den Oberkörper - und die rasanten Ballwechsel zwischen dem eigenen Mitspieler und den Wandflächen sorgen dafür, dass der Spieler den Kopf freibekommt. Ein Vorteil, den Squashspieler auch in den Sommermonaten nutzen - auch wenn man im Gegensatz zum Tennis nie draußen spielen kann. „Bei uns muss man nie einen Termin wegen schlechtem Wetter absagen“, sagt Volker Bernardi.

Um das Verletzungsrisiko zu mindern, sollten sich Freizeit-Squasher umfassend aufwärmen, die Muskeln dehnen und stretchen. Wer die Kugel mit voller Wucht an die Wand drischt, beansprucht die Schulter, beim Hin- und Herlaufen mit schnellen Richtungswechseln kann man schon mal umknicken. Da der Squash-Ball kleiner als ein Tennisball und schwerer als ein Badminton-Federball ist, sollte man auf einen Augenschutz achten. "Ein Squash-Ball, der mit voller Kraft geschlagen wird, kann furchtbar weh tun, wenn man unbeabsichtigt getroffen wird", sagt Brigitte Leuschner vom "Squash Rackets Landesverband Baden-Württemberg".

Verletzungsrisiken  beim Squash mindern

Schutzbrillen sind daher bei Doppelturnieren mittlerweile Pflicht. Auch bei einem kurzen Match nach Feierabend sollte man nicht auf die klare Sicht durch eine Kunststoffbrille verzichten, denn ein kraftvoll geschlagener Ball kann sonst schnell zu einem Besuch beim Augenarzt führen. Die Brillen gibt es für ein paar Euro in fast jedem Sportladen, eine Investition, mit der man sich selbst und den eigenen Mitspielern einen großen Gefallen tut.

Ausgestattet mit diesem Augenschutz, einem Schläger und einem schwarzen Ball kann man der eigenen Fitness mit Squash effektiv auf die Sprünge helfen. Denn die Jagd nach dem Ball ist so schnell, dass der Sport für Übertragungen im Fernsehen kaum geeignet ist. Doch genau das macht den Reiz für die aktiven Spieler aus. "Wer es schnell mag, sollte es mit Squash mal versuchen", empfiehlt Bernardi.


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