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Fitness to go

Das Sportprogramm im Handtaschenformat


Wer setzt sich noch in ein Café und vertrödelt dort seine Zeit, wenn man dank „Coffee to go“ das geliebte Heißgetränk zeitsparend im Laufschritt auf dem Weg ins Büro trinken kann? Und wer hat in Zeiten steigender Mobilität und Flexibilität Zeit, mehrmals in der Woche ins Fitness-Studio zu gehen, womöglich am eigenen Wohnort? Nun, wer tatsächlich offline ist und nicht die fitness.com Übungen machen kann, dem hilft ein Buch im Taschenformat: Fitness to go.

Längst braucht es keinen Studiovertrag mehr, um sich fit zu halten und immer häufiger wird in der Mittagspause oder zwischen zwei Meetings im Büro oder im Hotel die Fitness Matte zum Work-Out ausgerollt. Der Buchmarkt hat den Trend zur Unabhängigkeit erkannt. Mit der Reihe „Fitness to go“ präsentiert der Südwestverlag vier Veröffentlichungen zu den Themen Pilates, Yoga, Rückentraining und Bauch-Beine-Po-Gymnastik im handlichen Fächerformat, die – kaum größer als eine Fernbedienung – in jede Handtasche passen und auf Schritt und Tritt an die guten Fitnessvorsätze erinnern.

Jeder Fitness-Fächer bietet dem Leser zuerst eine kurze Einführung und gibt Trainingstipps, anschließend werden gezielte Übungen für einzelne Körperbereiche vorgestellt, bevor auf den letzten Fächerseiten spezielle Programme und Trainingsabläufe vorgeschlagen werden. So stellen die ersten Fächerseiten von „Fitness to go – Pilates“ zehn Basisübungen vor, deren Abfolge auf der Vorderseite mit einem Foto und Text beschrieben wird, während man auf der Rückseite Tipps zur richtigen Durchführung und Informationen zur Wirkung und möglichen Übungsvarianten findet. Anschließend folgen jeweils sechs, auf die Bereiche „Bauch und Taille“, „Rücken“ und „Beine und Po“ abgestimmte Pilates-Übungen zum Nachmachen. Schließlich fordern die Übungsfolgen „Grundprogramm“, „Kurzprogramm für Eilige“, „Bauchprogramm“, „Wohlfühlprogramm“ und „Bodyprogramm“ auf den letzten beiden Fächerseiten zum sofortigen Ausprobieren auf.

Auch der Fächer „Fitness to go – Training für den Rücken“ stellt nach einleitenden Trainingshinweisen ein dreiteiliges Fitness Programm vor, das mit Übungen für den Oberkörper, den Rumpf und die Beine für ein starkes Rückgrat sorgt. Jede Übung ist mit einem oder bis zu vier Sternen gekennzeichnet, die den jeweiligen Schwierigkeitsgrad der Übung angeben. Nur wenige Übungen gehen über den Grad von zwei Sternen heraus, so dass selbst Fitness Anfänger schnell erste Erfolge verbuchen können. Auch hier werden auf den letzten Fächerseiten Work-Outs für verschiedene Ansprüche präsentiert. Das Angebot reicht von Übungen gegen Rückenschmerzen über das Kurzprogramm für zwischendurch „Quick und Easy“.

Wer gegen seine Problemzonen zu Felde ziehen möchte, der kann sich an den Fächer „BBP –Bauch Beine Po“ halten, der bis zu elf Übungen für die BBP-Zonen vorstellt, die in verschiedenen Schwierigkeitsgraden für einen flachen Bauch, straffe Beine und „sexy Rundungen“ sorgen. Mit einem „Legen Sie doch gleich los“ auf der letzten Fächerseite, wird der motivierte Leser eingeladen, gleich mit den Work-Outs zu beginnen. An jene, die im hektischen Alltag in der Mittagspause ihre innere Balance wieder finden möchten richtet sich der vierte Fitness Fächer „Yoga“. Gemäß dem Yoga-Motto „Körper trifft Seele“ informieren die ersten Fächerseiten über Atemübungen, die helfen, bei den Übungen, den „Asanas“ Fitness und Entspannung zu verbinden. Nach der Einführung der vier Grundpositionen folgt das Aufwärmprogramm bevor anschließend die Abfolge der Asanas für alle Körperbereiche und ihre Wirkung auf Körper und Geist sowie spezielle Übungsabläufe für „Mehr Energie“ oder „Innere Ruhe“ vorgestellt werden.

Schnell landet der „Fitness to go – Fächer“ für knapp zehn Euro in der Handtasche, zusammen mit dem Vorsatz gleich heute in der Mittagspause mit den ersten Übungen zu beginnen. Mit seinem frischen Design, seinen verständlichen und motivierenden Erklärungen und dem handlichen Format lädt „Fitness to go“ gerade zu dazu ein, den praktischen Fächer als ständigen Begleiter bei sich zu haben. Doch letztendlich ersetzt „Fitness to go“ keinen Trainer, keine auffordernden Kommandos, kein motivierendes Lob und keine korrigierenden Handgriffe.
Den inneren Schweinehund zu überwinden und mal eben zwischendurch „Fitness to go“ zu betreiben ist nur etwas für fitnessbegeisterte Fortgeschrittene. „Coffee to go“ ist einfacher

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