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Werbung für Fitnessclubs

Oder besser: Bewerben Sie sich bei Ihren Kunden!


Fragen Sie ab sofort nicht mehr: „Wie mache ich Werbung für meinen Fitnessclub“, sondern: „wie bewerbe ich mich bei meinem zukünftigen Kunden“. - Der Kunde wird durch das Internet, seine kritische Haltung, seinen Konsumverzicht, zu der Person, die das Überleben Ihres Fitnessclubs entscheidet.

Der demographische Faktor besagt, dass das Durchschnittsalter ihrer künftigen Mitglieder wächst. Und wer älter ist bringt Erfahrung mit, neigt weniger zu Ad-hoc-Entscheidungen, ist höchst sensibel bezüglich Preis/Leistung. Der Kunde von heute und morgen nur zu überzeugen, wenn alles stimmig ist. Nur in diesem Falle gibt er ihnen zukünftig eine Chance. So einfach ist das. Bewerben Sie nicht Ihre Interessenten und Kunden, sondern bewerben Sie sich bei ihren Interessengruppen. Sie sehen den Unterschied?

Anderes DENKEN, führt zum GLAUBEN daran, dass anderes HANDELN zu anderen
ERGEBNISSEN führt.



Es wird Zeit für Sie, sich Ihre eigenen Bewerbungsunterlagen genau anzuschauen: Wie unterscheidet sich die Optik meines Clubs von dem des Mitbewerbers? Natürlich ist der schöne Schein nicht alles, schließlich kommt es auf die Qualität der Dienstleistung an. Aber in einer anspruchsvollen und Konsumenten verwöhnenden Welt sollte ein zeitgemäßes Interieur eine Grundvoraussetzung sein. Rat und Tat von Seiten einer professionellen Innenarchitekturfirma ist also unabdingbar. Schließlich geht es nicht um Ihr Badezimmer, sondern um öffentliche Räume für Ihre Kunden, in denen Sie ihr Geld verdienen wollen.

Wie bei allen Bewerbungen gilt: Der erste Eindruck zählt. Ist mein Gerätepark auf dem neuesten Stand? Habe ich ab und zu ein Gerät ersetzt und sieht der Gerätepark aus wie ein Gemischtwarenhandel? Oder habe ich mir nach mehrjähriger Trainings-Tristesse den Slogan eines schwedischen Möbelimperiums zu Herzen genommen: „Alles muss raus!“

Wie sehen meine Nassräume, Umkleiden, Sauna und Solarien aus? Glauben Sie mir, die Kunden die sie in ihrem Club sehen möchten achten pinibel auf höchste Sauberkeit, die auch optisch hervortreten muss. Ältere Sanitäranlagen sehen optisch niemals sauber und gepflegt aus. Nach einem 10--15 jährigen Betrieb Ihrer Anlage heißt das eine Komplettsanierung Ihrer Nassräume inklusive Kacheln. Oder wohnen Sie zu Hause in einem Bad aus den Siebzigern? Sehen Sie! Wenn Sie auch zukünftig ernsthaft Fitness und Wellness anbieten möchten, dann werden Sie aktiv - damit Sie nicht finanziell baden gehen. Geld verdienen wollen bedeutet nun mal Geld in die Hand zu nehmen, nicht nur einmal sondern ständig - und im Sinne ihrer zahlenden Kundschaft zu investieren.

Nehmen Sie ihren Gerätepark unter die Lupe. Inzwischen reicht es eben nicht mehr dafür zu sorgen, dass kein Polster eingerissen ist. Je älter ihre Geräte, desto anfälliger sind diese für Reparaturen. Nichts ärgert einen Kunden mehr als für Tage ein Schild an einem Gerät, mal hier mal da vorzufinden mit dem Hinweis: „Wird umgehend repariert.“ Neue Geräte sind weniger anfällig als alte, oder?

Zwar ist Mitglied ein schönes Wort, aber in Wirklichkeit reden wir hier von Kunden, die zumindest nach ihrer Vertragslaufzeit Ihnen den Rücken kehren können. Fragen Sie sich also ständig wo ihre Investitionen besser angelegt sind, in flüchtigen Werbemaßnahmen (die steigen, je verärgerter und unzufriedener Ihre Kunden sind) oder gleich in ihrer Anlagesubstanz.

Welche neuen Trends haben Sie in ihrem Gymnastikbereich implementiert, alleine im letzten Jahr. Schauen Sie sich die Kurspläne von amerikanischen Clubs im Internet an. Der Trend ist eindeutig weg von action-beladenen Kursen und hin zu Körperwahrnehmung & Seele, also Yoga und Pilates mit und ohne Geräte.

Völlig unverständlich ist mir der Usus die Funktion der Rezeption zu unterschätzen,
ersichtlich daran, dass hier oft die geringsten Löhne und Gehälter gezahlt werden.
Es ist der wichtigste Arbeitsplatz im Fitnessclub und bedarf höchst qualifizierter Mitarbeiter.

Vermitteln Sie ihren Trainern, dass das einzige was zählt die Mehr-Als-Zufriedenheit des Kunden ist. Eine fachliche Qualifikation ist lediglich die Grundvoraussetzung. Machen Sie das ihren Mitarbeitern klar: Entscheidend ist die soziale Kompetenz Ihrer Mitarbeiter. Die wichtigsten Fragen sind: Wie wichtig und ernstgenommen fühle ich mich als Kunde? Wie respektvoll ist der Umgang mit dem Kunden? Ist dem Mitarbeiter deutlich gemacht worden, dass nicht der Chef die Löhne zahlt - sondern der Kunde?

Auf www.fitness.com werden wir Ihnen künftig zu diesem Thema sowohl auf Literatur, als auch auf interessante Seminare zu diesen Themen hinweisen.

Dies sind nur einige Gedanken zu einem individuell von Ihrem Standpunkt aus zu betrachtenden Thema. Lassen Sich mich die Zeilen mit einem Wort von Steve Jobs, CEO bei Apple, dem innovativsten Unternehmer seit es den Ipod gibt, beenden: „Willst Du Erfolg, ändere die Regeln“.

Alle Fotos von Milk & Honey, Ludwigsburg http://www.milk-honey.de






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