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5 Tipps gegen Erkältung - Teil 1 - Gesund durch den Restwinter -


Husten, Schnupfen, Heiserkeit - das heißt für die meisten: Apotheke und mindestens 1 Woche rumquälen. Winterzeit ist Erkältungszeit! Unser Immunsystem ist stark gefordert und wird nicht ausreichend durch seinen Besitzer unterstützt. Der moderne Lebenswandel lädt Viren und Bakterien dazu ein, sich zu vermehren und einen Feldzug gegen die menschlichen Abwehrsysteme vom Zaun zu brechen.

Gegen Erkältung 3 x 3 x x Tage Formel

Bisher wusste der Volksmund: "3 Tage kommt´s, 3 Tage bleibt´s, 3 Tage geht´s!" Und: "Wer nicht mindestens ein Mal im Jahr erkältet ist, kriegt ein schlechtes Immunsystem!"

Erst, wenn unser Immunsystem einem Eindringling unterliegt, werden wir krank.

Ich behaupte: Wer sich nicht erkältet, hat entweder eine natürlich starke Konstitution, oder beachtet instinktiv einige echte Helferlein im Kampf gegen den Katarrh. Denn schließlich ist unser Immunsystem nicht nur dann aktiv, wenn wir gerade erkältet sind - nein, es befindet sich in ständiger Auseinandersetzung mit fremden Keimen und Krankheitserregern! Und erst, wenn unser Immunsystem einem Eindringling unterliegt, werden wir krank.

Erkältungshochsaison: Mitte Oktober und Anfang Mai.

Ich selbst litt mindestens 2 - 3 Mal im Jahr an langwierigen Erkältungen, seltsamerweise immer Mitte Oktober und Anfang Mai. Ein Arzt erzählte mir dann, dass ich bei meinem damaligen Trainingspensum (moderates Krafttraining und teils intensives Ausdauertraining) immer an der Grenze zum Übertraining stand. Folglich würde ich die Wetterwechsel zum Spätherbst (kalte Morgen bei milden Mittagen) und im Frühling (erste warme Sonnenstrahlen des Jahres bei ebenfalls empfindlich kalten Morgen) mit Erkältungen bezahlen.

Nicht krank werden wollen, was tun?

Und da mich diese Zwangspausen nervten, da ich a) nicht vernünftig arbeiten konnte und b) Trainingspause machen musste, dachte ich darüber nach, wie ich diese lästigen Krankheitstage abstellen konnte, ohne auf hartes Training verzichten zu müssen. Ebenso wollte ich auf Medikamente verzichten.

Dies ist nun etwa 5 Jahre her - und im Laufe der Zeit haben sich 5 Dinge herauskristallisiert, die mich seit 3 Jahren komplett erkältungsfrei durch den Winter kommen lassen, trotz dass mein Training seither an Intensität gewonnen hat!

All diese Dinge kann ich problemlos in meinen Alltag integrieren. Sie gelten auch genauso für Nichtsportler!

1. Mehr Obst und Gemüse!

Ja, ich weiß: Jeder normale Ernährungswissenschaftler empfiehlt Obst und Gemüse. Und auch schon Oma wies darauf hin, dass man den Apfel statt der Schokolade aufessen soll, damit man nicht krank wird.      

Aber es steckt mehr dahinter! Obst und insbesondere Gemüse in rauen Mengen sind Wundermittel für die Gesundheit! Nichts anderes auf der Welt kann mit so wenig Volumen so viele Nährstoffe liefern, wie essbare Pflanzen!

Es gibt nur das Problem, dass es im Vergleich zu industriellen "Lebens"mitteln nicht so schmeckt. Daher sollte man sich schrittweise an eine erhöhte Obst- und Gemüsezufuhr gewöhnen. Am Anfang kann man 2mal wöchentlich einen großen Salat mit Hähnchenstreifen, Olivenöl und kleinen Nüssen zum Abendbrot einbauen - eine buchstäbliche Gesundheitsbombe!

Und hier sei erwähnt: Auch ich muss des Öfteren Disziplin an den Tag legen, um einen Salat zu essen. Als Kraftsportler und gestandener Mann kommt man sich dann manchmal wie ein Kaninchen vor, wenn man vor seiner Grünzeug-Schüssel sitzt. In diesem Fall schlage ich vor, zu seinem Salat ein schönes, kaltes Pils zu trinken - das schadet kaum, erhöht aber die Motivation, so eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. Das ist kein Witz!

2. Keine Angst vor Kälte am Hals!

Seit 2 Jahren muss ich mir diesen Trend ansehen, dass sich erwachsene Männer mit überdimensionalen Schals behängen. Was ich eigentlich als kurzzeitige Mode abgetan hatte, hält sich jedoch schon über eine längere Periode.

Davon abgesehen, dass das ziemlich verweichlicht aussieht, ergeben sich noch ein paar untergründige Probleme daraus: Der Hals ist nämlich die Region des menschlichen Körpers, in dem sich die meisten Keime befinden. Vor allem die Mandeln, sowie auch Speicheldrüsen und Schleimhäute dieses Bereichs absorbieren Bakterien der Atemluft und Speisereste.

Wenn man nun eine Region, in der sich viele Krankheitserreger befinden, auch noch durch dicke Bekleidung erwärmt, haben diese a) viel bessere Wachstumsbedingungen und b) eine geförderte Durchblutung, durch die sie in tiefer gelegene Teile des Körpers gelangen können. Zudem wird der künstlich erwärmte Halsbereich durch kalte Atemluft mit überdurchschnittlichen Temperaturunterschieden konfrontiert. Er wird also viel stärker und öfter gereizt.

Abhilfe schafft da nur Abhärtung. Öfter mal im Herbst und Winter rausgehen und dabei die Schals weglassen. Wärmen sollte man lieber mit Mützen, Jacken und vor allem Schuhen.

Mit diesen beiden Tipps kommt man in puncto Erkältungs-Vorbeugung schon sehr weit. Im zweiten Teil dieses Artikels erfahren Sie 3 weitere effektive Methoden, die sich bestens in der Praxis bewährt haben.

Bis dahin wünsche ich noch eine schöne Woche

Ihr Patrick Raabe
 

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