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Facettensyndrom: Abhilfe bei wiederkehrenden Rückenschmerzen


Durch den Verschleiß der Wirbelsäule und die fortschreitende Abnutzung feinster Wirbelgelenke können Erkrankungen auftreten, die besonders häufig mit Rückenschmerzen einhergehen. Während es sich dabei früher vorwiegend um eine altersbedingte Erscheinung handelte, sind heute auch immer mehr junge Frauen und Männer von dem Phänomen betroffen. Zu wenig Bewegung und eine ungesunde Haltung am Schreibtisch können mögliche Ursachen sein.

Was genau ist ein Facettensyndrom?

Als Facetten bezeichnet man die kleinen Wirbelgelenke, die sich entlang der Wirbelsäule befinden. Überdurchschnittlich häufig tritt die Erkrankung an der Lendenwirbelsäule auf, wird aber bisweilen auch an der Hals- oder Brustwirbelsäule beobachtet. Eines der häufigsten Anzeichen für das Facettensyndrom sind Rückenbeschwerden, die sich bei Belastung und körperlicher Aktivität verschlimmern, während sie in der Ruhestellung nachlassen. Auch in der Folge eines Bandscheibenvorfalls kann es zum Facettensyndrom kommen.

Symptome des Facettensyndroms

Die Symptome des Facettensyndroms sind wenig spezifisch und daher für eine konkrete Diagnose ohne weitere Diagnosemethoden nur bedingt geeignet. Dennoch sollen einige der wichtigsten Symptome an dieser Stelle genannt werden:

•    morgendliche Steifheit im Bereich der Lendenwirbelsäule
•    Rückenschmerzen, die sich bei Belastung verstärken und danach wieder besser werden
•    in das Gesäß, die Leiste oder das Gesäß ausstrahlende Rückenschmerzen
•    Muskelverspannungen

Das Zusammenspiel aus der Krankengeschichte und dem Beschwerdebild weisen dem behandelnden Arzt meist bereits eine grobe Richtung bei der Diagnose. Unterstützend können bildgebende Verfahren eingesetzt werden, beispielsweise eine Röntgenaufnahme oder ein CT bzw. MRT.

Behandlung: Sport spielt eine wichtige Rolle

Für die Behandlung des Facettensyndroms kommt eine Vielzahl von Maßnahmen in Frage. Von der medikamentösen Schmerztherapie über Naturheilmittel bis hin zur physikalischen Schmerztherapie. Allerdings sollten Betroffene das Problem besser an der Wurzel der Erkrankung packen. Der Arzt verschreibt als erste Maßnahme gerne mobilisierende und stabilisierende Krankengymnastik oder eine Rückenschule. Konkret bedeutet dies: Im Rahmen eines speziellen Trainings wird der gesamte Körper trainiert, insbesondere aber auf ein gutes Gleichgewicht der Rücken- und Bauchmuskeln geachtet. Deren Zusammenspiel ist essentiell für die Stützung des gesamten Oberkörpers.

Wer bereits unter leichten Rückenbeschwerden leidet, sollte frühzeitig mit geeignetem Training vorbeugen, um die Entstehung des Facettensyndroms zu vermeiden. Ansprechpartner sind ausgebildete Fitnesstrainer und der behandelnde Arzt.

Wenn nichts hilft: Die Operation

Wenn im schlimmsten Fall alle therapeutischen Maßnahmen nicht fruchten, ist eine Operation häufig die letzte Möglichkeit, um den Alltag wieder schmerzfrei erleben zu können. Heutzutage gibt es verschiedene Verfahren, die einen minimal-invasiven operativen Eingriff darstellen, beispielsweise von Joimax. Die Betroffenen sind schon nach kurzer Zeit wieder einsatzfähig.

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