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Jobs als Gasttrainer


Wer das ganze Jahr über einer anstrengenden Berufstätigkeit nachgeht, hat sich einen erholsamen Urlaub verdient. Dort will man nach Möglichkeit vom Alltag abschalten, das Büro vergessen und sich Zeit für die Dinge nehmen, die im daily business zu kurz kommen.

Sport und Wohlfühlen , was im modernen Sprachgebrauch als wellness bezeichnet wird, ist für immer mehr Menschen während der schönsten Wochen des Jahres von großer Bedeutung.

Wer in seinem Urlaub ein umfassendes Fitness- und Wellnessangebot genießen möchte, ist beim Reiseveranstalter Aldiana in besten Händen. Im Club Aldiana Belekan der türkischen Riviera werden Sport und Wellness groß geschrieben. Krafttraining an modernen Geräten, Gruppenfitnessprogramme, Outdoor-Aktivitäten, Tennis, Golf, u. v. m. Wer in den Club kommt und noch nicht sportbegeistert ist, wird spätestens dort vom Fitnessvirus infiziert.

Gast und Mitarbeiter zugleich

Aldiana legt Wert auf das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Gäste. Deshalb werden alle Sportangebote von qualifizierten Trainern und Übungsleitern betreut. Die Instruktoren kommen größtenteils aus Deutschland und arbeiten entweder die gesamte Saison über oder nur für eine kurze Zeit als Gasttrainer.

„Die Arbeit im Club macht viel mehr Spaß, als im Fitnessstudio zu Hause“, schwärmen die Trainerinnen und Trainer des Aldiana Belek einstimmig gegenüber Fitness.com. „Die Gäste genießen ihren Urlaub und verbreiten eine positive Stimmung. Dies merkt man besonders
deutlich in den Gruppenfitnessprogrammen“, analysiert Spinning Instruktor Günther Agsten, Inhaber des Vita Nova in Seligenstadt, die Atmosphäre im Club. Günther kam für eine Woche in den Club, um dort als Gasttrainer im Bereich Indoor Cycling tätig zu sein.

Die Tätigkeit des Gasttrainers ist was den Arbeitsumfang betrifft nicht mit der des Animateurs vergleichbar. Wer als Gasttrainer anreist, ist eben Gast und Mitarbeiter zugleich. Eine
durchschnittliche tägliche Arbeitszeit von ca. 3 Stunden lässt den Urlaub nicht zu kurz kommen. Nette Leute, wenig Arbeit, gute Stimmung und nebenbei noch Urlaub machen...klingt zu schön, um wahr zu sein. Deshalb wollte ich mich selbst davon überzeugen und habe eine Woche als Gasttrainer im Club Aldiana Belek gearbeitet.

Der Urlaub beginnt schon im Flieger

Schon im Flugzeug von Frankfurt nach Antalya habe ich erste Kontakte zu Club-Gästen
geknüpft. Viele sind „Wiederholungstäter“ und besuchen den Club regelmäßig, sei es wegen der schönen Golfanlage, den Wassersportmöglichkeiten, dem Wellnessangebot oder einfach nur, um die Seele ein wenig baumeln zu lassen. Vom Flughafen Antalya bis zum Club
genieße ich den selben Service wie die Gäste. Bei der Ankunft in Belek werde ich herzlich begrüßt und mit einem kühlen Getränk versorgt.

Die gesamte Anlage ähnelt einem kleinen Dorf. Es gibt keinen riesigen Hotelblock, sondern viele einzelne kleine Häuser , die die Anlage trotz der Größe des Areals überschaubar und gemütlich wirken lassen. Das Herz des Clubs ist das Restaurant, in dem Mitarbeiter und Gäste verköstigt werden. Das kulinarische Angebot ist sehr vielfältig. Ob deftiges Mahl oder lieber leichte Fitnessküche, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Dies ist besonders wichtig für diejenigen, die ihren Urlaub aktiv verbringen wollen.

Wer im Club einige Einkäufe tätigen will, kann durch die Geschäfte in der clubeigenenLadenpassage schlendern. Ein Internet-Café und ein Atelier stehen denGästen ebenfalls offen. Abends öffnen Taverne und Nachtcaféihre Pforten.

Come together lautet dann das Motto, sei es bei einemgemeinsamen Drink oder einem flotten Samba oder Jive in der Disco. Wer seine tänzerischen Talente bisher erfolgreich versteckt hat, lässt sich im Tanzkurs in die Geheimnisse von Takt und Rhythmus einweihen. Tanzlehrerin und Tanzlehrer kommen aus Deutschland und genau wie ich sind sie hier, um das Angenehme mit dem Job zu verbinden.

Laufschuhe an und los geht´s

Nachdem ich mein Zimmer bezogen habe, erkunde ich gleich meinen vorübergehenden Arbeitsplatz. Schon auf den ersten Metern begegne ich Inlineskate-Instruktorin Anja aus Köln, die mit einer Gruppe von Skaterinnen und Skatern unterschiedlichen Alters und Fahrkönnen an mir vorbeisaust. Sie ist ebenfalls Gasttrainerin und leitet die Skatekurse in Belek. Nach etwa 200 Metern war schon eine Vielzahl von Tennisplätzen zu sehen, wo offensichtlich gerade eben eine Trainingseinheit zu Ende gegangen ist.

Insgesamt stehen zehn Sandplätze zur Verfügung, die teilweise auch mit Flutlicht ausgestattet sind. Neugierig folge ich dem Fußweg und entdecke eine Bogenschießanlage. Das wollte ich auch schon immer mal ausprobieren. Zum Glück gibt´s hier Profis, die mir das beibringen können, denke ich mir und laufe geradewegs Richtung Abschlagplätze.
Hier feilen ambitionierte Golfer an ihren Abschlägen. Für Anfänger wie mich sollte sich in dieser Woche noch die Gelegenheit bieten, überhaupt nur den Ball mit dem fünfer Eisen zu treffen.

An der Einfahrt zum Clubgelände zweigt sich ein kleiner Weg ab, der in einen
wunderschönen Pinienwald führt. Ein ideales Terrain für Läufer und Walker, denn der Boden ist schön weich und Laufstrecken unterschiedlicher Länge sind beschildert. Wer die Schilder gekonnt ignoriert, findet auch wieder den Weg zurück. Nun durchquere ich die Anlage von Norden nach Süden, vorbei am Nautic Club bis ich am Strand schließlich die Kollegen vom Wassersport treffe. Windsurfing, Wasserski und Katamarane garantieren eine
Menge Spaß auf und im Wasser. Eine Einladung zu einer Runde Wasserski muss ich leider ablehnen, denn gleich beginnt mein Dienst im Kraftraum

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