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Breit wie ein Scheunentor!

Die Entwicklung der Rückenbreite zur optischen Verbesserung der Athletik


Unzähligen Untersuchungen zufolge bestimmen 3 Komponenten das athletische Aussehen des Mannes: eine schmale Taille, starke Oberschenkel und am wichtigsten – das breite Kreuz! Diese Merkmale lassen einem Mann – unabhängig von Körpergröße und Gewicht! - leistungsstark, gesund und vital wirken.

„V-Form“


Mit dem Blick auf die oft angestrebte „V-Form“ des Oberkörpers, welche abermals von einer schmalen Taille in Verbindung mit einem breiten Rücken gekennzeichnet ist, fragen sich viele Trainierende in einem Fitnessstudio, wie diese Merkmale besonders herausgearbeitet werden können, da sie auf diese Weise besonders den Eindruck großer Körperkraft erwecken und im Falle einer zwischenmenschlichen Konfrontation deutlich mehr Respekt beim Gegenüber erreichen. Dies nutzen beispielsweise Türsteher oder Bodyguards, deren schiere Breite ein nonkonformes Verhalten bereits unterbindet, ohne das ein Wort mit dem potenziellen Angreifer gewechselt wurde.

Für die Rückenbreite zeichnet maßgeblich der Latissimus dorsi verantwortlich

Für die Rückenbreite zeichnet maßgeblich der Latissimus dorsi (im Folgenden „Lat“ genannt) verantwortlich. Flächenmäßig ist er der größte Muskel im menschlichen Körper und dementsprechend auch zur Bewältigung großer Lasten und hoher Widerstände in der Lage. Seine Funktion ist vor allem, den erhobenen Arm nach unten zu ziehen, den Arm an den Körper heranzuziehen und ihn einwärts zu drehen.

Klimmzüge, klassisches Kreuzheben und Ruderübungen

Die Fitnessübungen, die diese Bewegungen am besten ansprechen und gleichzeitig hohe Trainingslasten auf den Rücken übertragen, sind: Klimmzüge in allen Varianten, klassisches Kreuzheben und Ruderübungen in allen Varianten.

Fitnessstudios der heutigen Zeit verlassen sich allzu sehr auf das Latziehen am Zugturm, doch trotz des optisch identischen Bewegeungsablaufes mit dem Klimmziehen kann man es in die Liste der effektivsten Übungen nicht mit aufnehmen, denn:

Die große Differenz liegt darin, dass beim Klimmzug der Lat (in Verbindung mit dem Bizeps) den Körper nach oben zieht, der Krafteinsatz erfolgt also vom oberen Latissimus-Ansatz her (dort, wo optisch „Breite“ entsteht) – beim Latziehen am Zugturm wird der Körper allerdings fixiertund der Lat zieht ein Gewicht von oben zum Körper heran.

Von oben nach unten oder von unten nach oben - Latzug oder Klimmzug?

Somit handelt es sich im Gegensatz zum Klimmzug, der das Klettern nachahmt, beim Latziehen um eine unnatürliche Bewegung, für die der Körper nicht optimal ausgelegt ist! Zudem zeigt die Praxis immer wieder eindeutig, dass die Trainierenden, die sich stets auf Latziehen allein verlassen – aus welchen Gründen auch immer, vermutlich aber, weil schwere Freihantel-Gewichte vermieden werden – keinen breiten Rücken entwickeln, auch nach Jahren des Trainings nicht.

Demgegenüber lässt sich bei teils noch sehr jungen, ambitionierten Trainierenden eine beachtliche Rückenbreite beobachten, obwohl allein Klimmzüge mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt wurden.

Die Diskussionen, inwieweit sich durch schweres Rückentraining die Physiognomie eines Menschen verändern lässt, halten derzeit noch an. Analog zu den vor allem in den 80er und 90er Jahren propagierten Überzügen, welche den Brustkorb dehnen und erweitern sollten, ist es nach Meinung einiger Fachkundiger möglich, die Breite der Schlüsselbeine zu verändern, wenn regelmäßig schweres Klimmziehen, Rudern und Kreuzheben ausgeführt wird.

Fakt ist jedoch, dass sich das eigene Aussehen durch einen vollen Latissimus sowohl in einer breiten Rückenansicht, als auch aus einer kraftstrotzenden Vorderansicht manifestiert. In diesem Sinne „Gut schwell“, wie man unter Kraftsportlern sagt und viel Erfolg!

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