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Studieren im Bereich Sport & Fitness - Ein Überblick


Studieren im Bereich Sport & Fitness - Ein Überblick

In Deutschland gibt es über 10.000 Studiengänge an mehr als 200 Universitäten, Fachhochschulen und (Berufs)Akademien. Wer weiß, dass er sich im Bereich Sport & Fitness weiterbilden möchte, der reduziert diese Anzahl zwar, dennoch hat man noch die Auswahl zwischen mehreren Dutzend Studiengängen und auch Weiterbildungsmöglichkeiten. In diesem Artikel möchte ich einen Überblick über die verschiedenen Studienmöglichkeiten geben und somit Studieninteressenten den nötigen Durchblick für die Studienwahl verschaffen.

Akademisches Studium oder anerkannte Weiterbildung?

Die grundlegende Entscheidung ist, welche Art von Studium man absolvieren möchte. Denn nicht immer ist Studium gleich Studium. Hier sollte man sich gut informieren und dringend in „akademisches Studium“ und „Studium als Weiterbildung“ unterscheiden. Wieso? Zwar sind Übersichten wie z.B. diese Datenbank aller Sport- & Fitnesstudiengänge hilfreich, wenn man passende Studien- und Fortbildungsmöglichkeiten sucht, allerdings kann man auf den ersten Blick nicht sagen, welches ein akademisches und welches ein weiterbildendes Angebot ist. Was sind die Unterschiede?

1. Akademisches Studium

Ein akademisches Studium wird nur an Universitäten, Fachhochschulen oder als duales Studium an (Berufs)Akademien angeboten. Es gibt auch einige sogenannte private Akademien, die Studiengänge im Bereich Sport & Fitness anbieten, diese haben allerdings eine Kooperation mit staatlichen Hochschulen und können dadurch akademische Studiengänge durchführen. Ein akademisches Erststudium endet mit dem Abschluss als Bachelor, der berufsqualifizierend ist, also zum Einstieg ins Berufsleben qualifiziert. Darauf aufbauend kann man dann noch den Master machen, entweder als konsekutives Studium (d.h. direkt im Anschluss an den Bachelor) oder als exekutives Studium (d.h. nach einigen Jahren Berufserfahrung).

Diese Art von Studium ist eher das, was man unter „Studium“ ursprünglich versteht, nämlich eine wissenschaftlich orientierte Ausbildung an einer Hochschule, die einige Jahre dauert. Bis zum Bachelor sind es im Regelfall 3 Jahre, bis zum Master dann nochmal 1,5 - 2 Jahre. Besonders für Schulabgänger und Personen, die eine erste Berufsausbildung abgeschlossen haben, ist diese Form geeignet. Generell gibt es drei Studienmöglichkeiten:

  • Das Vollzeitstudium, bei dem man „hauptberuflich“ Student ist und max. einem studentischen Nebenjob nachgeht.

  • das berufsbegleitende Studium, bei dem man neben einer hauptberuflichen Tätigkeit z.B. ein Fernstudium absolviert.(Infos und Studiengangsdatenbank)

  • das duale Studium, welches Ausbildung und Studium zusammenführt. (Infos und Studiengangsdatenbank)


  • 2. Studium als Weiterbildung

    Mit einem Studium als Weiterbildung erreicht man keinen akademischen, sondern „nur“ einen beispielsweise von der IHK zertifizierten Abschluss. Die Zugangsvoraussetzungen sind zudem lockerer als bei einem Bachelor-Studium, da man bspw. auch mit Mittlerer Reife solche Weiterbildungen machen kann. Die Weiterbildungen dauern zwischen einigen Wochen bis zu einem Jahr und sind beispielsweise insbesonders für Personen interessant, die ohne Ausbildung in die Branche gerutscht sind. Ein Beispiel: Wer als Fitnesstrainer in einem Fitnessclub begonnen hat und sich nun für etwas höhere Positionen, wie die Leitung eines Studios qualifizieren möchte, ist mit einer Weiterbildung sehr gut bedient. Für die Leitung eines Studios innerhalb einer Kette benötigt man nämlich betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse, die in diesen zertifizierten Weiterbildungen vermittelt werden. Allerdings wird es schwer sein, mit einer Fortbildung wie „Sportökonom“ oder „Sportfachwirt“ in höhere Managementebenen vorzudringen. Hierfür werden dann realistischerweise eher Akademiker eingestellt.

    Fazit

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich im Bereich Sport & Fitness weiterzubilden. Wer höher hinaus möchte und zudem auf eine Karriere nicht nur in der Sport- und Fitnessbranche abzielt, der ist mit einem akademischen Studium gut beraten. Wer nicht die Voraussetzungen für die Aufnahme eines Studiums mitbringt, sich aber trotzdem qualifizieren möchte, der liegt mit einer Weiterbildung. Hierbei sollte man aber darauf achten, einen in der Branche anerkannten und am besten IHK-zertifizierten Abschluss zu erlangen.

    Bild: Rike / pixelio.de

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