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Schlank dank Hormonen

Ein neues Diätkonzept nutzt den Biorhythmus des weiblichen Körpers


Frauen und Männer sind anders – gerade dann, wenn es um Figurprobleme geht. Im Schnitt nimmt zwar jeder Deutsche – unabhängig von seinem Geschlecht – pro Jahr rund ein halbes Kilo zu. Doch während sich bei Männern der Fettanteil gerne am Bauch sammelt und mit etwas Ehrgeiz rasch wieder verschwinden kann, kämpft das weibliche Geschlecht meist mit hartnäckigen Pölsterchen an Oberschenkeln und Po. Waren diese Fettdepots für unsere Urahninnen noch ein wichtiger Überlebensvorteil, sagen ihnen heute viele Frauen den Kampf an. Wer bereits unzählige Diäten erfolglos durchgestanden hat, dem könnte nun das Konzept der Hormonformel helfen. Ein Blick auf die figurentscheidenden Stoffwechsel-, Stress- und Geschlechtshormone soll angeblich genügen.

Bereits vor zwei Jahren hat eine Studie der Universität von Minnesota nachgewiesen, dass die Gewichtszunahme der Frau von Hormonen bestimmt wird. Dr. Detlef Pape, Facharzt für innere Medizin und bekannt für sein Diätkonzept „Schlank im Schlaf“, hat nun gemeinsam mit Kollegen diesen Zusammenhang aufgegriffen und ein Abnehmprogramm für Frauen entwickelt, das auf einen ausgeglichenen Biorhythmus setzt. Anstatt Kalorien zu zählen oder radikale Fitnesseinheiten zu absolvieren, rückt der Tages- bzw. Nachtrhythmus des Körpers in den Mittelpunkt. Schließlich ist er durch das Zusammenwirken von Stoffwechsel-, Sexual- und Stresshormonen entscheidend geprägt.

Weibliche Hormone sorgen grundsätzlich für eine andere Fettverteilung und eine schlechtere Fettverbrennung als beim Mann. Trotzdem ist der Körper jeder Frau anders, laut Pape lassen sich grundsätzlich drei Hormontypen unterscheiden. Körperliche Merkmale, und darunter besonders die Fettverteilung, geben Auskunft über die Zugehörigkeit. Während von Gestagen geprägte Frauen zierlich zart gebaut sind und androgyn wirken, hat der Östrogentyp runde Hüften, kräftigere Oberschenkel und einen runden Po. Und der Testosterontyp besitzt zwar schmale Hüften, aber eine Neigung zum Bauch.

Bei der Hormondiät sollen nun der Hormoncharakter jeder Frau und damit ihre unterschiedlichen Figuren berücksichtigt werden und das Abnehmprogramm individuell angepasst sein. Da sich Stoffwechselhormone von der Zusammenstellung der Mahlzeiten, dem sportlichen Training sowie dem Lebensstil beeinflussen lassen, setzt das Konzept der Hormonformel auf drei Bereiche: Mittels gezielter Ernährung, Sport und Entspannung können Frauen laut Pape ihre Traumfigur erreichen. Unter anderem setzt der Diätarzt – wie schon bei seinem bekannten Schlank-im-Schlaf-Programm – auf eine Insulintrennkost, bei der die Nährstoffzufuhr auf den Hormontyp der Frau abgestimmt ist. Ergänzt wird das Konzept mit Yoga, Kraft- und Ausdauertraining.

Wer mit Hilfe der Hormonformel abnehmen will, muss allerdings – wie bei jeder anderen Diät auch – eine Portion Disziplin mitbringen. Nur langfristig kann die Umstellung von Ernährung und Alltag schließlich Erfolge bringen.

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