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Pilates im Profisport

Exklusiv-Interview mit dem Schalke-Spieler Christian Pander


PILATES und Profisport – ein starkes Team. Eine Erfahrung, die auch der Flanken-König des FC Schalke 04, Christian Pander, gemacht hat. Wie so viele Spitzensportler trainiert der Bundesliga- und mehrfache Nationalspieler im Gesundheitszentrum medicos.AufSchalke (Gelsenkirchen) regelmäßig an Pilates-Großgeräten, um sein sportartspezifisches Trainings-Programm gezielt zu ergänzen.

Mit großem Erfolg, wie der Profi in einem Exklusiv-Interview mit novacare berichtet:

1. nc: Herr Pander, wer hat Sie zu Pilates gebracht? Madonna, Barbara Becker oder Tiger Woods

Christian Pander: Das war der Golfprofi Tiger Woods. Er bevorzugt ein Training von „body and mind“. Genau diese Verbindung von mentalem Training und konzentrierten Bewegungsabläufen wird über die Pilates-Methode 1:1 abgebildet

2.nc: Cadillac oder Reformer? Welches dieser Pilates-Geräte ist Ihr Favorit?

Christian Pander: Der Reformer – er ermöglicht eine Zeitlupen-Simulation von Bewegungsabläufen, die wir täglich auf dem Fußballfeld praktizieren. Aber auch auf dem Cadillac bieten sich eine Vielzahl von Übungen, die eine Verfeinerung sportartspezifischer Bewegungsabläufe ermöglichen, z.B. die Organisation von Kopf, Hals und Schultern beim Kopfball.

3. nc: Joseph Pilates sagt, dass seine Trainingslehre den Körper verändere. Warum machen Sie Pilates?

Christian Pander: Pilates ist eine wertvolle Ergänzung zum Fußball-Training. Ich kann mich in entspannter Atmosphäre auf meine Atmung konzentrieren und daraus eine effiziente Bewegungskoordination generieren. Damit habe ich bereits gute Trainingserfolge erzielt.

4. nc: Was erhoffen Sie sich vom Pilates Geräte-Training?

Christian Pander: Beim Pilates-Training geht es in erster Linie um die Aktivierung der tiefen Schichten der Rumpfmuskulatur, die sich am nächsten zur Wirbelsäule befinden und diese in Feinabstimmung stabilisieren. Dies wird bei den zweidimensionalen Bewegungsabläufen im herkömmlichen Krafttraining sicherlich nicht so gut gewährleistet. Je stabiler das Körperzentrum ist, desto freier können die Extremitäten bewegt werden, die Koordination zwischen Stand- und Spielbein wird effizienter. Und das ist für den Fußball sehr wichtig.

5. nc: Wo sehen Sie die Stärken der Pilates Geräte – Prophylaxe oder Rehabilitation oder in einem ganz anderen Bereich?

Christian Pander: Ich glaube, dass das Pilates-Gerätetraining in allen Bereichen eine gute Methode zur Vertiefung des Körperbewußtseins darstellt. Im medicos.AufSchalke trainieren verschiedene Zielgruppen damit.

6. nc: Andere Leistungssportler wie Turner oder Leichathleten haben Pilates schon in ihr Wettkampftraining aufgenommen. Sollten Fußball-Profis dem Beispiel folgen oder gibt es Berührungsängste?

Christian Pander: Berührungsängste gibt es bei mir nicht.

Das Pilates-Training in den Trainingsalltag einzubauen, wird aber sicher noch dauern, da die Trainingstage schon eng getaktet sind.

7. nc: In welchen Spielsituationen hilft Pilatestraining einem Fußballer? Beim Kopfballspiel oder eher im Zweikampf?

Christian Pander: Eine gute Rumpfstabilität ist für beides extrem wichtig.

8. nc: Welchen Vorteil erhoffen Sie sich durch Pilates bezüglich Ihrer Knieverletzung?

Christian Pander: Das Pilates-Training ist ein Training in Muskelfunktionsketten, was die inter- und intramuskuläre Koordination verbessern hilft. Und das ist natürlich in Bezug auf die Beinachsenstabilität gerade nach Knieverletzungen gut. Es ist für mich eine Trainings-Ergänzung.

9. nc: Und zum Abschluss, Herr Pander, die obligatorische Pilatesfrage: Wie geht es Ihrem Power House?

Christian Pander: Meine Rumpfmuskulatur fühlt sich gut und stabil an: meinem Power House geht es also gut!





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