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Eiweiß zum Muskelaufbau

...und was ist bei Laktoseintoleranz?


Seafood ist ein guter Proteinlieferant

Als Trainerin, aber auch Trainierende achte ich darauf, dass ich wenigstens 30% meiner Ernährung mit Eiweißen abdecke. Nun, vor einigen Wochen die Diagnose: Laktoseintoleranz.
Was nun: kein Käse, keine Milch, kein Joghurt, Kuchen, Waffeln, Sahne im Essen und: mit was isst man denn sein Müsli?!
Also: zunächst ein Schreckerlebnis, aber im Grunde einfach nur eine grundlegende Nahrungsumstellung mit positiven Folgen und ein Plus an Lebensmittelkunde.

Falls Sie merken, dass Sie oft unter plötzlichen Darmkrämpfen leiden, das sich Sie Magenbeschwerden nach fast jedem Essen haben, unruhig sind, oft müde, unter Schlafstörungen leiden und desöfteren unter Kopfschmerzen leiden, muss es nicht umbedingt der Stress vor dem Burnout sein - es kann auch an einer Laktoseintoleranz liegen.

Wie stellen Sie dies fest? Mit einem Wasserstoff-Atemtest beim Arzt (Kasse übernimmt die Kosten), mit einem Laktosebelastungstest, ebenfalls beim Arzt, bei dem Sie 50 g Laktose verabreicht bekommen oder aber Sie lassen eine Dünndarmbiobsie machen, was recht aufwendig ist. Auch ein Bio-Resonanz-Test kann Aufschluss über Intoleranz und auch über andere Allergien geben (diesen Test immer wenigstens zweimal machen).

Ist die Diagnose gestellt, gilt es unzustellen. Vor allen Dingen müssen Sie schauen, dass Sie genügend Kalzium zu sich nehmen, da es Ihnen ohne laktosehaltige Produkte schnell fehlen kann. Mittlerweile werden viele Sojaprodukte mit Kalzium angereichert. Grünes Gemüse, Sesam, Haselnüsse so wie Tofu spenden Ihnen ebenfalls genügend Kalzium.
Nun wollen Sie Muskulatur aufbauen, den Körper straffen, Sport treiben und haben gehört, das Eiweiß die Regeneration und den Muskelwachstum fördert. Das ist richtig. Jedoch ist es eine weit verbreitete falsche Annahme, das Milchprodukte den Hauptanteil der Eiweißversorgung übernehmen. Im Gegenteil: es geht auch ohne.
Die biologische Wertigkeit von Eiweiß aus der Nahrung lässt sich durch Kombination von Lebensmitteln erhöhen, deren Eiweiße sich gut ergänzen. Die biologische Wertigkeit der Kombination ist zum Teil wesentlich besser als die ihrer Einzelkomponenten und- es muss nicht immer Milch enthalten sein, z.B.

Kartoffeln + Eier = BW 136
Weizen + Vollei = BW 118
Bohnen + Vollei = BW 108
Hirse + Soja = BW 100

Obwohl speziell Fleisch, Fleischwaren und Eier Eiweiß von hoher biologischer Wertigkeit enthalten, sollte der Eiweißbedarf nicht überwiegend mit diesen Lebensmitteln gedeckt werden, weil sie auch Fett und Cholesterin enthalten. Gute Eiweißlieferanten mit weniger "schlechten" Fetten sind: Fisch, Brot, Sojabohnen, Getreideflocken, Hülsenfrüchte und Kartoffeln.

In diesem Sinne. Erleben Sie die Welt der kulinarischen Köstlichkeiten ganz neu und vergessen Sie beim Muskelaufbautraining nicht die wirklich wichtigen Pausen, in denen Sie vermehrt Eiweiße und Mineralien zu sich nehmen und Ihre Muskeln regenerieren und wachsen können.

Guten Appetit und alles Gute, Claudia Paine
www.power-balance.com

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