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Das ökologisch korrekte und ethisch orientierte Fitnessstudio

Ökologisch handeln als Voraussetzung für unternehmerischen Erfolg


Fitnesstudiofoto by www.fototechnik-warda.de

Es gibt viele Gründe darüber nachzudenken, warum sich Fitnessstudios sich dem „Grünen Trend“ stellen sollten, und warum ein ethisch orientierter Umgang mit Kunden, Mitgliedern und Mitarbeitern untrennbar mit einer „insgesamt neuen, eben auch ökologischen Wertigkeit“ verbunden sein muss.

" Heal the World," sang Michael Jackson, "Make a little space to make a better place".

Jeder Mensch wird früher oder später umweltbewusst. Auf dem Land erlebt man die Natur besonders intensiv. Aber auch für viele "Städter" gilt: Man pflegt einen umweltbewussten, nachhaltig geprägten Lebensstil, holt sich die Natur gerne ins Haus, kauft ökologisch ein. - Apropos Einkaufen: Es ist geradezu "in", dem neuen "grünen" hedonistischen Lebensstils zu frönen. Man wählt bevorzugt umweltschonend produziertes Obst und GEmüse mit geringem CO 2 Footprint. Bei tierischen Produkten ist Herkunft und tiergerechte Aufzucht ein "Muss". Mit Muße am Wochenende auf dem Markt einzukaufen ist zugleich Vergnügen und Verpflichtung. Sogar bei der Auswahl des Urlaubsziels spielen ökologische Grundsätze eine gewichtige Rolle. Das Angebot passt zur Nachfrage: Es gibt inzwischen viele Hotels, insbesondere in Österreich, die ökologisch und nachhaltig ihr Domizil führen.

Der Eine tut es weil er sehr naturverbunden ist, möglichst umweltfreundlich und klimaneutral handeln möchte, der Andere weil er kostenbewußt die stetig steigenden Energie- und Verbrauchskosten vor Augen hat.

Egal welcher Motivationsaspekt entscheidend ist, für beide Konsumentengruppen gilt, beispielsweise durch intelligentes Heizen, der Installation von Isolationen, der Austausch von energiehungrigen Haushaltsgeräten, der Anschaffung eines Autos mit niedrigen Verbrauchswerten, bzw. einer spritsparenden Fahrweise, Umweltbelastung und Kosten zu reduzieren.

"Grün ist sexy"

Das gleiche umweltbewusste, kostensensible Verhalten sollte unter ökonomischen Gesichtspunkten für Unternehmen Pflicht sein. "Grüne Produkte und Grüne Dienstleistungen" schaffen beim Konsumenten ein gutes Gewissen, haben für Unternehmer ein "hohes Überzeugungspotenzial". Nicht zuletzt ist jeder Unternehmer ebenfalls Konsument - und wer wünscht sich nicht schadstofffreie Produkte für sich und für seine Kinder?

Viele Firmen, egal in welcher Branche, versprechen sich mit Recht einen Wettbewerbsvorteil davon, wenn ihr Handeln und Tun „ökologisch korrekt“ sind. Sie werben damit besonders umweltverträglich zu produzieren, oder Produkte herzustellen, die keinerlei Risiko für den Menschen im täglichen Gebrauch darstellen (Kontermination mit Schadstoffen). Entstehen durch die Anforderungen an die Umwelt eines Produktes höhere Kosten, lassen sich diese, mit ein wenig Marketingunterstützung an die Kunden weitergeben. In der Regel allerdings, und auf einen längeren Zeitraum gesehen, macht umweltbewusstes Handeln Produkte und Dienstleistungen sogar günstiger. Wichtig ist dabei der ehrliche und authentische Umgang mit dem Kunden und der Kommunikation , "Green Washing" wird abgestraft ( siehe Artikel Spiegel Online)

Die Realität ist vielenorts noch weit von diesem Wunschdenken entfernt, auch in der Fitnessbranche. Gerade für Fitnessstudios sind Assoziationen wie Fitness - Gesundheit - Bewegung - Ernährung - Natur doch so wichtig.


"Grüne Fitnessstudios - denn ohne grün ist alles nichts!"

Doch zurück zum ökologischen Ansatz und der Energiepolitik: Fitnessstudios und Fitnessclubs nehmen im Vergleich zu anderen Branchen eine Sonderstellung beim Energieersparnispotential ein: Lange Öffnungszeiten, 12 Stunden und mehr pro Tag, sehr viele künstliche Lichtquellen durch die Hallenstruktur vieler Fitnessstudios und einem nicht günstigen Verhältnis von Fensterflächen zur Gesamtfläche, Abluftanlage ohne Wärmetauscher, Duschen in den Umkleiden, Saunen im Wellnessbereich, Solarien, Fitnessgeräte mit nennenswertem Energieverbrauch (Laufbänder), ineffektive Kühlungen im Bistrobereich, um nur einige zu nennen.

Die Hotellerie hat mit der Fitnessbranche einige Ähnlichkeiten,deshalb dürfte dieses Beispiel für ökologisches Handeln zum Nachdenken anregen.




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