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Sushi Kochkurs No. 1 - Fitnessküche

Japaner leben gesünder und länger, dank Tofu und Sushi


Sushi sehen doch toll aus?

Sushi kann man inzwischen in vielen Supermärkten fertig kaufen, meistens an der Fischtheke. Selbst bei Lebensmittel-Diskounter wie Aldi sind Sushi erhältlich, hier tiefgefroren. Sushi sind kalorienarm, Sushi sind gesund und mineralstoffreich.

Mein Vorschlag: Probieren Sie doch mal selbst Sushi zu machen. Es ist gar nicht so schwer!


Einige Vorbereitungen sind dazu nötig, und ein paar handwerkliche Fertigkeiten. Die Bambusmatte ist in jedem Asia-Regal in gut sortierten Lebensmittelabteilungen zu finden. Wenigstens ein ultraschafes japanisches Messer, nebst Schleifstein, gehört meiner Meinung in jeden gut sortierten Haushalt. Die Anleitungen werden durch die Fotos in der rechten Bildergalerie unterstützt.

Sushi ist ein Oberbegriff, es sind die "Petit Fours" Japans. In Deutschland vesteht man unter Sushi meistens die "gerollten" Sushis, bei denen Reis durch ein dünnes Algenband zusammengehalten wird. Das sind auch die Sushi, die ich im ersten Sushi-Kochkurs hier vorstelle. Man nennt diese Sushis Maki-Sushi. Man unterscheidet hier die Hosu-Maki (ganz dünne rollen mit nur 1-2 Zutaten, die Futomaki, sind dickere Rollen mit mehr Zutatan und die Ura-Maki , oder "California-Rolls" witzigerweise haben sie den Reis aussen, und jeder fragt sich, wie man das schafft...

Weitere Sushi Arten sind Nigiri-Sushi, sie bestehen aus einem akurat geformten Reisblock, meist mit einem rohen Stück Fisch belegt, Inari-Sushi aus Tofuteig und gefüllt, Gunkan Maki-Sushi (Reis unten) hohes Algenblatt, locker gefüllt meist mit bunten Fischeiern, sehen wie Pralinen aus, die Temaiki-Sushi, die wie winzige Eistüten aussehen, und viele andere. Nach und nach werden wir Ihnen diese in weiteren "Sushi Kochkursen" hier näherbringen und erklären.

Werden Sie ein Sushi Meister mit Fitness.com!

Letzte Woche war meine Nichte und mein Neffe zu Gast, Sushi "basteln" mit Kindern macht unheimlich Spaß - aber nicht nur da.... Bringen Sie bei der nächsten Party bei der Sie eingeladen sind den fertig gegarten und zubereiteten Sushireis und ihre Bambusmatte nebst Zutaten mit, bereiten Sie mit der zu Hause eingeübten Fingerfertigkeit und ganz lässig Sushi zu. Versprochen damit wickeln Sie jeden ein - und sind der Star des Abends.

Nachfolgend also der Sushi Einsteiger-Kochkurs für Futomaki:

Handwerkszeug:
Mehrere Schüsseln, Bambusmatte zum Rollen der Sushis, Frischhaltefolie, frisch geschliffene, sehr scharfe Messer!

Zutaten:
Fürs Sushi Reiskochen: 2 Tassen Sushi-Reis ca 300 g, 3 Tassen Wasser, 4-5 El Reiswein (Mirin) oder trockener Sherry

Für die Sushi Reis Würzmischung:
6-8 El Reisessig, 2 EL Zucker, 3 EL Reiswein (Mirin), 1/2 El Sojasauce, 1/2 El Meersalz

Weitere Zutaten: 5 Nori Algen Blätter (die vorgerösteten kaufen) , Karotten, 1 Glas vegetarischen Kaviar oder Forellenkaviar, Avocado, Räucherlachs, Gurke, Soja-Sauce, Wasabi-Paste, oder Wasabi Pulver zum Anrühren, 1 Glas süß-sauer eingelegte Ingwerscheibchen

Vorbereitung Reiswaschen:
Den rohen Reis in eine Schüssel geben und mit Wasser bedecken, mehrmals gut umrühren,
das Wasser weggießen und den Vorgang solange wiederholen, bis das Wasser klar bleibt.
Anschließend den rohen Reis ca 10 Minuten stehen / quellen lassen.

Sushi Reiskochen:
In einen Topf das Wasser, den Reis und den Reiswein geben, kurz aufkochen und bei kleinster Einstellung ca 15-20 Minuten garen bis das Wasser aufgesogen ist (aufpassen: Anbrenngefahr). Japaner legen noch ein Stück Kombu-Alge ins Wasser, ich verzichte gerne darauf. Noch besser: verwenden Sie einen Reiskocher.

Sushi Reis fertigstellen:
Zum Ausdämpfen den Sushi Reis jetzt am besten auf einen großen Teller geben, oder auf ein Stück Backpapier oder Alufolie zum ausdämpfen. In der Zwischenzeit die Marinade zubereiten. Den noch leicht warmen Sushi Reis mit der Marinade mischen, dazu einen Spatel benutzen, aus Holz oder Kunststoff. Bis zur Verwendung, damit der Sushi Reis nicht austrocknet, diesen mit Frischhaltefolie bedecken.

Vorbereitungen fürs Sushi Rollen:
Die Bambusmatte in Frischhaltefolie einschlagen. Machen Japaner auch so.
Gurke in Streifen schneiden max 1 x 1 cm Seitenlänge. Karotte in genauso große Steifen, diese aber für ein paar Minuten in wenig Wasser knackig dämpfen, Karotten können Sie auch roh verwenden, so wie ich, aber dann in feinste Streifchen (Julienne) schneiden. Avocado schälen und in Spalten schneiden.

Sushi Rollen:
Auf die Bambusmatte das Noriblatt legen, den Reis mit dem Spatel (oder einem angefeuchteten Finger) auf dem Noriblatt so verteilen, dass ein ca 4 cm breiter Streifen an einer "Querseite" frei bleiben, ca 1/2 - 1 cm dick. Dieser Noristreifen zeigt zur Tischmitte.

In der Mitte der Reisschicht 1-2 der Zutaten verteilen, dann die Bambusmatte an der körpernahen Seite anheben, mit den Fingern die Sushizutaten leicht fixieren und Nori/Reis um die Zutaten wickeln, ruhig ein wenig Druck ausüben, und zu einer Rollen formen. Eventuell jetzt die Bambusmatte drehen, um den restlichen, vom Reis freien Noristreifen auf dem Sushi "anzukleben". Noch einmal mit den beiden Händen und der umwickelten Bambusmatte die Sushi Rolle fest und mit Druck zusammendrücken und "Form geben".

Sushi schneiden
Ein scharfes Messer nehmen, und die Sushirollen in 2-3 cm breite Streifen schneiden. Mit dem Messer auf keinen Fall drücken, sondern in "langen Zügen" schneiden (Stellen Sie sich einen Geiger vor, der den Bogen über die Violine zieht). Die nicht perfekten Endstücke beiseite legen oder gleich essen.

Sushi essen:
Sushi nach belieben in Sojasauce tauchen, mehr oder weniger Wasabi auftupfen, und mit Stäbchen oder Finger essen. Zwischendurch nimmt man mit den Stäbchen ein wenig vom süßsauer eingelegten Ingwer um den Geschmack zu neutralisieren.

Sushi lassen sich übrigens nicht "auf Vorrat" produzieren. Sind sie erst einmal gewickelt sollten sie innerhalb ein paar Minuten in den Mund. Dosieren Sie den Wasabi vorsichtig, sonst erleben Sie durch den superscharfen japanischen Meerrettich einen zwar atemberaubenden aber auch tränenreichen Moment... Als Getränk passt warmer Saki (Reiswein) oder grüner japanischer Tee.










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