Besuche uns auf Facebook
DE
  • DE
  • EN
  • ES


Nicht ohne mein Pilates!

Fitness-Urlaub – die schönste Zeit des Jahres


Zu Hause trainiere ich regelmäßig Pilates. Es hat zwei- bis dreimal pro Woche einen festen Platz in meinem Alltag. Geht es dann aber raus aus dem Alltag, in den Urlaub zum Beispiel, ist es immer wieder das Gleiche: Tennis, Segeln, Wandern, vielleicht sogar ein bisschen Bauch-Beine-Po. Auf Pilates, und ich meine: richtiges Pilates, musste ich bisher immer verzichten. Ein langes Wochenende kann man ja mal aussetzen. Was aber, wenn man zwei Wochen oder länger Urlaub macht?

Ich bin das leid – es muss doch eine charmante Lösung geben! Lange genug habe ich das harte Schicksal auf mich genommen und in den Ferien Verzicht geübt. Pilates ist keine Nischensportart mehr, wahrlich nicht nur für Frauen oder prominente Ehefrauen. Pilates sollte aus einem zeitgemäßen Angebotsprogramm nicht mehr wegzudenken sein. - Gesagt getan: Recherche im Internet, an Aushängen in Pilates-Studios. Lesen, was Newsletter so hergeben, die mein E-Mail-Postfach füllen. Eins lässt sich schon recht bald feststellen: Es gibt einige richtig schöne Pilates-Events – jedenfalls lesen sich viele Beschreibungen wirklich toll. Aber ich wollte ja vor allem Urlaub machen und dabei auf Pilates nicht verzichten. „Genau“, sagte eine gute Freundin von mir. „Woher bekomme ich im Urlaub meine tägliche Dosis Pilates ohne dabei aber acht Stunden und 14 Tage durchzuturnen?

Ich will keine reine Pilates-Reise, ich will Urlaub mit Pilates. Verreisen mit meinem Mann. Er mag im Urlaub aber eher Tennis oder Segeln und zum Abschluss Sauna und Massage. Meist bleibt dann nur ein normaler Aktiv- oder Sporturlaub. Diese Angebote sind aber nicht auf die Trend-Sportarten wie Pilates eingestellt Und ich komme zu kurz.“

Wer hätte das gedacht, in einer Welt, in der es alles im Überfluss zu geben scheint: Ein solches Angebot ist richtig schwer zu finden. Internet? Nichts. Ich hätte mir das leichter vorgestellt. Stattdessen surfe und google ich mir einen Wolf. Ein Besuch im Reisebüro: ähnlich frustrierend und vor allem erfolglos. Vollgepackt mit Reiseprospekten bringt ein Abend auf dem heimischen Sofa dann endlich die Lösung. Wohl versteckt in den Tiefen des Katalogs eines Klubanbieters.

Scheinbar kommt doch Bewegung in diese Szene. Denn gerade die Hotel- oder Klubanlagen, die nur zwei oder drei Flugstunden von Deutschland entfernt sind, wollen ihr Profil schärfen, damit sie sich besser voneinander unterscheiden. Im Grunde hätte ich da natürlich auch eher drauf kommen können: Robinson war schon immer Vorreiter, wenn es darum ging, sportliche Trends in das Programm aufzunehmen.

Und was soll ich sagen – ich kann sogar wählen:
Es werden Special-Wochen in einzelnen Klubs angeboten – alles nur zwei oder drei Flugstunden entfernt. Zusätzlich zum üblichen Sportprogramm gib es dort zwei Stunden Pilates unter der Leitung eines bekannten Pilates-Experten der deutschen Szene. Nicht schlecht. Oder aber eine Top-Woche unter dem Motto „Yoga Meets Pilates“, in einer neu eröffneten Klubanlage an der türkischen Ägäis. Der deutsche Reiseveranstalter hat diese Klubanlage in der Türkei übernommen und völlig renoviert. Und dieses Feriendomizil hat sich ganz der Philosophie „Chill & Relax“ verschrieben.

Zugegeben, ich war früher ein großer Anhänger dieser Art Ferien. Teenager-Geflogenheiten konnten dort wunderbar ausgelebt werden und Erinnerungen daran schmücken heute noch die Erzählungen. Aber heute? Kluburlaub? Außerdem gibt es doch schon genügend Klubs, warum denn noch ein neuer? Aber das Angebot las sich einfach zu gut: Tennis, Segeln und Mountainbiken. Sauna, Hamman, Massage, eine Wassersportbasis. Für meine bessere Hälfte war da auf jeden Fall etwas dabei. Und die Yoga-Pilates-Woche für mich. Ich brauchte ja eigentlich nur Pilates, aber was soll’s. Yoga wollte ich ohnehin mal intensiver ausprobieren. Im Urlaub bot sich hierfür die perfekte Gelegenheit.

Was die Events unterscheidet
In der Special-Woche reist eine Pilates-Größe an und gibt zwei Stunden täglich Pilates. Das Programm variiert von Woche zu Woche. Je nach Trainer und damit verbundenem Pilates-Stil. Das Klubprogramm läuft normal weiter. Bei einem Top-Event, zum Beispiel Yoga Meets Pilates, sollte der ganze Klub im Zeichen des Mottos stehen und die Präsenz des Events die Woche hindurch intensiv spürbar sein. In unserem Falle hieß das: sechs Experten aus beiden Disziplinen und dazu ein beinahe tagesfüllendes Programm.

Christiane Wolff, vielen bekannt als Autorin von Büchern und DVDs zu den Themen Yoga und Pilates (ja, Christiane ist in beiden Welten zu Hause); Juliana Afram, sie leitet Power-Pilates in Deutschland; Nicole Bongartz, Jivamukti-Yogalehrerin, Gründerin und Inhaberin von Vishnus Couch in Köln und Gründerin und Organisatorin der Yoga Conference Germany; und AnaChris Pinheiro Villaca – die Diplom-Sportpädagogin aus Brasilien und Pilates-Lehrerin steht für Freude und Lebenslust bei einem guten Training. Und dann noch der Hahn im Korb: Young-Ho Kim, der in seinen Stunden auf besondere Art die Kommunikation zwischen Körper und Geist – Yoga – vermittelt.
Zu Hause in München gehe ich ohnehin in zwei oder drei verschiedene Studios, weil ich mich einfach für die verschiedenen Trainingsmethoden interessiere. Bei diesem Top-Event konnte ich zusammen mit Instruktoren aus Hamburg, Frankfurt, Köln und Augsburg trainieren – einzigartig!

Weiter Seite 2:

Page [  1  2  3  ]
zurück zu den Artikeln


0 Kommentare

Kommentar verfassen

Logge Dich ein, um eine Kommentar zu verfassen.

verbergen
Registriere Dich kostenlos bei Fitness.com, um Kommentare schreiben zu können. Wenn Du bereits registiert bist, logge Dich hier ein.