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Meine Erfahrung mit der Yantramatte

Sich wie ein Fakir fühlen...


Yantramatte

Von mir getestet und für guuut befunden!

Neulich war ich auf einem Mädelsabend eingeladen: Vier Frauen, schön mit Prosecco, Süßkram und Knabberzeug. Auf dem Wohnzimmerfußboden meiner Freundin Nina - der Gastgeberin – fiel mir irgendwann eine grüne Matte ins Auge. Das Interessante daran: Sie war über und über mit Plastiknägeln übersät – Autsch!

Als Nina meine fragenden Blicke bemerkte, grinste sie nur und erklärte stolz: „Das ist meine Yantramatte, die musst du unbedingt ausprobieren! Wenn man sich da mit nacktem Oberkörper drauflegt, fühlt man sich danach wie neu geboren.“ Wir dachten zuerst sie machte einen Scherz und lachten herzlich. Sie meinte das aber tatsächlich ernst und ließ sich unter dem Gegacker der restlichen drei zu einer Demonstration überreden. Sie zog sich also ihr T-Shirt aus und setzte sich mit dem Po an den unteren Rand der Matte – und rollte sich dann langsam und gleichmäßig auf der Nagelmatte ab, bis sie mit dem gesamten Rücken darauf lag.

Ihr entspannter Gesichtsausdruck überaschte den Rest von uns doch sehr... Als ich die Plastikrosetten der Yantramatte das erste Mal angefasst habe, war ich mehr als skeptisch - die Dinger pieksen ganz schön und hinterlassen ein Kribbeln in den Fingerspitzen. Aber von Neugierde gepackt, haben wir den gebündelten, weiblichen Mut zusammen genommen und uns nacheinander alle langsam rangetastet...Anfangs war es ein sehr komisches Gefühl auf der Matte zu liegen. Man muss das Gleichgewicht verteilen damit es nicht an bestimmten Punkten mehr piekt als an anderen.

Hat man dann aber eine ausgeglichene Liegeposition gefunden, fühlt es sich überraschend angenehm an. Was ich anfangs als Schmerz empfunden hatte, wurde von einer wohligen Wärme abgelöst, die sich angenehm über meinem gesamten Rücken ausbreitete. Meine Freundin erklärte mir dann, dass wie beim Prinzip des Nagelbetts alle 12 Meridiane, also die Energiebahnen im Körper, zugleich stimuliert werden. Und das kann helfen bei Verspannungen, Rücken-, oder Kopfschmerzen. Das hängt wohl irgendwie mit Glückshormonen zusammen, aber die Details habe ich leider nicht behalten... Ich war auf jeden Fall sehr begeistert von der Matte und ließ sie an dem Abend etwas wehmütig zurück bei meiner Freundin.

Zu meinem 40ten Geburtstag habe ich von Nina nun aber meine eigene Yantramatte in der Farbe purpur geschenkt bekommen. Super! Auch wenn mir die Begründung nicht sonderllich gefiel:“Wenn dich die 40 mal stresst, leg dich einfach auf die Matte!“ Die Yantramatte ihren Platz schon fest in unserem Wohnzimmer eingenommen, wo sie abwechselnd von mir und meinen beiden Kindern genutzt wird. Die haben inzwischen auch schon Gefallen daran gefunden, auch wenn das eher Mutproben sind... (Wer traut sich barfuß über die Matte...?)
Ich selbst nutze sie inzwischen fast täglich als Antistress-Programm. Denn das nenn ich Entspannung der einfachen Art: drauflegen und relaxen.

Von den vielen Möglichkeiten (Rücken, Bauch, Kiefer, Gesäß,…), die man mit der Yantramatte hat, habe ich eine Lieblingsposition: Wenn ich in meinen Schultern eine Verspannung spüre, sich Kopfschmerzen oder Nackenschmerzen ankündigen, dann lege ich mich gleich für 15 Minuten oder länger auf mein „modernes Nagelbett“ und fühle mich danach herrlich entspannt und erfrischt. Die Intensität kann man individuell steuern, indem man sich entweder direkt mit der Haut auf die Matte legt, mit einem dünnen T-Shirt oder Tuch, so wie es sich am besten anfühlt. Ich lege mich am liebsten direkt auf die Plastikrosetten.

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