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Abnehmen: Der große Diät-Überblick

Fitness.com bringt Licht in den Diät-Dschungel


Dem Kampf gegen die Pfunde steht eine Flut an Diätvorschlägen, Abnehmprogrammen und Rezeptempfehlungen entgegen. Wer sich kopfüber in die Suche nach einer geeigneten Diät stürzt, ist häufig überfordert und selten schlauer als zuvor. Nicht wenige Abnehmvorhaben scheitern, bevor sie begonnen haben. Schuld ist der unübersichtliche Wust an Diät-Varianten, -Vorschlägen und -Verheißungen, die in Zeitschriften, Büchern und im Internet lauern. Fitness.com lichtet den Diät-Dschungel.


Es ist also Zeit für ein bisschen Ordnung im Diäten-Chaos: Low Carb, Weight Watchers, die GLYX-Diät und Co. lassen sich in Kategorien ordnen, denn hinter jeder Diät steckt eine mehr oder weniger ausgeprägte Logik, warum gerade sie die Pfunde effektiv zum Schmelzen bringt. Die eine Diät setzt auf kohlenhydratreiche Kost, die nächste auf die strickte Trennung von Eiweiß und Kohlenhydraten, wieder andere sorgen für einen möglichst niedrigen Insulinspiegel. Die Stiftung Warentest unterscheidet gut ein Dutzend Diät-Arten. Fitness.com stellt die gängigsten Typen vor.

Mischkost-Diäten:
Die Mischkost-Diät gehört zu den Klassikern unter den Diättypen. Als Grundlage dient ihr die von Wissenschaftlern entwickelte Ernährungspyramide. Demnach besteht eine ausgewogene Mischkost zu 10 bis 15 Prozent aus Eiweiß, zu 20 bis 30 Prozent aus Fett und mindestens zu 50 Prozent aus Kohlenhydraten. Um Gewicht zu verlieren wird die tägliche Kalorienzufuhr in diesem Verhältnis auf eine bestimmte Tagesration reduziert.
Beispiele: Weight Watchers, FdH (Friss die Hälfte), Ideal-Diät

Low-Fat-Diäten:

Bei einer Low-Fat-Diät liegt der Fokus auf der Vermeidung von fetthaltigem Essen. Maximal jede dritte Kalorie sollte bei der Nahrungsaufnahme demnach von Fetten stammen, was in etwa 60 Gramm pro Tag entspricht. In verschärfter Version wird die Fettobergrenze bis zu 30 Gramm täglich gedrückt. Dabei werden pflanzliche Fette den tierischen vorgezogen, da sie einen höheren Anteil der für den Körper wichtigen ungesättigten Fettsäuren enthalten.
Beispiele: Low Fat 30, Weg mit dem Fett, Fatburner

Glyx-Diäten:
Dieser Diät-Typ zielt darauf, den Insulinspiegel im Blut möglichst niedrig zu halten. Denn auf einen erhöhten Insulinausstoß folgt ein radikales Absinken des Insulinspiegels – mit Heißhungerattacken als Resultat. Zudem erschwert ein hoher Insulinspiegel den Abbau von Körperfett. Vermieden werden deshalb in der Nahrung so genannte „schlechte“ Kohlenhydrate, die das Insulin hochtreiben. Dabei bietet der Glykämische Index – kurz: Glyx-Wert - Orientierung: Traubenzucker dient als Basis zur Berechnung und weist den höchstmöglichen Glyx-Wert von 100 auf. Alle Nahrungsmittel können nun – entsprechend ihres Anteils „schlechter“ Kohlenhydrate - in die Wert-Rangliste eingeordnet werden. Ein Glyx-Wert unter 50 steht für gute Lebensmittel, ein Wert von über 50 weist ungeeignete Lebensmittel aus.
Beispiele: GLYX-Diät, Vollweib-Diät, Montignac-Methode

Trennkost-Diäten:
Die Trennkost-Diät ist eine der bekanntesten Methoden zur Gewichtsreduzierung. Sie basiert auf der Annahme, dass Kohlenhydrate und Eiweiß nicht gleichzeitig verdaut werden können. Deshalb werden beide Nahrungsbestandteile getrennt zu sich genommen. Trennkost-Tabellen geben Aufschluss darüber, welche Lebensmittel zu den eiweißhaltigen, welche zu den kohlenhydratreichen und welche zu den neutralen Nahrungsmitteln gehören.
Beispiele: Hollywood Star-Diät, Fit for Life, 14-Tage-Trennkost-Diät

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