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Ironman 2009: Craig Alexander!

Der Australier verteidigt seinen Titel beim berühmten Hawaii Ironman


3, 8 Kilometer Schwimmen – 180 Kilometer Radfahren – 42,2 Kilometer Laufen: Craig Alexander legte beim Ironman 2009 diese Strecke in 8 Stunden, 12 Minuten und 21 Sekunden zurück. Die Temperaturen lagen fern der 35 Grad - im Schatten. Doch Baum gesäumte Alleen sucht man in Hawaii vergebens. Im Gegenteil, ein Großteil der Lauftrecke führt durch karge, schwarze Lavafelder, die von der Sonne zu einem riesigen Glutofen aufgeheizt werden. Die Radstrecke fordert die Triathleten zuvor mit den Anstiegen der Kohala Berge.

Alexander Craig erwischte keinen Traumstart beim Schwimmen durch die Kona- Bucht. Doch sein Rückstand war noch aufholbar. Entschieden werden die Ironman Rennen erst beim Marathon, der letzten Disziplin. Doch bei den 180 Kilometern Radfahren darf man den Rückstand nicht zu groß werden lassen. Alle Favoriten wie Mac Cormack, Chris Lieto und die Deutschen Al Sultan, Timo Bracht waren vor dem Titelverteidiger Alexander Craig. Doch beim Marathon holte der Australier Meter für Meter auf. Vorne im Hauptfeld hatten sich Chriss Lieto und überraschenderweise der deutsche Debütant Andreas Raelert abgesetzt. Ihnen folgte der frühere Ironman Gewinner Andy Mac Cormack.

Erst vier Männern ist es gelungen, ihren Titel zu verteidigen. Es war Alexanders Traum sich in die Ahnengalerie der Ironman Männer einzureihen. In einem Atemzug mit Dave Scott, Mark Allen und Tim De Boon genannt zu werden beflügelte den Australier. An Kilometer 27 kam es zu einem außergewöhnlichen Laufduell mit dem auf dem zweiten Platz liegenden Debütanten Andreas Raelert. Der junge Deutsche, der seinen ersten Ironman in Hawaii absolvierte, trotzte der Hitze und wehrte sich lange Zeit gegen die Tempoverschärfung durch Craig Alexander. Er konnte alles aus seinen Körper abrufen. Selbst am Alii Drive konnte der Deutsche noch auf gleicher Höhe mit Craig Alexander laufen. Doch dann mußte Raelert den Titelverteidiger davon ziehen lassen. Trotz der mangelnden Erfahrung konnte der junge Deutsche seinen dritten Platz gegen Andy Mac Cormack verteidigen und seinem Duell mit Alexander keinen Tribut zollen.

Craig Alexander machte sich an die Verfolgung des führenden Amerikaner Chriss Lieto. Auch ihn konnte er noch überholen und deutlich hinter sich lassen. Damit hatte Craig Alexander die Titelverteidigung zum Greifen nahe. Er kämpfte sich mit letzter Kraft ins Ziel und schaffte es mit großer Mühe noch das Victory Zeichen in den Himmel von Hawaii zu heben. Er sei überglücklich und unglaublich müde, meinte der Ironman 2009 Craig Alexander, der nun als vierter Mann in die Ahnengalerie der Titelverteidiger aufstiegen ist.

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