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Größere Brüste durch Fitness-Übungen?

Es wäre das Ende der Schönheitschirugie…


Bei uns in Kolumbien ist die Brust das Synonym für Weiblichkeit. Besonders in den Jahren der nicht gerade durch ihre Intellektualität berüchtigten Drogenbarone galt eine extreme Körbchengrößen als das Nonplusultra. Diese Auffassung von Mode hat sich besonders in den Städten Medellin und Cali bis heute gehalten. Die Kokainhändler hatten das Geld und dominierten das gesellschaftliche Leben. Ihnen gehörten die populärsten Clubs, sie feierten die größten Partys und viele Frauen wollten ihnen gefallen. Auch wenn die „Narcos“ heute keine gesellschaftliche Rolle mehr spielen, eines ist durch zahllose Marktforschungen belegt:

Viele Frauen – und nicht nur Kolumbianerinnen - halten große Brüste für erstrebenswert.

Doch nicht alle möchten sich einer chirurgischen Operation unterziehen. In Europa sind künstliche Brüste in weiten Teilen der Gesellschaft verpönt und – was kaum jemand weiß – viele Frauen haben nicht nur Angst vor dem OP-Risiko, sondern häufig fehlen Ihnen einfach die anatomischen Voraussetzungen. Bei uns Kolumbien kommt noch ein viel banalerer Grund hinzu: Vielen Kolumbianerinnen fehlt schlichtweg das nötige Kleingeld für eine Schönheitsoperation.



Gerade in Kolumbien gilt es somit als Plan B, durch körperliche Übungen die eigenen Brüste zu vergrößern. Wie auch immer man zur Schönheitschirurgie steht, Sportmediziner wie Frau Dr. Judith Delgadillo äußern sich ganz klar:

„Übungen, die den Brustbereich trainieren, können nur dazu beitragen, die muskuläre Masse zu vermehren.“

Es sei ein Mythos zu glauben, die Brüste mit Fitnesstraining vergrößern zu können, „da die Brust eine Drüse ist, die aus hormonellen Gründen wächst“, erklärt die Sportmedizinerin aus Cartagena. Auch wenn Fitness-Übungen keinen Sprung von einer Körbchengröße zur nächsten ermöglichen, so kann eine vergrößerte Muskelmasse zu einer anderen optischen Wahrnehmung der weiblichen Brust beitragen.

Speziell Übungen mit Gummibändern und -bällen bewirken im Brustbereich eine höhere Festigkeit des Busens. Zudem kann man durch Rückenübungen seine Körperhaltung verbessern. Ein aufrechter Gang samt geradem Rücken betont nicht nur die weibliche Brust, sondern versprüht Anmut und Eleganz. Und verhindert Rückenschmerzen oder gar Bandscheibenvorfälle.



Eine der häufigsten Fragen von Frauen mit kleinen Brüsten ist: Welche Übungen festigen denn die Brust?

Denn, unabhängig von der Brustgröße und -form, kein Busen entgeht der Schwerkraft und beginnt mit den Jahren zu hängen. Mindestens dreimal in der Woche sollte man ins Fitness-Studio gehen und Routine-Übungen absolvieren. Die Sportmedizinerin Dr. Judith Delgadillo empfiehlt Brust-Beugen mit Gewichten. Diese sollten leicht sein. Kleine Hanteln und viele Wiederholungen eignen sich, um die Brust zu stärken und zu festigen.



„Man darf die anderen Körperzonen aber nicht vergessen!“, mahnt die Sportmedizinerin Dr. Delgadillo, „denn der Brustkorb, wo sich die Brüste befinden, ist Teil eines körperlichen Ganzen, das eine harmonische Erscheinung schafft, wenn man den Körper gleichmäßig bearbeitet.“ Dabei muss man aber auch berücksichtigen, dass ein Übermaß an Brust-Übungen nicht den Anblick weiblicher Brüste verbessern muss: Im Gegenteil, zu viel Training kann zu unerwünschten Muskelpaketen führen und ein männliches V-Kreuz ergeben.



Man sagt, die Natur sei weise und gebe jedem das Aussehen, das zu ihm passe. Aber das heißt ja nicht, dass man nicht zu kleinen Hilfen greifen darf, die uns schöner und attraktiver aussehen lassen. Ohne gleich zu operieren.



Welche Übungen lassen die weibliche Brust schöner erscheinen? Was sind Eure Tipps? Diskutiert im Fitness.com Forum.
 

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