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Frühlingsdiät: Nur die Kalorien zählen!

Neue Studie der Harvard Universität widerlegt Pseudo-Diäten


Es ist die Gretchenfrage in Sachen Diäten. Und fragt man zehn verschiedene Experten, erhält man wahrscheinlich zehn unterschiedliche Antworten auf die eine Frage, die sich jeder stellen muss, der abnehmen möchte: Welche Diät ist die beste? Auf Fett ganz verzichten?

Kohlehydrate vermeiden? Viele Proteine zu sich nehmen?

Wie soll man sich denn nun richtig ernähren, damit man effektiv, aber auch gesund abnimmt? Forscher der US-Amerikanischen Vorzeige-Universität Harvard haben sich nun der Frage angenommen und kommen zu einem eindeutigen Ergebnis: Einzig die Menge der konsumierten Kalorien ist ausschlaggebend.

Harvard ist nicht zuletzt deshalb eine Elite-Uni, weil sie finanzielle Mittel zur Verfügung hat, von der andere Hochschulen nur träumen können. Das spiegelt auch das Forschungsprojekt zu den verschiedenen Diättypen wieder: Statt wie meistens auf ein Jahr war die Studie Harvards auf zwei Jahre angelegt. Und mit 811 Probanden nahm eine große Zahl an ihr teil. Die Teilnehmer waren alle um die 50 Jahre alt und stark übergewichtig (BMI-Durchschnitt: 33).

Die Probanden wurden in Gruppen aufgeteilt, die unterschiedlichen Diäten ausgesetzt wurden.

Gruppe 1: „Low-fat, average protein“: Fettgehalt auf 20 Prozent reduziert

Gruppe 2: „Low-fat, high protein”: Fettgehalt auf 20 Prozent und Anteil Proteine auf 25 Prozent erhöht

Gruppe 3: „High-fat, average protein“: Bis zu 40 Prozent der zugeführten Energie über Fette

Gruppe 4: „High-fat, high protein”: Anteil der Kohlenhdydrate auf 35 Prozent reduziert

Alle Gruppen unterlagen folgenden Regeln:

  • Gesamtenergiezufuhr um 750 Kalorien pro Tag reduziert
  • Herzschonende Kost (wenig gesättigte Fettsäuren, wenig Cholesterin, bevorzugt
  • Vollkornprodukte, Obst und Gemüse)
  • 90 Minuten Sport pro Woche
Problematik aller Diäten

Die Studie zeigte die Problematik aller Diäten: In den ersten sechs Monaten betrug der Gewichtsverlust in allen Gruppen durchschnittlich sechs Kilogramm. Nach zwei Jahren hatten die meisten Teilnehmer (wobei nur 80 Prozent überhaupt bis zum Ende durchhielten) jedoch wieder ein paar Pfunde drauf. Der durchschnittliche Gewichtsverlust im Vergleich zum Startgewicht lag nur noch bei vier Kilogramm. Nur etwa 15 Prozent der Teilnehmer, die bis zum Ende durchgehalten hatten, verloren zehn Prozent ihres Körpergewichts, was nach Ansicht der Forscher das wünschenswerte Ziel war.

Effektivität der Diättypen

Was die Gewichtsreduktion angeht, ließen sich also kaum Unterschiede zwischen den verschiedenen Diättypen feststellen. Einzig was die Cholesterinwerte betrifft, konnten verschiedene Werte ermittelt werden: Die „low-fat“-Diäten reduzierten den Wert um fünf Prozent, die „high-fat“-Diäten nur um einen Prozent. Die Forscher stellten zudem fest, dass das wichtige bei einer Diät die herzschonende Kost sei, nicht der Typ der Diät. Denn die Risikofaktoren für eine Herz-Kreislauferkrankung der Probanden konnte so deutlich gesenkt werden. Glaubt man der Studie der Harvard-Universität könnte man also festhalten: Suchen Sie sich den Diättyp aus, der Ihnen am meisten zusagt. Aber halten Sie sich an den Ernährungsplan und achten Sie darauf, herz schonende Kost zu sich zu nehmen!


Nur die Kalorien zählen! Hättet Ihr das gedacht? Es ist anscheinend wirklich egal, was man isst, es zählt nur der Brennwert. Was sind Eure Diät-Erfahrungen? Schreibt in unserem Forum.

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