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Superbowl: Über weibliche Brustwarzen und männliche Fitness

Ohne perfekte Vorbereitung klappt weder die Show noch das Spiel


Und spätestens seit Sänger Justin Timberlake beim Finale 2004 die Brustwarze von Duettpartnerin Janet Jackson vor eben jenem – in den USA teilweise sehr jungen und sehr prüden – Publikum entblößte, weiß man, dass auch die spektakuläre Halbzeitshow zu den Highlights eines jeden Jahres zählt. Und den Erfolg ganzer Unternehmen beeinflussen kann: Youtube hatte diese Szene als Video und schaffte durch sie den massentauglichen Durchbruch.

Wenngleich Football außerhalb den USA nicht unbedingt zu den Topsportarten gehört, in vielen Ländern die Regeln nur ebenso rudimentär beherrscht werden wie die des Baseball- oder Polospiels, muss man den Protagonisten eines auch in völliger Unkenntnis zugestehen: In Sachen Fitness kann man die Footballer nur als Vorbild nehmen: Sie verbinden die unermessliche Kraft ihrer gestählten Körper mit einer sagenhaften Athletik. Ein durchschnittlicher Sportler müsste wohl schon nach einem Play (Spielzug) mit den Profis seine Knochen vom Rasen aufsammeln. Matt Leinart, 25-jähriger Quarterback (die wichtige Spielmacher-Position im Football) der Arizona Cardinals ist ein echter kalifornischer Sonnyboy. Mit etlichen Auftritten in US-Serien, aber auch mit Fotos zusammen mit Schönheiten im Whirlpool und einen angeblich ausschweifenden Lebensstil sorgte er für Schlagzeilen. Leinart bringt aber auch bei 1.96 Meter Größe 105 Kilogramm auf die Waage. Doch in der Saison 2007 traf auch einen harten Kerl wie ihn eine schwere Verletzung: Mit einem Schlüsselbeinbruch war er fast die gesamte Saison außer Gefecht gesetzt.

In einem Interview mit einem US-Medien verriet Leinart sein hartes Trainingsprogramm. „Montag und Dienstag mache ich Bankdrücken, Hanteltraining und fliegende Brust“, erklärt der Football-Star. Dienstag und Freitag trainiere er zusätzlich Rücken, Bizeps und Beine. Mittwoch setze er mit dem Krafttraining aus, absolviere aber dafür ein Ausdauerprogramm. Während der Saison trainiert er fünfmal die Woche – natürlich zusätzlich zum Training als Profi mit dem Verein. „Selbst außerhalb der Saison trainiere ich viermal die Woche“, behauptet Leinart. „Ich mache jede Menge Schulterübungen. Als Quarterback muss man besonders die Beine und die Schultern trainieren“, sagt er weiter. Ein strammes Programm also. Denn Konditions- und Krafttraining, oder das Einüben der Spielzüge stehen natürlich sowieso bei jedem NFL-Klub auf dem Plan.

Ein Teamkollege von Leinart bei den Cardinals, Anquan Boldin, muss da schon ein wenig anders trainieren. Boldin ist Wide Receiver. In dieser Position muss er die Pässe des Quarterbacks Leinart unter Kontrolle bringen – natürlich unter ärgster Bedrängnis der gegnerischen Spieler. Auch Boldin (1.85 Meter, 98 Kilogramm) macht viermal die Woche Krafttraining, zusätzlich aber mehr Konditionstraining, weil er im Spiel wesentlich mehr Laufen muss als sein Quarterback. Konditionstraining absolviert er entweder auf dem Laufband oder beim Joggen draußen, jeweils eine Stunde lang. Das Krafttraining dauert ebenfalls etwa eine Stunde. Seine Spezialübung, um auf dem Feld nicht direkt vom erstbesten Gegner umgehauen zu werden: Gute, alte Kniebeugen. Schnelle Kniebeugen mit leichteren Gewichten für die Explosivität und Kniebeugen mit schweren Gewichten für die Kraft. Boldin verrät sogar noch, durch welche Mahlzeiten er genügend Energie für die langen Partien über vier Viertel tankt: „Ich esse vor Spielen zum Beispiel gegrillte Hühnchenbrust, solche Sachen, um Proteine aufzunehmen.“

Auch Sie sollten auf Ihre Ernährung achten, falls Sie den Superbowl im Fernsehen verfolgen werden: Kaufen Sie wenigstens Low Fat Chips.

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