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Fitness: Schlemmen ohne schlechtes Gewissen

Wer beim Plätzchen-Backen die eine oder andere Zutat austauscht, kann Kalorien sparen


Lebkuchen, Plätzchen und Stollen sehen in diesem Jahr wieder unverschämt gut aus. Leider sind die Leckereien alles andere als kalorienarm. Plätzchen ohne Kalorien sind wie ein Caipirinha ohne Limetten. Wer mit gutem Gewissen naschen will, backt am besten selbst: Süßstoff statt Zucker, Margarine statt Butter – so lassen sich Kalorien reduzieren.

Haupttext: [ca. 1 Din A4 Seite bei Schriftgröße 12] Nicht nur an den Weihnachtsfeiertagen wird für Naschkatzen der Gang auf die Waage zu einer echten Herausforderung. Schon Tage und Wochen zuvor werden Schleckermäulchen in Versuchung geführt: Beim Bäcker, in den Schaufenstern, im Fernsehen und auch im eigenen Wohnzimmer – überall sind diese fiesen kleinen, mit buntem Zuckerguss verzierten Herzchen und Sternchen zu sehen. Wie die duften! Und wie die schmecken!! Sich den vorweihnachtlichen Leckereien zu entziehen, scheint schier unmöglich. Die alles entscheidende Frage: Gibt es kalorienarme Lebkuchen und Plätzchen?

Wer naschen will, ganz ohne schlechtes Gewissen, der sollte am besten keine industriell hergestellten Lebkuchen kaufen, sondern selbst backen. Denn nur der Bäcker selbst hat in der Hand, welche Zutaten in den Teig kommen. Generell gilt: Alle Plätzchen, deren Name auf „Makrone“ enden, haben deutlich weniger Kalorien als andere, weil die Makronen meist ohne Fett und nur mit Eiweiß gebacken werden. Eine weitere allgemein gültige Regel: Die Plätzchen schmecken immer noch süß, auch wenn Sie rund ein Drittel des im Rezept angegebenen Zuckers weglassen – und schon haben Sie Kalorien eingespart.

Kokosmakronen können kalorien-reduziert werden, indem Sie den weißen Zucker durch braunen Zucker ersetzen. Der braune Zucker schmeckt intensiver und deshalb brauchen Sie für den gleichen süßen Geschmack weniger Zucker. Eine weitere Alternative ist es, anstatt ausschließlich Kokosraspeln zu benutzen, die eine Hälfte durch geraspelte Möhren zu ersetzen. Und auch für die beliebten Zimtsterne gibt es eine kalorienärmere Alternative: Sie können Mehl und Fett durch geschlagenes Eiweiß und gemahlene Mandeln ersetzen. Und auch bei Pfefferkuchen können Kalorien gespart werden: Benutzen Sie statt des Fetts Pflaumenmus, indem Sie 100 Gramm Fett durch 20 Gramm Wasser und 80 Gramm pürierte Trockenpflaumen ersetzen.

Weitere Möglichkeiten, die sündhaft leckeren Naschereien ein wenig bedenkenloser essen zu können: Sie können zum Beispiel Butter durch gute Backmargarine und Mandeln ersetzen, Eier durch einen Eiersatz aus dem Reformhaus austauschen oder an Stelle des Zuckers nur Süßstoff verwenden. Allerdings ist es wichtig, dass Sie darauf achten, dass der Süßstoff auch backfähig ist – die meisten sind nämlich nicht hitzebeständig und kommen deshalb für die Weihnachtsbäckerei nicht in Frage.

Allerdings ist das Experimentieren mit den Zutaten eine Frage des Geschmacks. Es gibt sie, die Leckereien, die Butter statt Margarine brauchen, die nur mit Zucker schmecken und nicht mit Süßstoff. Wer würde schon freiwillig eine fettarme Torte - so ganz ohne Sahne - essen wollen? Für diejenigen, die beim Backen Zucker und Butter nie im Leben weglassen würden und sich stattdessen fest vorgenommen haben, einfach nicht so oft in den Teller mit Lebkuchen und Plätzchen zu greifen und trotzdem bei jedem Vorbeigehen nicht von den Kalorienbomben lassen können, eine Anregung: Seien Sie undiszipliniert und unersättlich! Essen Sie so viele Plätzchen wie Sie wollen – nach ein paar Tagen können Sie kein Gebäck mehr sehen, geschweige denn essen.

Und falls Sie doch Plätzchen wochenlang von morgens bis abends essen können und Ihr Gewicht nach Weihnachten außerhalb des Gewicht-Anzeigebereichs liegen sollte: Keine Sorge. Neujahr steht vor der Tür. Und damit auch der Brauch, einen Vorsatz fürs neue Jahr zu fassen. Wie wäre es mit regelmäßigen Besuchen im Fitness-Studio? Oder Aerobic-Stunden? Vielleicht auch zwei bis dreimal Joggen in der Woche? So kommen Sie schnell wieder in Form. Und können sich schon auf die nächste Saison vorbereiten: Ostern. Denn dann steht nicht nur der Hase aus dem Ofen auf dem Tisch sondern auch die Eierlikörtorte. Eine wahre Kalorienbombe.

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