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Lewis Hamilton: Fitness-Tipps aus dem Cockpit

Wie Lewis Hamilton abseits der Rennstrecke sportlich Gas gibt


Motorsport ist Leistungssport. Enorme Geschwindigkeiten und daraus entstehende Fliehkräfte fordern Lewis Hamilton während eines Rennens. Nicht nur mental, sondern auch körperlich muss der Pilot Runde für Runde fit sein. Ohne Kraft und Ausdauer geht das nicht! Einen großen Teil seines Trainings verbringt der Engländer deshalb außerhalb des Formel-1-Cockpits.

Vor allem die Zeit vor der Saison ist intensiv: Jeden Tag investiert Hamilton vier bis sechs Stunden in seine körperliche Fitness. Zusammen mit seinen Betreuern macht er dann lange Fahrradtouren, geht Laufen oder ins Fitness Studio. Beim Training mag Hamilton aber Abwechslung, besonders in der rennfreien Zeit. Von Schwimmen bis Wandern – finden alle Sportarten im Trainingsplan Platz. Vor der aktuellen Saison war Hamilton zum Beispiel oft in den Bergen: Auf Skitouren überwand er Pässe und Steilwände - das perfekte Training.

Hamilton hat einen exakten Fitness Plan – und ein großes Team, das auch dafür sorgt, dass der Rennfahrer ihn einhält. Zwischen den Trainingsphasen im Formel-1-Wagen ist das Fitness Programm Pflicht. Der normale Tag beginnt bei Hamilton mit Joggen. Am liebsten läuft der 23-Jährige früh morgens und in der freien Natur. Genau das Richtige um abzuschalten und stickige Boxengassen und enge Cockpits zu vergessen. Im Gegensatz zur Rennstrecke ist Schnelligkeit hier nicht alles: Hamilton achtet darauf, locker loszulaufen und zieht erst am Ende das Tempo an. Lieber längere Strecken mit der Herzfrequenz im Blick: Idealerweise liegt Hamiltons Puls zwischen 130 und 140 während der Vorbereitungszeit. Mit Saisonbeginn erhöht der Sportler auch hier seine Geschwindigkeit und absolviert Läufe mit höherer Herzfrequenz. Und Lewis Hamilton macht keinen Schritt ohne Musik. Seine Favoriten: Songs von Nas, Bob Marley oder Marvin Gaye.

Mc Larens’s Fitness Trainer heißt Gerry Convey. Er achtet nicht nur auf die Ausdauer der Fahrer. Auch Gleichgewicht, Beweglichkeit und Kraft müssen trainiert werden. Für Rennfahrer sind vor allem die Muskeln im Unterarm, der Hals- und Nackenbereich sowie der Rücken von größter Bedeutung. Diese Körperbereiche werden im Rennen durch Kurven, Schalten oder beim Bremsen extrem stark beansprucht.
Neben all den Fitness Übungen interessiert die Frage:
Was darf Lewis Hamilton alles essen? Muss er sich durch Diäten quälen, wie wir alle? Sein Körperfett soll geringer sein als das eines Supermodel!
Glück, meint Hamilton, er vertraue voll auf seinen schnellen Stoffwechsel, wodurch er essen könne, was er möchte und dabei kein Gramm zunehme. Gerade in Rennwochen achtet der Sportler jedoch auf eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen. Nur so hat er genug Energie und kann auf der Strecke richtig Gas geben.
Den Fuß vom Gas nimmt Lewis Hamilton nur neben der Rennstrecke: für seine Lewis-Hamilton-Stiftung. Er gründete sie um bedürftige Kinder zu helfen. Kinder, den eine sorgenfreie Jugend wie Lewis sie im Go-Kart erlebte, nicht vergönnt ist.
Zur Stiftung


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