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Kürbis-Alarm: Jetzt steigen wieder Gruselpartys

So punkten Sie auf jeder Halloweenfeier – mit Hintergrundwissen und Fitness


Legendenhaft und umstritten sind die Ursprünge Halloweens bis heute. Oft vermutet, aber historisch nicht bestätigt, ist ein Zusammenhang mit dem keltisch-angelsächsischen Fest Samhain, das zu Ehren des Totengottes gefeiert wurde. Samhain war das Ende des keltischen Jahres und markierte den Beginn des dunklen und kalten Winters. Um in dieser Zeit Hexen und Dämonen – vor allem aber den Tot – zu vertreiben, wurde mit Opfern, Feuer und Masken gefeiert. Als im Jahr 837 Papst Gregor IV. das christliche Fest Allerheiligen ebenfalls auf den ersten Novembertag festlegte, rückte Halloween näher an die christliche Tradition und Samhain verschwand aus den Kalendern.
Im 19. Jahrhundert brachten irische Einwanderer dann die Bräuche Halloweens in die USA. dort war der letzte Oktobertag anfangs eigentlich ein Fest für Kinder. Über die Jahrzehnte wurde Halloween aber immer populärer – auch bei den Erwachsenen. In manchen Teilen der USA wird es heute aufwendiger gefeiert als Ostern oder Weihnachten. Seit dem Ende der 1990er Jahre kehrt Halloween wieder zu seinen europäischen Wurzeln zurück – verändert, fröhlicher, vor allem aber stärker kommerzialisiert. Sogar in Teilen Ostasiens haben sich die Traditionen Halloweens schon verbreitet.


Mit leuchtenden Kürbisgesichtern gegen Geister

Der Kürbis ist das Symbol für Halloween. Ausgehöhlt, leuchtend und die gruseligsten Grimassen schneidend, soll er böse Geister vertreiben. Der Ursprung dieses Brauchs stammt aus einer alten irischen Geschichte. Der Betrüger Jack O., der nach seinem Tot weder in den Himmel noch in die Hölle durfte, soll vom Teufel ein Stück glühende Kohle in einer ausgehöhlten Rübe erhalten haben. Mit dieser Laterne wanderte er in der Finesternis zwischen Himmel und Hölle hin und her. Anfangs wurden an Halloween deshalb Rüben mit Fratzen verziert, erst als die Tradition in die USA kam, griffen die Leute zu Kürbissen. Sie eigenete sich aufgrund ihrer Grüße einfach besser.


„Trick or Treat“ – eine alte christliche Tradition

Für viele Kinder ist Halloween der Tag, an dem sie auf Jagd nach Schokolade und Bonbons gehen. Verkleidet als kleine Geister, Vampire oder Hexen ziehen sie von Haustür zu Haustür und fordern: „Trick or Treat“. Gibt es von den Nachbarn keine Süßigkeiten, drohen ihnen Streiche. Dieser Brauch geht auf eine christliche Tradition des Mittelalters zurück: Damals bettelten arme Christen um so genannte „Seelenkuchen“. Bekamen sie von Mitmenschen die kleinen quadratischen Brote mit Johannisbeeren, wollte sie dafür für die verstorbenen Angehörigen beten.


Tipps für den Morgen nach Halloween

All diese Traditionen und Bräuchen werden am 31. Oktober wieder gefeiert. Überall steigen dann Halloweenpartys – am besten mit einer unheimlichen Dekoration und der passenden Verkleidung. Doch wer sich am nächsten Morgen nicht mehr gruselig, sondern fit fühlen möchte, kann unsere Tipps beachten. Generell gilt: Vorbeugen ist besser als Leiden! Schon während des Feierns sollten Sie deshalb den Kater vertreiben.
Ausnahmsweise sind dafür vor allem fetthaltige Nahrungsmittel erlaubt. Zum Beispiel Lasagne, Nudelsalat oder Eiergerichte bleiben lange im Magen und verzögern so die Aufnahme von Alkohol ins Blut. Alkohol und Nikotin erhöhen außerdem den Vitaminbedarf, gut kann deshalb ein Präparates sein: Zwei oder drei Stunden vor der Party eingenommen, gibt es in der Nacht noch Nährstoffe ab und versorgt den Körper. Und: Alkohol dehydriert. Trinken Sie nach jedem alkoholischen Getränk ein Glas Wasser und füllen Sie so Ihre Flüssigkeitsreserven wieder auf. Kleiner Nebeneffekt dabei: Sie werden automatisch weniger Alkohol trinken! Vorsicht aber bei Zucker- und kohlensäurehaltigen Getränken, sie können die Wirkung von Wein, Bier und Cocktails noch verstärken.
Helfen all diese Tipps aber nicht und Sie wachen doch mit schwerem Kopf und flauem Magen am nächsten Morgen auf, sollten Sie sich ein deftiges Frühstück gönnen. Auch eine kräftige Bouillon kann helfen, den Magen wieder einzurenken. Honig fördert durch seinen Fruchtzuckergehalt den Abbau des Alkohols im Körper – Kaffee dagegen nicht. Und nach dem Essen regen Wechselduschen den Kreislauf an, ein langer Spaziergang in der Natur weckt wieder die (Lebens-)Geister.

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