Wellness - Der Teufel sagt: der Volksmund steckt im Detail.
Der Begriff Wellness ist kein neuer Begriff, sondern schon sehr alt, um genau zu sein, er wurde das erste Mal 1654 mit „guter Gesundheit“ im Oxford English Dictionary übersetzt.
Amerikanische Gesundheits- und Fitnesspioniere wie der Nasa-Arzt Dr. Kenneth H. Cooper leiteten bereits in den Fünfziger Jahren den Begriff von Well-being und Fitness ab, Lifestyle durch Wohlbefinden, Spaß und eine gute körperliche Verfassung. Als in den USA in den Siebzigern die Kosten des Gesundheitswesens explodierten, beauftragte die amerikanische Regierung Donald B. Ardell und John Travis ganzheitliche Gesundheitsmodelle zu entwickeln, die auf Prävention und Eigenverantwortung des Einzelnen für seine Gesundheit bauten.
Ardell definiert Wellness als einen Zustand von Wohlbefinden und Zufriedenheit, welches durch Selbstverantwortung, Ernährungsbewusstsein und der ganzheitliche Umgang mit Lebensmittel, körperliche Fitness, Stressmanagement und Sensibilität zu Umweltfragen erreicht wird.
Gerne wird in Prospekten der Dauerkalauer abgedruckt: „Für Körper, Seele und Geist“ - oder: „...hier können Sie Ihre Seele baumeln lassen“. Da fragt man sich doch, warum der Gast sich nach einem Wellnessurlaub sehnt. Gründe dürften oft sein, dass das Leben hektisch ist, der Beruf und die Familie alles fordert, das Essen größtenteils - ob in der Kantine, zu Hause (und auch in manchen Restaurants) - aus Convenience oder Fastfood besteht und man glaubt, keine Zeit für eine sportliche Betätigung zu haben. Und eben jener Gast kommt ins Hotel und soll „schon wieder eine ruhige Kugel schieben“ und sich durch passive Anwendungen erholen?











