Eine Erkältung legte fitness.com-Athlet Matthias Giese aus Mainz die gesamte Woche vor
seinem geplanten Saisonhöhepunkt, dem Spreewald-Triathlon in seiner brandenburgischen Heimat, flach. Trotzdem absolvierte er, zum ersten Mal überhaupt, die Mitteldistanz – und das in einer sehr passablen Zeit: 4:54 Stunden, was den fünften Platz in seiner Altersklasse bedeutete!
Mehr als eine Woche vor dem Wettkampf konnte fitness.com-Athlet Matthias Giese wegen einer Erkältung nicht trainieren. Dabei war der Spreewald-Triathlon am Wochenende im brandenburgischen Briesensee als Saisonhöhepunkt geplant. Giese, der in Mainz als Physiotherapeut arbeitet, kommt ursprünglich aus einem nur zehn Kilometer entfernten Ort. Geplant war nicht nur, zum ersten Mal überhaupt, die Triathlon-Mitteldistanz von 2,2 Kilometern Schwimmen, 84 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen zu absolvieren, sondern auch danach mit der Freundin ein paar schöne Tage in seiner Heimat zu verbringen. Kneifen kam also für Giese gar nicht infrage. Lediglich von seiner Zielsetzung, die Distanz in 4,5 Stunden zu absolvieren, rückte er aufgrund der krankheitsbedingten Trainingspause ab.
Kaum hatte sich der 24-Jährige am ersten Einsatzort, dem Briesensee, in dem die 2,2 Kilometer Schwimmen zu leisten waren, eingefunden, begann es stark zu regnen. „Das war natürlich extrem unangenehm. Das Schwimmen ist mir dann auch sehr schwer gefallen. Und sich danach auf ein komplett nasses Rennrad schwingen zu müssen, war auch nicht optimal“, erzählt Giese. Während 95 Prozent aller Teilnehmer im See einen Neoprenanzug trugen, kleidete den Hobby-Sportler nur ein normaler Einteiler. „Ich fühle mich in den Anzügen nicht so wohl. Deshalb habe ich darauf verzichtet“, so die Begründung Gieses – im Nachhinein vielleicht eine falsche Entscheidung. Das Radfahren sei aufgrund des regennassen Untergrunds nicht ungefährlich gewesen – Giese überstand jedoch auch das schadlos. „Beim abschließenden Laufen fühlte ich mich dann sogar wirklich wieder recht fit, was mich angesichts der Erkrankung überraschte“, war er insgesamt mit dem Rennverlauf zufrieden.
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